Archiv der Kategorie: Zuversicht

Ich glaube an das Leben

Ich glaube an das Leben
an den bejahten Anfang
an die erkämpften Schritte
an die ertrotzten Irrwege
an die geleiteten Wege

Ich glaube an das Leben
an seine bunte Vielfalt
an seine geschenkten Möglichkeiten
an sein gelassenes Fortschreiten
an seine glückliche Zukunft

Ich glaube an das Leben
an die verschwindenden Schatten
an die überwundenen Hürden
an die gesprengten Fesseln
an die versprochene Auferstehung

Irene Unterkofler

Sommerlicher Rat des Franz von Sales

Monatsgedanken August 2013

Wir segeln unter allen Stürmen dahin, wenn nur unser Herz gerade, unsere Absicht gut, unser Auge auf Gott gerichtet ist und unser ganzes Vertrauen auf Ihm ruht.
– Franz von Sales

 

Mit ganzem Herzen voran, und fröhlich in allem.
– Louis Brisson, Gründer der Salesoblaten

Wünsche für ein neues Jahr

Hab keine Angst!

Ich bitte dich: Lass dich in keiner Weise durch Angst verwirren! Der Skorpion ist giftig, wenn er sticht; zu einer breiigen Masse zerquetscht dagegen ergibt er ein Heilmittel gegen seinen eigenen Stich. So ist die Sünde eine Schande, wenn wir sie begehen; in Beichte und Buße umgewandelt aber ist sie ehrenvoll und heilsam. (Philothea 1,19)

Sei kühn!

O wie glücklich sind solche Seelen, die kühn und starkmütig an die Unternehmungen gehen, die Gott ihnen eingibt, aber auch geschmeidig und sanft diese aufzugeben wissen, wenn Gott es so haben will! (Theotimus IX,6, DASal 4,135)

Bleibe sanftmütig!

Die Sanftmut können wir gut an uns selbst üben, indem wir über uns oder unsere Fehler niemals in Zorn geraten. Gewiss verlangt die Vernunft, dass uns die Fehler missfallen und leid tun, aber dieses Missfallen darf nicht bitter, ärgerlich und zornig sein. Darin fehlen viele, die nach einem Zornausbruch [erst recht] in Zorn geraten, weil sie zornig waren; […] Die gewiss notwendige Abscheu vor unseren Fehlern muss also ruhig, ernst und fest sein. […] Glaube mir, ruhige und herzliche Ermahnungen des Vaters vermögen ein Kind viel eher zu bessern als Zorn und Wutausbrüche. (Philothea III, 9, DASal 1,132)

Weitere Texte zu Franz von Sales finden Sie unter: http://www.franzvonsaleslexikon.de/