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450 Jahre Franz von Sales 1567 – 1622

24. Januar 2017 Hochfest des Hl. Franz von Sales Hochamt um 18 Uhr, zelebriert von Pater Provinzial Thomas Vanek

“Sobald der Mensch sich sammelt und an Gott denkt, verspürt er eine beglückende Ergriffenheit, die bezeugt, dass Gott das höchste Gut des menschlichen Herzens ist. Nirgends findet der Geist so tiefe Freude wie im Gedanken an Gott. Aristoteles sagt, die geringste Erkenntnis der Gottheit sei mehr wert als das gründlichste Wissen von allen übrigen Dingen.”

 

 

Herr Herbert Eidkum stellt folgende Fotos zur Verfügung:

Bilder zum Franz-Sales-Fest am 24. Jänner 2017

 

Briefe vom Himmel: Wie Franz von Sales sich heute vorstellen würde

Bild: Franz von Sales-Fest 2016, Salesianum Rosental, Eichstätt – der Heilige blickt gleichsam in unsere Welt herein

Ich weiß nicht, wie deine Beziehung zur Kirche aussieht. Was mich betrifft, habe ich die Kirche immer geliebt und sie verteidigt. Die Kirche hat natürlich ihre Fehler und bedarf ständig der Erneuerung und der Umkehr.

Da aber Christus selbst ihr Haupt ist, wird sie nie ihre Strahlkraft verlieren. Ohne sie wäre die Botschaft des Evangeliums in dieser Welt nicht zu verwirklichen.

1877 wurde ich von Papst Pius IX. feierlich zum Kirchenlehrer erhoben. Da es sich um eine besondere Ehre handelt, will ich lieber den Papst selbst zitieren: „Unter der Zahl der hervorragenden Männer erstand Franz von Sales, der Bischof von Genf, als Vorbild allbekannter Heiligkeit und als Lehrer der echten und frommen Wissenschaft. Er hat nicht nur durch das gesprochene Wort, sondern auch durch unvergängliche Schriften die Ungeheuer der aufsteigenden Irrtümer durchbohrt, den Glauben bekräftigt, die durch Laster verdorbenen Sitten gehoben und allen den Himmel offen gezeigt. Durch seine hervorragende Weisheit hat er das gleiche Lob verdient, von dem unser Vorgänger seligen Andenkens Bonifatius VIII. erklärte, dass es jene alten und vorzüglichen Lehrer der Kirche Gottes auszeichnete. Sie haben nämlich ‘die Kirche durch heilsame Lehren erleuchtet, mit Tugenden geschmückt und durch den Lebenswandel geformt.’“

Vielleicht ist es für dich tröstlich zu wissen, dass in meinem Leben nicht alles gelungen ist. Viele meiner Ideen wurden erst nach meinem Tod verwirklicht, wie z. B. die Errichtung eines Priesterseminars. Meine Idee der “Laienspiritualität” oder “Weltfrömmigkeit” fand erst im Zweiten Vatikanischen Konzil des 20. Jahrhunderts allgemeine Anerkennung.

Verfasst von Schw. Agnes-Leonie Schaub OSFS

Weitere “Briefe vom Himmel” des hl. Franz von Sales finden Sie unter http://www.oblatinnen.at/index.php/spirituelle-impulse/briefe-des-hl-franz-v-sales bzw.
http://www.franz-sales-verlag.de/fsvwiki/index.php/Lexikon/Studien-BriefeVomHimmel

Fastenzeit

Spirituelle Impulse vom Treffen der Salesschwestern am 8. 2. 2016

B edürftigkeit wahrnehmen
A ugen öffnen
R aum geben
M ut machen
H erzen weiten
E igenheiten zulassen
R andgruppen einladen
Z ukunft ermöglichen
I ntegration fördern
G emeinschaft leben
K irche gestalten
E rde schützen
I deen umsetzen

T ragfähigkeit erbitten

Quelle unbekannt

“Ich kann während der Fastenzeit entweder aus Liebe fasten, um Gott zu gefallen, oder aus Gehorsam, weil es die Kirche anordnet, oder aus Mäßigkeit, oder aus Fleiß, um besser studieren zu können, oder aus Klugheit, um notwendige Ersparnisse zu machen, oder aus Keuschheit, um meinen Leib zu bändigen, oder aus Ehrfurcht vor Gott, um besser beten zu können. Wenn ich will, kann ich alle diese Absichten auf einmal haben und aus all diesen Gründen fasten, doch muss ich da sehr auf der Hut sein, die Beweggründe in die richtige Reihenfolge zu bringen.”

Hl. Franz von Sales, DASal 4,266

Aus der Geschichte der Kirche und des Ordens

Frankreichs Kirchenpolitik um 1900

Die Oblaten des heiligen Franz von Sales gründete Louis Brisson (1817 – 1908) in Troyes, Frankreich. 1875 erhielt unsere Kongregation die päpstliche Anerkennung.

Die politische Lage war damals in Frankreich ausgesprochen kirchenfeindlich. Die Kirche war in der Zeit vor dem Deutsch – Französischen Krieg von 1870/71 royalistisch. Nach der Gefangennahme Napoleons III. regierten die Republikaner in Paris. Papst Leo XIII. ermutigte die französischen Bischöfe zu einer regierungsfreundlichen Einstellung. Dennoch steuerte Ministerpräsident Pierre Waldeck-Rousseau (1846 – 1904) einen kirchenfeindlichen Kurs. Er wollte die Republik stabilisieren, außerdem wollte er alle Ordensschulen verstaatlichen. Mit seinen Vereinsgesetzen von 1899 bezeichnete er die Ordensgelübde als gesetzeswidrig, sittenwidrig und unerlaubt. Im Interesse der wahren Freiheit und zum Schutz des Gemeinwohles sollten Vereine wie die katholischen Orden abgeschafft werden. Die Ordensgelübde legten es darauf an, die Initiative und die Schaffenskraft ihrer Mitglieder zu vernichten. Sie seien eine Art Gegenrevolution zu den Prinzipien der republikanischen Ordnung.

Émile Combes (1835 – 1921) folgte Waldeck-Rousseau als Ministerpräsident (1902 – 1905). Dieser ehemalige Priester und Hochschullehrer der Assumptionisten in Nîmes verkündete als Ziel seiner Regierung, die Kirche vollständig aus dem öffentlichen Leben Frankreichs zu verbannen.

Seine Regierungsschritte:
1. Juli 1902: Schließung der ca. 3000 nicht staatlich genehmigten kirchlichen Schulen. Dies führte zu heftigen  öffentlichen Protesten – 74 Bischöfe unterzeichneten eine „protestation“.
2. Daraufhin Einstellung der Besoldung von Bischöfen durch die Regierung.
3. März 1903: Auflösung aller männlichen Ordensgemeinschaften
4. Juli 1903: Auflösung aller weiblichen Ordensgemeinschaften
5. 7. Juli 1904: Verbot der Neugründung von Ordensgemeinschaften

Pater Joseph Lebeau OSFS war ab 1896 in Wien.

Sommerlicher Rat des Franz von Sales

Monatsgedanken August 2013

Wir segeln unter allen Stürmen dahin, wenn nur unser Herz gerade, unsere Absicht gut, unser Auge auf Gott gerichtet ist und unser ganzes Vertrauen auf Ihm ruht.
– Franz von Sales

 

Mit ganzem Herzen voran, und fröhlich in allem.
– Louis Brisson, Gründer der Salesoblaten

Jahreszeiten der Seele

Monatsgedanken Februar 2013

Ich sehe, dass alle Jahreszeiten in Ihrer Seele aufeinanderstoßen;
dass Sie zuweilen den Winter mancher Trockenheit, Zerstreuung, manches Widerwillens und Ärgers verspüren, dann wieder den Maientau mit dem Duft der heiligen Blüten, oder die Sommerhitze des Wunsches, unserem lieben Gott zu gefallen.
Bleibt nur mehr der Herbst, von dem Sie, wie Sie sagen, nicht viel Früchte sehen. Aber es geschieht doch oft genug, dass man beim Dreschen des Getreides und beim Pressen der Weintrauben mehr Ertrag findet, als Ernte und Weinlese versprachen.

Sie möchten wohl, dass alles Frühling und Sommer sei; aber nein, meine liebe Tochter, Abwechslung tut not im Innern wie im Äußern. Erst im Himmel wird alles seiner Schönheit nach im Frühling sein, dem Ertrag nach im Herbst und der Liebe nach im Sommer.
Dort wird es keinen Winter geben. Aber hier ist der Winter erforderlich zur Übung der Selbstverleugnung und tausend kleiner schöner Tugenden, die zur Zeit der Unfruchtbarkeit geübt werden können. Machen wir immer unseren kleinen Schritt weiter, wenn wir nur die gute und fest entschlossene Liebe haben, können wir nicht anders als gut gehen.

Nein, meine sehr liebe Tochter, es ist nicht notwendig, dass man – um die Tugenden zu üben – ständig aufmerksam auf alles achten müsse; dies würde wahrlich zu sehr Ihre Gedanken und Affekte verwirren und verwickeln. Demut und Nächstenliebe sind die Hauptsaiten; alle anderen sind ihnen hinzugefügt.
Man muss sich nur an diese beiden halten; die eine ist die tiefste, die andere die höchste. Die Erhaltung des ganzen Baues hängt vom Fundament und vom Dach ab. Wenn man sein Herz zur Übung dieser beiden Tugenden anhält, wird man ohne große Schwierigkeit auch auf die anderen stoßen. Denn diese beiden sind die Mütter der Tugenden; die andern folgen ihnen, wie die kleinen Küken ihrer Mutterhenne.

Franz von Sales, Briefe an Johanna Franziska von Chantal
Deutsche Ausgabe Bd. 5, S. 137

Ein Zitat des hl. Franz von Sales zu jedem Tag finden Sie unter: http://www.osfs.eu/ „Ein Wort zum Tag“.

Die wichtigsten Lebensdaten des heiligen Franz von Sales (1567-1622)

1567 21. August: Geburt auf Schloss Sales bei Thorens in Savoyen
1573-78 Schulausbildung in La Roche und Annecy
1578-88 Studium in Paris
1586/87 „Krise von Paris“: Franz von Sales findet zu seinem optimistischen Gottes- und Menschenbild, das ihn ein Leben lang prägen wird
1588-91 Studium in Padua
1591 5. September: Promotion zum Doktor des kirchlichen und weltlichen Rechtes
1593 18. Dezember: Priesterweihe in Annecy und Ernennung zum Dompropst der Diözese Genf/Annecy

1594-98 Erfolgreiche Missionierung im Chablais
1595 25. Januar: Beginn der Flugblattaktion zur Glaubensverkündigung
1598/99 Ad-limina-Besuch in Rom im Auftrag seines Bischofs Claude de Granier und Bischofsexamen, Ernennung zum bischöflichen Koadjutor mit dem Recht auf Nachfolge
1601/02 1. diplomatische Reise nach Paris, um mit König Heinrich IV. von Frankreich die Rekatholisierung der zu Frankreich gehörenden Teile der Diözese Genf zu besprechen
1602 8. Dezember: Bischofsweihe in Thorens
1604 5. März: Erste Begegnung mit Johanna Franziska von Chantal in Dijon
1609 Sein Bestseller „Philothea“ oder „Anleitung zum frommen Leben“ erscheint in Lyon
1610 6. Juni: Gründung der Heimsuchungsschwestern oder „Salesianerinnen“
1616 31. Juli: Sein theologisches Hauptwerk „Theotimus“ oder „Abhandlung über die Gottesliebe“ erscheint in Lyon
1618/19 2. diplomatische Reise nach Paris. Anlass war die Vermählung von Prinz Victor Amadeus von Savoyen mit Prinzessin Christine von Frankreich, der Schwester König Ludwigs XIII.
1622 28. Dezember: Tod in Lyon im Alter von 55 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls
1623 Januar: Übertragung und Beisetzung des Leichnams in Annecy.

Haupttätigkeiten als Bischof: Umsetzung der Reformen des Trienter Konzils, Reform der Klöster und des Klerus, Visitationen aller 311 Pfarrkirchen seiner Diözese, Gründung von 13 Klöstern der Heimsuchung, Katechismusunterricht und Förderung der Bildung bei Alt und Jung, Berater in Streitfällen u. politischen Auseinandersetzungen, Rückführung der Calviner zum katholischen Glauben, mehr als 3000 Predigten, Geistliche Begleitung zahlreicher Frauen und Männer.

1661 28. Dezember: Seligsprechung durch Papst Alexander VII.
1665 19. April: Heiligsprechung durch Papst Alexander VII.
1877 19. Juli: Erhebung zum Kirchenlehrer durch den Sel. Papst Pius IX.
1923 26. Januar: Bestimmung zum Patron der Schriftsteller und Journalisten durch Papst Pius XI.

Ebenso: Patron der Gehörlosen und der Städte Genf, Annecy, Chambery.
Gedenktag: 24. Januar

Wie sollen wir das Wort Gottes aufnehmen?

Monatsgedanken Juli 2012

Pflege die Andacht zum Wort Gottes. Ob du es in der Predigt hörst oder in vertraulicher Zwiesprache mit geistlichen Freunden, höre es immer mit Aufmerksamkeit und Ehrfurcht an. Lass es nicht zur Erde fallen, sondern zieh Nutzen daraus: nimm es in dein Herz auf wie einen kostbaren Balsam, gleich der allerseligsten Jungfrau, die, „in ihrem Herzen sorgfältig die Worte bewahrte“, die man zum Lob ihres Kindes sagte (Lk 2,19). Sei eingedenk, dass der Herr die Worte, die wir in unseren Gebeten an ihn richten, so aufnimmt, wie wir die Worte aufnehmen, die er an uns durch die Predigt richtet.

Hab’ immer ein frommes Buch zur Hand, wie die Bekenntnisse des hl. Augustinus, die Nachfolge Christi und ähnliche. Lies jeden Tag ein wenig darin und zwar andächtig, als lesest du Sendschreiben der Heiligen vom Himmel her, die dir den Weg dorthin zeigen und dir Mut dazu machen wollen.

Lies auch Heiligenleben, in denen du wie in einem Spiegel das Bild des christlichen Lebens finden wirst. Mache dir je nach deinem Beruf zunutze, was sie taten. Vieles aus dem Leben der Heiligen kann ja von Menschen, die in der Welt leben, nicht genau in der gleichen Weise nachgeahmt werden, sie können uns aber doch alle in irgendeiner Form Vorbild sein. Die Zurückgezogenheit des heiligen Einsiedlers Paulus sei dir Vorbild für deine geistliche und wirkliche Einsamkeit, von der schon die Rede war und noch sein wird; die äußerste Armut des hl. Franz von Assisi für die Übung der Armut, wie wir sie noch beschreiben werden, und ähnlich die Tugenden anderer Heiliger. Freilich geben uns manche Heiligenleben mehr Licht für unser Leben als andere, so das Leben der ersten Jesuiten, das des heiligen Erzbischofs Karl Borromäus von Mailand, des hl. Ludwig, des hl. Bernhard, des hl. Franz von Assisi und vieler Heiliger. Andere wieder haben wir mehr zu bewundern als nachzuahmen.

Franz von Sales, Philothea II,17

In der Sprache liegt alle Macht der Kirche

Das Geschenk des Hl. Geistes

Aus einer Predigt des hl. Franz v. Sales zum Pfingstfest 1620

Der Wert der Geschenke wird nach der Liebe bemessen, mit der sie gegeben werden. Dieses hier ist nun nicht nur mit großer Liebe gegeben worden, sondern die Liebe selbst wird gegeben, denn jeder muss wissen, dass der Heilige Geist die Liebe des Vaters und des Sohnes ist.

Wenn wir aber sagen, der Heilige Geist ist uns verliehen vom Vater und vom Sohn, dann darf man das nicht so verstehen, dass er von ihnen getrennt worden sei, denn das ist nicht möglich, da es nur einen unteilbaren Gott gibt. Wir wollen damit vielmehr sagen, dass Gott uns sein göttliches Wesen geschenkt hat, wenn es auch in der Person seines Geistes geschah. Darüber kann man nicht viel sprechen, aber fest daran glauben.

Wir können die Größe der Verleihung des Heiligen Geistes erwägen mit allen Wirkungen, insofern er vom ewigen Vater und von Unserem Herrn seiner Kirche verliehen wurde, oder insofern er jedem einzelnen von uns verliehen wurde. Gewiss können wir Gott nicht genug dafür danken, dass er seiner Kirche dieses einmalige Geschenk gemacht hat, wegen des Guten, das daraus folgt.

Der Heilige Geist wurde sehr sinnvoll in der Form und Gestalt von Zungen verliehen, und zwar von feurigen Zungen, denn in der Sprache liegt alle Macht der Kirche. Wer wüsste nicht, dass sie alle ihre Geheimnisse durch die Sprache wirkt?
Die Predigt geschieht durch die Sprache; bei der heiligen Taufe muss die Sprache dazukommen, um dem Wasser die Kraft zu verleihen, unsere Sünden und Missetaten abzuwaschen; ebenso kann das hochheilige Messopfer nur vermittels der Sprache gefeiert werden.

Franz von Sales, DA Bd 9, Seite 347f

Ein Zitat des hl. Franz von Sales zu jedem Tag finden Sie unter: http://www.osfs.at/ „Ein Wort zum Tag“.

Bin ich meiner Veranlagung ausgeliefert?

Monatsgedanken Mai 2012

Es gibt in der Tat Leute, die sagen:
Es ist wahr, dass ich jähzornig bin, aber was soll ich tun? Das ist meine Veranlagung.
Wer sieht nicht die Täuschung der Eigenliebe? Als ob es durch die Güte Gottes nicht in unserer Macht stünde, uns zu überwinden, gegen unsere Neigungen und nach der Vernunft zu leben, die uns lehrt, dass wir nicht auf sie hören dürfen!

Eine andere sagt: Es stimmt, dass ich ein wenig eitel bin; aber ich neige dazu, mich zu putzen und Verlangen danach zu haben, dass ich gelobt und geschätzt werde; ich wüsste nicht, was man da tun soll.

O Gott, man beachtet nicht, wozu die göttliche Güte zugelassen hat, dass als Folge der Sünde unseres Stammvaters uns nach der Taufe manche schlechten Neigungen geblieben sind, zumal uns in der Taufe die hinreichende Gnade geschenkt wurde, uns zu überwinden. Seine Absicht dabei ist nichts anderes, als uns Gelegenheit zu geben, dass wir auf diese Weise mehr Verdienste erwerben, indem wir mutig daran arbeiten, aus Liebe zu Gott uns selbst zu überwinden.

Dazu empfangen wir, nachdem wir den Gebrauch der Vernunft erlangt haben, das Sakrament der Firmung, durch das wir uns unter das Banner der göttlichen Majestät stellen, um als tapfere Soldaten für die Verherrlichung seines Namens zu kämpfen.
Nachdem die Christen auf diese Weise gestärkt sind, bringen sie sich am Pfingstfest als Brote dar, die mit dem neuen Weizen der unverbrüchlichen Vorsätze bereitet sind, die sie gefasst haben, lieber zu sterben, als Gott freiwillig zu beleidigen.

Franz von Sales: Aus einer Predigt zur Profess 8. Juni 1618 DASal 9, 163f

Ein Zitat des hl. Franz von Sales zu jedem Tag finden Sie unter: http://www.osfs.at/ „Ein Wort zum Tag“.