Archiv der Kategorie: Beichte

Gottesdienstordnung im Jahre 2018

Laudes: täglich um 7:30 Uhr
Rosenkranz täglich um 17:15 Uhr
Segensandacht täglich um 17:40 Uhr

Hl. Messen

an Werktagen täglich um 18 Uhr

an Sonntagen  um 9 Uhr, 11.15 (meist Choral) und 18 Uhr

Beichtgelegenheit

Mo bis Sa: 10 – 12 Uhr, 16 – 17.30 Uhr
Sonntag: 10 – 11 Uhr, 16 – 17.30 Uhr
Montag durchgehend  10 – 17.30 Uhr

 

Wir Oblaten des hl. Franz von Sales wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen Freude am Herrn und genügend Zeit zum Gotteslob, denn Gotteslob ist Pflicht der Guten!
Psalm 32

Karwoche und Ostern in der Annakirche: Messordnung 2018

So., 25. März: Palmsonntag
Palmweihe und Prozession, Kreuzweg 17.30 Uhr
Hl. Messen um 9.00 Uhr, 11.15 Uhr Choral und 18.00 Uhr

Do., 29. März: Gründonnerstag
Feier des Abendmahles  18.00 Uhr
Ölbergwache bis 21.00 Uhr

Fr., 30. März: Karfreitag
Karliturgie, Feier vom Leiden und Sterben Christi 15.00 Uhr

Sa., 31. März: Karsamstag, Osternacht
Lichtfeier, Tauferneuerung, Eucharistiefeier, Speisenweihe 20.00 Uhr.

So., 1. April: Ostersonntag
Hochfest der Auferstehung des Herrn,
Speisenweihe bei jeder hl. Messe
Hl. Messen um 9.00 Uhr, 11.15 Uhr Choralamt und 18.00 Uhr

Mo.,  2. April: Ostermontag
Hl. Messen um 9.00 Uhr, 11.15 Uhr und 18.00 Uhr

Feier der Osteroktav täglich um 07.30 Uhr Laudes,
18 Uhr hl. Messe

8. April Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit, Weißer Sonntag
Hl. Messen um 9.00 Uhr, 11.15 Uhr und 18.00 Uhr

Wir Oblaten des hl. Franz von Sales
wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen
gesegnete Osterfeiertage
und Freude an unserem auferstandenen Herrn!

Würdig für den Empfang der Kommunion?

Albrecht Dürer: Betende Hände, Ill. aus Wikipedia

Viele katholische Gläubige haben oft Probleme damit, ob sie würdig sind, zur Kommunion zu gehen. Sie meinen, zuerst müssten sie immer zur Beichte gehen.

Diese Frage hat Papst Franziskus in seinem Lehrschreiben „Die Freude des Evangeliums“ aufgegriffen (Abschnitt 47):

‚Die Eucharistie ist, obwohl sie die Fülle des sakramentalen Lebens darstellt, nicht eine Belohnung für die Vollkommenen, sondern ein großzügiges Heilmittel und eine Nahrung für die Schwachen. Diese Überzeugungen haben auch pastorale Konsequenzen, und wir sind berufen, sie mit Besonnenheit und Wagemut in Betracht zu ziehen. Häufig verhalten wir uns wie Kontrolleure der Gnade und nicht wie ihre Förderer. Doch die Kirche ist keine Zollstation, sie ist das Vaterhaus, wo Platz ist für jeden mit seinem mühevollen Leben.‘

Zur Begründung für dieses Verständnis der hl.Messe führt der Papst einige Texte von Kirchenvätern an:
Ambrosius: »Ich muss ihn immer empfangen, damit er immer meine Sünden vergibt. Wenn ich ständig sündige, muss ich immer ein Heilmittel haben «; »Wer das Manna aß, starb; wer von diesem Leib isst, wird die Vergebung seiner Sünden erhalten.«
Cyrill von Alexandrien: »Ich habe mich geprüft und erkannt, dass ich unwürdig bin. Denen, die so reden, sage ich: Und wann werdet ihr würdig sein? Wann werdet ihr also vor Christus erscheinen? Und wenn eure Sünden euch hindern, näherzukommen, und wenn ihr niemals aufhört zu fallen – wer bemerkt seine eigenen Fehler, sagt der Psalm – werdet ihr schließlich nicht teilhaben an der Heiligung, die Leben schenkt für die Ewigkeit?«

Man darf den Empfang der Kommunion nicht isoliert betrachten. Die Süße der Vereinigung mit dem Leib Christi am vollsten auskosten können wohl diejenigen Menschen, die Gott so in ihren Alltag integriert haben, dass sie selbst ein Gefühl dafür entwickeln konnten, mit ihren Zweifeln und Niederlagen von ihm ganz genau so angenommen zu sein wie in Freude und Ekstase.

„Auf Gott vertrauen im süßen Frieden des Glückes, das kann jeder. Aber mit restloser Hingabe zu ihm sich flüchten in Sturm und Wetter, das können nur die, die seines Geistes sind. Das ist es, was seine göttliche Majestät von dir verlangt. Wenn du das kannst, wirst du mit Staunen vor einem Seelenwunder stehen, in dem du früh oder spät all die Schrecken dahinschwinden siehst, in denen deine Seele zittert.“

(Aus Franz v. Sales: Auf heiligen Bergen)