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Advent – Zeit, um sich zu versöhnen

Wenn wir gesündigt haben, sagt Gott nicht: Ich mag dich nicht mehr. Zu denen, die geschieden und wiederverheiratet sind, sagt Gott nicht: Von euch distanziere ich mich.

Jesus sagt von sich: „Ich bin gekommen, nicht die Gerechten zu berufen, sondern die Sünder.“
„Ich bin nicht gekommen, zu richten, sondern zu retten.“
Der Vater wartet auf den verlorenen Sohn und nimmt ihn ohne Vorleistung auf.

Auch Papst Franziskus erinnert: „Der Beichtstuhl ist keine Folterkammer!“

Es gibt Schuld im Leben, die drückt und belastet.
Das Sakrament der Buße, die „Beichte“, kann befreien und entlasten.

In der Kirche St. Anna in der Annagasse, einer Nebengasse der Kärntnerstraße, bieten die Patres der Oblaten des heiligen Franz von Sales täglich die Gelegenheit zu einem Beichtgespräch an:

 

Montag bis Samstag:
09.00 – 12.00 und 15.00 – 17.30 Uhr

Sonn- und Feiertag:
10.00 – 11.00 und 16.00 – 17.30 Uhr

 

 

Besiegt ist nur, wer den Mut verliert. Sieger ist jeder, der weiter kämpfen will.

Denken wir also gut von denen, die christlich leben wollen, auch
wenn wir Fehler an ihnen sehen; auch die Heiligen hatten Fehler.

Der Mensch erfährt sich selbst in der Zerrissenheit seines Daseins auf unterschiedlichste Art.

Aber er darf sich selbst so annehmen, wie er ist, weil er sich von Gott geliebt weiß.

Die großen Gelegenheiten, Gott zu dienen, sind selten, die kleinen kommen immerfort.

Ein einziges andächtig gebetetes Vaterunser ist besser als viele,
die man hastig und gedankenlos herunterleiert.

Ein Heiliger, der traurig ist, ist in Wahrheit ein trauriger Heiliger.

Franz von Sales

Nachprimiz P. Alcide Kragbe OSFS, So. 16. 12. 2012, 18.00 Uhr

Gaudete!
Freut euch!

Am 3. Sonntag im Dezember freuten wir uns darüber, mit einem weiteren Neupriester der Oblaten des hl. Franz von Sales die hl. Messe zu feiern.
P. Alcide Kragbe ist gebürtig aus der Elfenbeinküste, lebt jedoch schon seit 16 Jahren in Deutschland und hat dort seine Berufung erkannt.
Mitreißender afrikanischer Körpereinsatz und überzeugende deutsche Sprachkenntnisse ließen uns in seiner Predigt hautnah die Botschaft der Lesungen dieses Adventsonntages nachvollziehen:
Sowohl der Prophet Zefanja als auch der Apostel Paulus befanden sich in einer verzweifelten Lage, als sie es dennoch fertigbrachten, ihre uneingeschränkte Freude an Gott auszudrücken. Warum?
Weil ihnen keine Widrigkeiten des täglichen Lebens die Überzeugung rauben konnten, dass Gott uns Menschen zuerst geliebt hat.

Diese wahrhaft frohe Botschaft wurde bekräftigt durch einen allgemeinen und einzeln gespendeten Primizsegen.

http://www.osfs.eu/aktuell/priesterweihe_kragbe.html

Danke für den gesegneten und segnenden Besuch in der Annakirche!

Adventsingen, Gymnasium Perchtoldsdorf, 12. Dez., 18.30 Uhr

Der Chor des musischen Realgymnasiums Perchtoldsdorf verwöhnte uns am Mittwoch, 12.12.12 nach der Abendmesse mit einem vorweihnachtlichen Konzert.

Machen Sie sich anhand einiger Bilder einen Eindruck von diesem jugendlich-frischen Abend in barockem Ambiente!

Ort: Annakirche Wien Karte
Leitung: MMag.art Markus Göller

http://www.pfarre-perchtoldsdorf.at/index.php?site=markus_g%F6ller
http://www.bgperchtoldsdorf.ac.at/home/

Wir erwarten den Herrn

Hätten die Söhne Jakobs gewusst, dass Josef Vizekönig und ihr Richter sein wird, dann hätten sie ihn gewiss äußerst freundlich empfangen, als er in Dotan zu ihnen kam (Gen 37,17). Seht, Christus kommt uns suchen; die Kirche lädt uns ein, ihn gut zu empfangen.

Für uns erstaunlich, dass Franz von Sales, der Heilige der Güte, die Furcht preist: Wie nützlich ist die Gottesfurcht; Ps 111,10: Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit. Ps 112,1: Glücklich, wer den Herrn fürchtet; in seinen Geboten. Ps 115,11: Die den Herrn fürchten, hoffen auf ihn…

Jes 11, 2: Und der Geist der Furcht des Herrn wird ihn erfüllen. Hieronymus fragt, warum es nur von der Furcht heißt, dass er ihn – den künftigen Erlöser – mit ihr erfüllt. Weil die Furcht allen notwendig ist, sagt er. Ihre reiche Quelle musste in dem sein, der sie allen mitteilen musste; denn die Furcht macht die Seele für die Liebe bereit, und wie Augustinus sagt, ist die Furcht die Dienerin der Liebe, die ihr die Wohnung bereitet. Daher sagt die seligste Jungfrau (Lk 1,50): Und sein Erbarmen gilt von Geschlecht zu Geschlecht allen, die ihn fürchten.

Damit ihr eine so wichtige Sache recht versteht, müsst ihr wissen, dass es zweierlei Furcht gibt, die menschliche und die göttliche. Die göttliche Furcht entwickelt die Bande der Liebe.

Siehe: http://www.franz-sales-verlag.de/fsvwiki/index.php/Lexikon/Zum1-Adventssonntag-I

Und: http://www.franz-sales-verlag.de/advent/index_u.html