Archiv der Kategorie: Berufung

Ordensgemeinschaften in Österreich

Ordensgemeinschaften stellen einen wesentlichen und eigenständigen Teil der Katholischen Kirche in Österreich dar.
Sie tragen Seelsorge und soziale Einrichtungen, unterhalten Schulen und Kindergärten, betreiben Krankenhäuser und halten kulturelles Erbe lebendig.
In Österreich gibt es 192 Ordensgemeinschaften, ihnen gehören 5.033 Ordensleute an. Dazu 219 Ordensschulen, 23 Ordensspitäler, 45 Bildungseinrichtungen und 28 Exerzitien und Bildungshäuser.

Einkehrtag der Salesschwestern mit Weiheerneuerung, 2. Mai, 13.30 Uhr

Die Wiener Schwestern freuten sich sehr darüber, die heurige Erneuerung ihres Weiheversprechens mit internationalen Gästen aus dem Kreis ihrer Mitschwestern feiern zu dürfen, neben Christa Rose aus Vorarlberg und Angela Haucke aus Köln auch mit Ottilie Kutenda, der Gründerin der Gruppe in Namibia.

Leider war der Beginn überschattet von den Reiseschwierigkeiten des afrikanischen Gastes, doch es wurde ein sehr besinnlicher Einkehrnachmittag. Die hl. Eucharistie wurde in großem Kreise gefeiert, und anschließend gab es noch lebhaften Austausch der Schwestern aus Europa und Afrika bei einem beschwingten Zusammensein, wie die Fotos beweisen!

Termin: Montag, 02. 05. 2016, ab13.30 Uhr
Ort: Annakirche, Annagasse 3b, Seminarraum
Gruppenleiterin: Heidi Weiß
Geistliche Begleitung: P. Dr. Maximilian Hofinger OSFS

Informationen zur Gemeinschaft der Salesschwestern finden Sie hier.

Oblatengebet bei den Oblatinnen, Montag, 04.04.2016, 18.45 Uhr

Regelmäßig treffen sich die in Wien tätigen Oblaten des hl. Franz von Sales zu spirituellem Austausch und gemeinsamem Gebet um geistliche Berufe.

Der Abend findet abwechselnd in den vom Orden betreuten Kirchen und Niederlassungen statt. Diesmal laden die Schwestern Oblatinnen in ihr Haus Genoveva für Schülerinnen, Lehrlinge und Praktikantinnen in der Schönborngasse 14, 1080 Wien.

Um 19.00 Uhr feiern wir die Eucharistie, anschließend besteht noch die Möglichkeit zum salesianischen Austausch aller Teilnehmenden bei einer stets liebevoll bereiteten Agape.

Bitte beten Sie mit uns!

Oblatenwallfahrt nach Spitz/Donau, 3. Oktober 2015

Oblati – Was heißt Oblate sein?
1. Station Ruine Hinterhaus

Sancti – Heilig sein heute
2. Station 1000-Eimerberg

Francisci – Meine persönliche Berufung
3. Station Schloss Spitz

Salesii – “Sale” – Was können wir den Menschen anbieten?
4. Station Pfarrkirche St. Mauritius

Auf einer heuer zwar kurzen, aber anspruchsvollen Strecke waren die österreichischen Oblatinnen und Oblaten des hl. Franz von Sales in der Wachau zusammengekommen, um gemeinsam mit vielen Menschen aus ihren Kirchengemeinden die traditionelle Oblatenwallfahrt zu begehen.

Vom Treffpunkt beim Schifffahrtsmuseum in Spitz an der Donau aus führte der Weg auf die Ruine Hinterhaus, den Tausendeimerberg und in den Hof des Schlosses Spitz. Die Betrachtungen und Gebete meditierten heuer zum Ausklang des Jahres der geistlichen Gemeinschaften anhand der Buchstaben des Ordenskürzels OSFS, was der Ruf Gottes ganz persönlich bedeuten kann.

Zwischen den Impulsen blieb genug Zeit, auf dem Berg”gipfel” zu picknicken und den Ort zu erkunden. Die letzte Station bildete die Abschlussmesse in der Pfarrkirche zum heiligen Mauritius, die uns auch vom Gemeindepfarrer vorgestellt wurde. Den Ausklang des Tages bildete ein gemütlicher Heurigenbesuch im benachbarten Schwallenbach, bevor die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder ihre Fahrzeuge in verschiedene Himmelsrichtungen bestiegen.

Ein detaillierter Plan von der Wallfahrtsroute findet sich auf dem Einladungsplakat, wie immer veranschaulicht durch das Fotoalbum!

!!!Über Euer Kommen freuen wir uns!!!
Die Oblaten des hl. Franz von Sales 

 

Goldenes Priesterjubiläum P. Aregger, Samstag, 6. 6. 2015, 10.00 Uhr

50 Jahre Priester
55 Jahre Salesoblate
75 Lebensjahre 

Voller Dankbarkeit blickt P. Franz Aregger auf ein reiches Leben als Priester und Ordensmann, aber auch als Teil einer großen Familie zurück. Die Freude über dieses 3-fach-Jubiläum möchte er mit der St.-Anna-Gemeinde teilen und am Samstag, dem 6. Juni um 10.00 Uhr mit einer Festmesse feiern.

P. Aregger, der lange Jahre die Schweizer Provinz geleitet und vielfältige Aufgaben im Orden übernommen hat, wirkt seit 2008 als Seelsorger und guter Geist in der Annakirche. So profitieren die Gottesdienstbesucher und Ratsuchenden im Beichtstuhl gleichermaßen wie der Pflanzenschmuck des ganzen Ordenshauses von seinem legendären grünen Daumen und seiner Segenskraft.

Auch wenn Sie nicht dabei waren, können Sie einen Eindruck von der Festmesse und der anschließenden Feier gewinnen durch einige kommentierte Bilder und die Ansprache von P. Thomas Vanek, dem Provinzial des Ordens – Deo gratias!

P.S. Passend zum heurigen Jahr der Orden können Sie hier P. Franz’ Berufungsgeschichte nachlesen.

Papst Franziskus zur Beichte am 12.3.2015

„Es gibt keine Sünde, die Gott nicht vergeben kann, keine!“

Das betonte Papst Franziskus an diesem Donnerstag bei einer Audienz.

„Die Sakramente sind, wie wir wissen, der Ort der Nähe und der Zärtlichkeit Gottes für den Menschen. Sie sind die konkrete Weise, in denen Gott uns begegnet, um uns zu umarmen, ohne sich unser und unserer Begrenztheiten zu schämen.“

Besonders in der Beichte sei es die Aufgabe, die Menschen in die Nähe der Barmherzigkeit Gottes zu bringen. Sie dürfe kein Ausfragen werden, sondern müsse im Gegenteil befreiend wirken.
Vor seiner Ernennung zum Weihbischof hatte Papst Franziskus selber zwei Jahre lang in Argentinien vor allem als Beichtvater gearbeitet. Weder der laxe Umgang mit Sünde noch das überstrenge Festhalten an Regeln zeige einen geschwisterlichen Umgang mit dem Beichtenden. Es gehe darum, die Büßenden an die Hand zu nehmen und zur Bekehrung zu begleiten, das sei wahre Barmherzigkeit.

„Aber auch euch Beichtvätern sage ich: Lasst euch selbst vom Sakrament der Beichte erziehen!

Wie viel können wir doch lernen von der Bekehrung und der Reue unserer Brüder und Schwestern! Sie treiben uns an, selber auch eine Gewissenserforschung zu machen. Liebe ich denn den Herrn genauso wie diese alte Frau? Ich, der Priester, der ich Diener der Barmherzigkeit bin, bin ich bereit zur selben Barmherzigkeit, wie ich sie im Herz dieses Menschen in der Beichte sehe? Bin ich Beichtvater bereit, dieselbe Bekehrung zu machen, wie ich sie in diesem Menschen in der Beichte sehe, dem ich diene?“

Papst Franziskus erinnerte abschließend daran, dass in der Beichte nichts durch eigene Vollmacht geschehe, der Blick müsse immer auf Gott gerichtet bleiben. Weder durch theologische, psychologische noch durch juristische Kompetenz erlange man das Amt, sondern durch die Gnade und Liebe Gottes.

„Wir dürfen diesen Blick auf Gott nie verlieren, der uns wirklich demütig macht, der uns unsere Schwestern und Brüder wirklich annehmen lässt, die zum Beichten zu uns kommen.“

Fest des Hl. Franz von Sales, Samstag, 24. Jan. 2015, 18.00 Uhr

   Dankbar in die Vergangenheit schauen

        Leidenschaftlich die Gegenwart leben

               Voll Hoffnung die Zukunft ergreifen

Diese Sätze könnten durchaus auch von Franz von Sales stammen –
tatsächlich sind sie das Leitmotiv im Jahr des geweihten Lebens, das Papst Franziskus für 2015 ausgerufen hat und welches Festzelebrant Abtpräses Christian Haidinger OSB aus Stift Altenburg in seiner Predigt aufgegriffen und in einen aktuellen Kontext gebracht hat.

Das Fest selbst war ein gutes Beispiel für das Zusammenwirken der unterschiedlichsten Arten, wie Spiritualität gelebt werden kann.
Ob freudige Anbindung an die Gegenwart Gottes durch bewusste Teilnahme an der Eucharistie; der ungebrochen großzügige Spendenstrom zum Erhalt der traditionsreichen Gottesdienststätte Annakirche; die verschiedenen freundschaftlichen und ehrenamtlichen Dienste, ohne die eine kirchliche Gemeinschaft kaum mehr funktionieren würde; oder ein explizit in den Dienst der Mitmenschen gestelltes Leben in einer geistlichen Gemeinschaft von nicht minder tatkräftig bis überwiegend kontemplativ:

An diesem Ehrentag des heiligen Franz von Sales füllte sich die Annakirche mit Menschen in Zivil und Habit. Allein im Altarraum waren nicht weniger als fünf verschiedene Orden vertreten.
Allen gemeinsam war jedoch der simple Umstand, Geschöpf Gottes zu sein und unterschiedslos an der Communio teilzuhaben.

Vielen Dank auch heuer wieder für das gelungene Fest, dessen Mitwirkende wie gewohnt auf optische Weise ein bisschen eingehender vorgestellt werden! Album Franz von Sales 2015

Herzliches Vergelt’s Gott bzw. Deo gratias!


– Einen weiteren Eindruck bieten Filme von der Wandlung und von der Predigt, die in voller Länge nachgehört werden kann.
Herzlichen Dank an Mag. Thomas Neunteufel für die Aufnahmen und seinen Anteil an den Bildern!

– Speziell zum Jahr der Orden informieren Sie sich bitte über die Vielfalt der geistlichen Gemeinschaften, die auf die Spiritualität des hl. Franz von Sales zurückgehen: Die salesianische Familie

– Noch ein P.S.: Was Franz von Sales schon vor 400 Jahren gesagt hat, lautet so:
Meine Vergangenheit kümmert mich nicht mehr, sie gehört dem göttlichen Erbarmen.
Meine Zukunft kümmert mich noch nicht, sie gehört der göttlichen Vorsehung.
Was mich kümmert und fordert, ist das Heute.
Das aber gehört der Gnade Gottes und der Hingabe meines guten Willens.

Gebet zum Jahr der Ordensgemeinschaften

Gott, unser Schöpfer,
unfassbar in deiner Größe und uns doch so nahe.
Du hat uns ins Dasein gerufen und zum Leben ermächtigt.

Gott, unser Erlöser Jesus Christus,
durch die Taufe sind wir hinein genommen
in dein Leben, Sterben und Auferstehen.
Du bietest uns deine Freundschaft an
und berufst uns, dir nachzufolgen.

Gott, unser Beistand Heiliger Geist,
du führst uns in der Kirche zur Einheit zusammen.
Du beschenkst uns mit vielfältigen Begabungen,
damit wir einander bereichern und ergänzen.
Du bewegst unser Herz zur Hingabe an dich und die Menschen,
so finden wir auch zu uns selbst.

Dreifaltiger Gott,
wir danken dir für das Geschenk unserer eigenen Berufung.
Mach uns hellhörig für deinen Ruf an uns
und hilf uns, ihn zu verstehen und zu leben.
Öffne unsere Augen und Ohren und unser Herz für dich.
Amen.

P. M. Hofinger und Br. G. Maier OSFS mit Mitgliedern
des salesianischen Weltinstitutes beim Rosenkranzgebet

Oblatengebet mit Noviziatsaufnahme, Do., 11.9.2014, 18.30 Uhr

Regelmäßig treffen sich die in Wien tätigen Oblaten des hl. Franz von Sales zu spirituellem Austausch und gemeinsamem Gebet um geistliche Berufe.

Der Abend findet abwechselnd in den vom Orden betreuten Kirchen statt, diesmal in der Pfarre zum Hl. Franz von Sales, 1100 Wien, Holeyplatz 1.

Diesmal konnte ein besonders freudiger Anlass gefeiert werden: Um 18.30 Uhr begann die feierliche Vesper, bei der Thorsten Rabel als Novize in den Orden aufgenommen wurde. In einer sehr berührenden freien Rede bezeugte er seine Berufung, daran mithelfen zu wollen, Gott den Mitmenschen näherzubringen und das im Gemeinschaftsverband der Oblaten des Hl. Franz von Sales tun zu wollen.

Im Beisein und zur großen Freude des Provinzials P. Thomas Vanek OSFS erhielt Thorsten Rabel vom Novizenmeister des Ordens, Br. Hans Leidenmühler, neben der Einkleidung das Direktorium des hl. Franz von Sales, die Ordensregeln im Geiste des heiligen Bischofs.
Anschließend wurde im Pfarrsaal bei einer Agape weitergefeiert.

Wir freuen uns über diesen Neuzuwachs, bitte beten Sie weiter mit mit uns!