Jeden Mittwoch und Freitag in der Fastenzeit beten wir um 17.30 Uhr gemeinsam den Kreuzweg in der Kirche. Davor, um 17 Uhr, beten wir den Rosenkranz.
Jeden Mittwoch und Freitag in der Fastenzeit beten wir um 17.30 Uhr gemeinsam den Kreuzweg in der Kirche. Davor, um 17 Uhr, beten wir den Rosenkranz.
In der ungewöhnlichen Form eines Theodramas umkreisen Chor und Ensemble die Fragen des Lebens und die Botschaft Jesu: Was trägt mein Dasein? Was verbindet uns? Wo finden wir Hoffnung und Liebe? Ist Feindesliebe möglich? Wo und wie begegnen wir Gott? Ist Gott tot?
Termine: 6. März 2026, 19.30 Uhr, 7. März 2026, 19.30 Uhr, 8. März 2026, 18.00 13. März 2026, 19.30 Uhr, 14. März 2026, 18.00 Uhr.
Ort: Pfarre Franz von Sales, Kirche Glanzing, Krottenbachstraße 120, 1190 Wien
Mindestspende: € 23,-; Karten: Pfarrbüro Pfarre Franz von Sales (01) 368 45 87-0
Info:
Das Fest der Heiligen Brüder Cyrill und Methodius führt uns in die Geschichte des 9. Jahrhunderts zurück.
Sie gelten als die Apostel der Slawen und haben durch die slawische Liturgiesprache wesentlich zur Missionierung dieser Völker beigetragen.
Ihr Leben zeigt uns, welche Bedeutung der Glaubenseinsatz von wenigen für die ganze Geschichte der Kirche haben kann.
Seit dem Jahr 1981 sind sie Patrone Europas und ihr Gedenktag wurde zum Fest erhoben.
Gott,
durch die Kraft deines Heiligen Geistes lass unsere Herzen in neuer Liebe zu Christus entbrennen; damit wir unsere Kräfte zusammen mit anderen dafür einspannen, dass die Welt seinem Heilsplan näherkommt; damit wir uns für die Einheit, für die Christus betete, einsetzen und uns nach ihr sehnen.
Wir bitten in seinem Namen.(aus dem Sterbegebet des Hl. Cyrill)
Am 24. Jänner 2026 feierten wir in der Annakirche das Franz-von-Sales-Fest – und es war von Anfang an spürbar, dass dieser Abend etwas Besonderes war. Die Festmesse um 18 Uhr war geprägt von einer warmen, einladenden Atmosphäre, die viele Besucherinnen und Besucher berührte.
Einen großen Anteil daran hatte Hauptzelebrant und Prediger P. Siegfried Kettner SDB. Mit seiner liebendwürdigen Art und einer ansprechenden, lebensnahen Predigt verstand er es, die Gedanken des heiligen Franz von Sales auf sympathische Weise mit dem Alltag der Menschen zu verbinden – klar, ermutigend und mit spürbarer Herzlichkeit. Die wunderbare musikalische Gestaltung tat das ihre dazu: Das Lerchenfelder Quartett, unser Organist Gerhard Sappert und Kantorin Verena Osanna verliehen der Liturgie mit ihrem einfühlsamen und zugleich festlichen Musizieren einen würdigen Rahmen.
Eine besondere Note erhielt dieser Abend dadurch, dass genau an diesem Tag der neue Erzbischof von Wien, Josef Grünwidl im Stephansdom geweiht wurde. So stand das Franz-von-Sales-Fest auch für Aufbruch und Neubeginn in der Kirche von Wien.
Am Samstag, den 24. Jänner, feiern wir in der Annakirche das Fest des Hl. Franz von Sales. Der Heilige ist der Patron der Ordensgemeinschaft der Oblaten des hl. Franz von Sales, jener Ordensgemeinschaft, die seit 1897 die Annakirche seelsorgerlich betreuen. Hauptzelebrant und Festprediger ist P. Siegfried Kettner SDB, Provinzial der Salesianer Don Bosco.
Unzweifelhaft gehört das Lied „Es ist ein Ros entsprungen“ zu den schönsten und eindrucksvollsten Weihnachtsliedern, die wir kennen. Schon fast ein halbes Jahrtausend erfreut dieses Werk die Herzen der Menschen. Eine weihnachtliche Erinnerung voller Dankbarkeit und Freude. Der Text des ursprünglich zweistrophigen Liedes geht zurück auf einen Mainzer Dichter um 1587/88. Der protestantische Komponist Michael Prätorius schuf 1609 neben dem Text der zweiten Strophe einen weit verbreiteten vierstimmigen Chorsatz.
„Es ist ein Ros entsprungen aus einer Wurzel zart, wie uns die Alten sungen, von Jesse kam die Art und hat ein Blümlein bracht mitten im kalten Winter wohl zu der halben Nacht.“
Ein Schlüssel, den Text richtig zu verstehen, liegt in dem Satz: „wie uns die Alten sungen“. Auf eine alte Tradition wird hier verwiesen, auf jene des Propheten Jesaja, der bereits den Heiland ankündigte: „Und es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen.“ (Jes 11,1-9). Ein alter Baumstumpf, den man schon lange tot glaubte, treibt also wieder aus; der neue Trieb, ein Reis bringt eine Rose hervor. Diese alte Wurzel wird „Jesse“ genannt. Das ist das lateinisch mittelalterliche Wort für „Isai“, so hieß der Vater von König David.
„Das Röslein, das ich meine, davon Jesaja sagt, ist Maria, die Reine, die uns das Blümlein bracht. Aus Gottes ewgem Rat hat sie ein Kind geboren und blieb doch reine Magd.“
Der Beginn der zweiten Strophe weist darauf hin, dass mit diesem „Blümlein“ Jesus gemeint ist. Der Rosenzweig, das ist Maria. Obwohl sie die Botschaft des Engels vom Kopf her nicht begreift und nicht weiß, wie ihr geschieht, sagt sie Ja zu Gottes Plan. Als „reine Magd“ verdeutlicht sie uns in jenem prophetischen Bild der „Jungfrauengeburt“ (Jes 7,14), das Herkommen Jesu aus dem Geheimnis Gottes.
„Das Blümelein so kleine, das duftet uns so süß; mit seinem hellen Scheine vertreibt’s die Finsternis, wahr‘ Mensch und wahrer Gott, hilft uns aus allem Leide, rettet von Sünd und Tod.“
Die dritte Strophe stammt von dem protestantischen Pfarrer Friedrich Layriz, sie trifft die wesentlichen Aussagen über dieses „Blümlein Jesus“. Eine sehr starke Metapher soll dabei helfen, nämlich der Duft. Die „Süße“ ist der Inbegriff für Sehnsucht, Frieden und Glück. Die Formulierung „mit seinem hellen Scheine vertreibt‘s die Finsternis“ erinnert an ein weiteres Wort des Propheten Jesaja, nämlich: „Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.“ (Jes 9,1).
Stanislaus Klemm, Dipl. Psychologe und Theologe, In: Pfarrbriefservice.de
Schon lange hat die Annakirche nicht mehr so viele Gottesdienstbesucher gesehen wie zur Hl. Messe am 9. November um 11.15 Uhr. Viele sind gekommen, um sich bei P. Max für sein langjähriges Wirken in der Annakirche zu bedanken.
Seit September 2002 war er für die Annakirche tätig und in diesen Jahren vieles bewegt und bewirkt. Auf seine Initiative geht die St. Anna-Schola zurück, die viele Jahre die Liturgie mit ihrem Gesang mitgestaltet hat und er hat eine Reisegemeinschaft ins Leben gerufen, mit der er regelmäßig auf Reisen gegangen ist und so Menschen und Kulturen zueinander gebracht hat. P. Max hat immer wieder Kirchenbesucher ermutigt, Seminare in der Annakirche anzubieten, die Gottesdienste mitzugestalten und das Leben in der Gottesdienstgemeinde mitzugestalten. Er war nicht nur engagierter Seelsorger und Beichtpriester, sondern auch ein Freund vieler.
Im Anschluss an die Dankesmesse waren alle in die Räumlichkeiten des Klosters eingeladen um mit P. Max noch zusammen zu sein und ihm zu danken. Es war ein schönes Fest, wenn auch mit Wehmut verbunden.
Mitte November übersiedelte P. Max in das Salesianum Eichstätt/Bayern. Wir wünschen ihm Gottes Segen und Freude für seinen weiteren Lebensweg. Wir sagen ihm ein großes DANKE für seine Zeit hier in St. Anna.
Am Sonntag, 19. Oktober 2025, hat die Dachsberger Oblatengemeinschaft mit einem Festgottesdienst das diesjährige Ordensjubiläum – 150 Jahre päpstliche Anerkennung und 150. Todestag der „Guten Mutter“, Schwester Marie de Sales Chappuis OVM – gefeiert.
Gebet – Beharrlichkeit – Gelassenheit – Optimismus
Zum ersten Mal fand in der Wiener Innenstadt das neue spirituelle Angebot „Stadtpilgern“ statt. Veranstaltet wurde diese „kleine Auszeit vom Alltag“ von der „Gesprächsinsel“, ein Einrichtung der Ordensgemeinschaften Österreich, in Zusammenarbeit mit der Erzdiözese Wien. Bruder Hans Leidenmühler OSFS, Mitarbeiter der Gesprächsinsel, stimmte die Teilnehmenden mit einem Impuls zum Thema „Schöpfung“ auf die spirituelle Reise ein.
Weitere Informationen zur Gesprächsinsel

Die Oblaten des hl. Franz von Sales feiern 2025 gleich zwei bedeutende Gedenktage: den 150. Todestag von Marie de Sales Chappuis, der „guten Mutter“, die maßgeblich zur Gründung des Ordens beitrug, und die 150 Jahre zurückliegende päpstliche Anerkennung der Ordensgemeinschaft.
Marie de Sales Chappuis hatte ihren Beichtvater, den Priester Louis Brisson, dazu bewegt, einen Männerorden im Geist des Heiligen Franz von Sales zu gründen.
Die Feierlichkeiten in Österreich begannen am 10. Mai 2025 mit dem „Salesianischen Tag“ im Kloster der Heimsuchung in Wien, der von einer Festmesse und Impulsen zum Thema „Unser salesianisches Charisma für die Welt“ geprägt war.
Eine weitere Jubiläumsveranstaltung findet am 4. Oktober in der Annakirche und in der Pfarre Franz von Sales (1190 Wien) statt.
Zudem feiern wir am 12. Oktober den Gedenktag des seligen Louis Brisson.
„Unsere Berufung ist eine Berufung der Stärke und des Mutes. In seinen Geistlichen Gesprächen und Briefen wiederholte der hl. Franz von Sales immer wieder: „Wir müssen guten Mut haben.“ Zweifellos kann jemand unter gewissen Umständen eine große Willensanstrengung leisten, Charakterstärke zeigen, vielleicht einfach eine augenblickliche Tugend hervorholen, die es ihm ermöglicht, eine Schwierigkeit zu meistern (oder) einen Sieg zu erringen.
… Der „gute Mut“, den der hl. Franz von Sales für uns erbittet, ist nicht ein Mut des Augenblicks, eine momentane Anstrengung, eine zeitlich begrenzte Kraft. Er wünscht, dass wir dauerhaft mutig und stark sind: mutig im Glauben, mutig in den Tugenden, mutig in den Verpflichtungen. Es ist notwendig, dass unser Mut uns zur Gewohnheit wird, dass wir diese dauerhafte Energie in jeder Schwierigkeit, in jeder Größe und bei jedem Licht in uns tragen. Darin besteht die Art und Weise unseres Handelns; das sind die Wege, denen wir inmitten unserer Kämpfe immer folgen müssen.“
Sel. Louis Brisson