Rosenkranzfest 1938

Mit mehr als 7.000 Teilnehmern war das „Rosenkranzfest“ im Stephansdom am 7. Oktober 1938 die größte Widerstandsmanifestation der gesamten Nazizeit in Deutschland und Österreich. Das damals von Kardinal Innitzer ausgesprochene Bekenntnis „Einer ist euer Führer; euer Führer ist Christus“ gab Tausenden Jugendlichen Hoffnung und Mut.

Wir vertrauen der Fürbitte Mariens und beten täglich in der Annakirche um 17:15 Uhr den Rosenkranz. Wir laden Sie dazu herzlichst ein.

P. Johannes Haas osfs ab April 2018 Kirchenrektor von St. Anna

Neuer Kirchenrektor von St. Anna
P. JOHANNES HAAS
hat am 21. April 1950 „das Licht der Welt erblickt“, ist in Zell am Pettenfirst, Oberösterreich, aufgewachsen, war Schüler in Dachsberg und Ried (Matura 1969), ist Oblate des hl. Franz von Sales (1970) und Priester (1976), war Kaplan in München, Erzieher in Ried im Innkreis, Leiter der KIM-Bewegung in Deutschland-Österreich (1988-2000), Hochschulpfarrer in Eichstätt-Ingolstadt (1981-1984, 2000-2017). P. Haas war bereits in St. Anna (1984-1988). Ab April 2018 tritt er sein Amt als Kirchenrektor an und löst somit P. Hofinger ab.
Kontakt: Tel 5124797-18 e-mail: haas@osfs.eu

Wir OSFS von St. Anna gratulieren dem neuen Kirchenrektor.

Lange Nacht der Kirchen, 25. Mai 2018

6 Termine für St. Anna, 1010 Wien

Rosenkranz – Mai- Andacht, 17:15–18:00

Eucharistiefeier mit Ansprache von Pater Johannes Haas OSFS, 18:00–19:00

Lernen Sie St. Anna kennen!, 19:00–20:00 mit Pater Franz Aregger osfs

Seelen-Wellness-Chormusik mit Cantus juvenis, 20:15–21:15

„Frauenkirche St. Anna“, 21:30–23:00

Eucharistische Anbetung, 23:00–24:00

Kirche in Böhmen, 23. März 2018

Referentin: Dr. Yasmine Wessely

Termin: 23. März 2018,  18:45 Uhr

Ort: Seminarraum Annagasse 3b

Ab dem 9. Jahrhundert wurden in Böhmen Kirchen errichtet. Von den Patronen ist der Brückenheilige Nepomuk bei uns bekannt. Die Ordens-und Spitalsgründerin Agnes steht hinter den Kreuzherren mit dem roten Stern, die in Wien an der Karlskirche vertreten sind. Der Landespatron Wenzel legte den Grundstein der späteren Kathedrale in Prag. Ende des 10. Jahrhunderts wurden benediktinische Klöster und das erste Bistum gegründet.

Kaiser Karl IV. legte die Kirchen städteplanerisch an. Nach den Hussitenkriegen und dem 30-jährigen Krieg entstanden barocke Prachtkirchen der Baumeisterfamilie Dientzenhofer und des Architekten der Barockgotik, Santini-Aichl. Im 20. Jahrhundert hat der Otto Wagner- Schüler Plečnik und sogar in der kommunistischen Zeit der Architekt F. Černý interessante Konzepte verwirklicht.

1. Teil: Mittelalter: Freitag, 23. März 2018, 18.45

2. Teil: Neuzeit: Termin im Herbst

Kosmologie und Glaube, Prof. Dr. Manfred Bruck

Vortrag: Kosmologie und Glaube
Referent: Prof. DI. Dr. Manfred Bruck

Zeit: 9. Februar 2018, 18:45 Uhr
Ort: Annagasse 3B, 1010 Wien, Seminarraum
Dauer des Vortrages: ca 1 Stunde
Anschließend: Agape im Refektorium des Klosters der OSFS

Worum geht´s bei dem Vortrag?

Nimmt man den zeitlichen und räumlichen Maßstab des Universums als Vergleichsbasis, ist der Mensch und seine Kultur von geradezu deprimierender Bedeutungslosigkeit.

Nimmt man die christliche Offenbarung als Maßstab, ist der Mensch Grund und Spitze des Weltalls und dessen Sinn (Thomas von Aquin, Hildegard von Bingen, uva)

Diese Extrempositionen sind nicht harmonisierbar, sind aber wesentliche Elemente des atheistischen Weltbildes bzw. des (christlichen) Glaubens an einen Schöpfergott. In meinem Vortrag stelle ich die beiden Positionen einander gegenüber und denke laut darüber nach, ob die so strenge „Wissenschaftlichkeit“ des atheistischen Weltbildes nicht einige selbstauferlegte Einschränkungen aufweist, die den Blick auf das Ganze unsere Lebenswirklichkeit nachhaltig verstellen. (Dies alles in dem der Realität unsere Zeit geschuldeten Bewusstsein, dass den meisten Zeitgenossen diese Überlegungen schlicht und einfach „wurscht“ sind.)

Liebe Grüße und gesegnete Weihnachten
Euer Manfred

Hochfest des hl. Franz von Sales, 24. Jänner 2018

Bischof Dr. Ludwig Schwarz SDB und Weihbischof Dr. Andreas Laun osfs feierten mit uns am 24. Jänner 2018, 18 Uhr, das Pontifikalamt zu Ehren unseres Ordensstifters, des hl. Franz von Sales (1567 – 1622). Dass wir gleich zwei Bischöfe begrüßen durften, war für uns eine Premiere.

Bischof Ludwig hat uns ermutigt, unserem Patron im Streben nach Heiligkeit nachzueifern. Da dieser Kirchenlehrer und Patron der Schriftsteller und Journalisten eine so frohe Gottesliebe verkündet, sollte unsere Sehnsucht nach dem Himmel wachsen lassen.
Der frohe und kräftige Gesang von Volk und Schola ließ Festesfreude aufkommen.
Mit einer Agape bedankte sich die Ordensgemeinde bei den Konzelebranten und zahlreichen Mitfeiernden.

Die Fotos, die uns Herbert Eidkum zukommen lässt, bezeugen dieses großartige Fest.