Archiv der Kategorie: Gottesvertrauen

Eure Erlösung ist nahe

Der Herbst in seiner Farbenpracht ist dennoch das Ende von Blüte, Wachstum und Fruchtbarkeit.Schnell kommen die ersten Boten des Winters.

Wetterumschwung!

Wir erleben in diesen Tagen große Veränderungen, Wetterumschwünge, die Angst machen, verunsichern –
überall, auch innerhalb unserer Gemeinschaft.
All das will unsere Hoffnung trüben.

Doch:

“Wenn all das beginnt, dann richtet euch auf, und erhebt eure Häupter; denn eure Erlösung ist nahe.” 
Lukas 21,28

Weihnachten erzählt vom Licht im Dunkeln, vom Aufrichten, vom Erheben des gesenkten Hauptes. Menschwerdung ist Schlüsselwort salesianischer Spiritualität. Wer Mensch wird, wird ein Liebender!
Gott wird Mensch. Die Liebe erlöst. Das Licht beendet jedes Dunkel.

Ein ermutigendes, friedliches und erlösendes Weihnachtsfest

wünschen die Oblaten des hl. Franz von Sales!

Für das Kommende, das Jahr 2016, Hoffnung und Vertrauen!

Weihnachtskarte 2015 des Provinzialates der deutschsprachigen Provinz der Oblaten des heiligen Franz von Sales
Illustration: “Herbst im Gebirge” von Ines Höllwarth aus dem Nachlass von P. Dr. Anton Zottl OSFS

Jahreswende

Monatsgedanken Jänner 2015

Neujahr gilt als Fest. – das Fest ist aber, wenn man es recht bedenkt, sehr sonderbar. Der Neujahrstag wird nicht durch die Natur begründet. Kein Geschehen im Zusammenhang der Dinge trägt ihn; weder im Gang der Sonne noch in dem der Vegetation. … Aber auch die Kirche hat ihn nicht eingesetzt, sondern sie hat sich – und das nur zögernd – einem Brauch angeschlossen, den sie im bürgerlichen Leben vorfand, nämlich in der Zeitordnung der Römer. Neujahr ist ein Tag der Konvention: man hat sich darauf geeinigt, am ersten Jänner solle das neue Jahr beginnen.

Es ist ein sonderbarer Tag; und sonderbar ist auch die Weise, wie sich die Menschen an ihm benehmen. Eigentlich sollte man denken, sie hielten inne und würden ernst. Es ist doch ein Stück Leben vergangen, und zwar ein beträchtliches.

Bedenke: Als Gott mich schuf, hat Er mit mir etwas im Sinn gehabt. Er hat gewollt, ich solle zu etwas werden, das nicht nur für mich, sondern auch für die Welt Unersetzbares bedeuten würde, ja an dem Er selbst Freude haben könne. Die Schrift nennt es das Gott-Ebenbild. …

Woher erfahre ich aber, was Er von mir verlang? Wie komme ich hierüber mit ihm ins Einvernehmen? Durch die Situation, in die Er mich jeweils stellt.

Romano Guardini, Nähe des Herrn, S. 76 ff
Siehe auch: www.osfs.eu Ein Wort zum Tag

Weihnachtsfreude und Neujahrserwartung

Mit dem 24. Dezember
ist ja beileibe nicht alles vorbei.

Auch der kalendarische Jahreswechsel fällt noch in den Weihnachtsfestkreis
und wir dürfen uns weiterhin erinnern lassen:

 

 

In die Lichtblicke Deiner Hoffnung
und in die Schatten Deiner Angst
In die Enttäuschungen Deines Lebens
und in das Geschenk Deines Zutrauens
Lege ich Meine Zusage:
ICH BIN DA!

In das Dunkel Deiner Vergangenheit
und in das Ungewisse Deiner Zukunft
In den Segen Deines Wohlwollens
und in das Elend Deiner Ohnmacht
Lege ich Meine Zusage:
ICH BIN DA!

In die Fülle Deiner Aufgaben
und in die Leere deiner Geschäftigkeit
In die Vielzahl Deiner Fähigkeiten
und in die Grenzen Deiner Begabung
Lege ich Meine Zusage:
ICH BIN DA!

In die Enge Deines Alltags
und in die Weite Deiner Träume
In die Untiefen Deines Kleinmutes
und in die Kräfte Deines Herzens
Lege ich Meine Zusage:
ICH BIN DA.

Herzlichen Dank wieder für dieses aufmunternde und durch-die-Tage tragende Gebet an die hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen der Krankenhausseelsorge SMZ Süd – Kaiser Franz Josef-Spital!