Archiv der Kategorie: Fastenzeit/Ostern

Karwoche und Ostern in der Annakirche: Messordnung 2018

So., 25. März: Palmsonntag
Palmweihe und Prozession, Kreuzweg 17.30 Uhr
Hl. Messen um 9.00 Uhr, 11.15 Uhr Choral und 18.00 Uhr

Do., 29. März: Gründonnerstag
Feier des Abendmahles  18.00 Uhr
Ölbergwache bis 21.00 Uhr

Fr., 30. März: Karfreitag
Karliturgie, Feier vom Leiden und Sterben Christi 15.00 Uhr

Sa., 31. März: Karsamstag, Osternacht
Lichtfeier, Tauferneuerung, Eucharistiefeier, Speisenweihe 20.00 Uhr.

So., 1. April: Ostersonntag
Hochfest der Auferstehung des Herrn,
Speisenweihe bei jeder hl. Messe
Hl. Messen um 9.00 Uhr, 11.15 Uhr Choralamt und 18.00 Uhr

Mo.,  2. April: Ostermontag
Hl. Messen um 9.00 Uhr, 11.15 Uhr und 18.00 Uhr

Feier der Osteroktav täglich um 07.30 Uhr Laudes,
18 Uhr hl. Messe

8. April Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit, Weißer Sonntag
Hl. Messen um 9.00 Uhr, 11.15 Uhr und 18.00 Uhr

Wir Oblaten des hl. Franz von Sales
wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen
gesegnete Osterfeiertage
und Freude an unserem auferstandenen Herrn!

Schulmesse Evangelisches Gymnasium, 30.3.2016, 09.00 Uhr

I can see clearly now…

Eine große österliche Freude hatten die Patres der Annakirche, als ihr Gotteshaus gesteckt voll war mit den Jugendlichen des Evangelischen Gymnasiums, die hier ihren Ostergottesdienst hielten.

Einen roten Faden durch die heilige Messe bildeten die einander ergänzenden Beiträge zu dem Motto “Kopf hoch!”, beigesteuert von einem beeindruckenden Team an Mitwirkenden und eingebettet in die Liturgie durch P. Georg Dinauer OSFS, Priester und Psychotherapeut, der 10 Jahre lang an der Annakirche gewirkt hatte.

Wenn die Umstände widrig sind, kann die einfache Haltungsänderung des Aufrichtens den Kopf wieder über die Dinge erheben und für den Humor als Lebensstrategie freimachen.

Vielleicht kommt man erst viel später drauf, wie Gott da seine Finger im Spiel gehabt hat, ohne sich groß in den Vordergrund zu spielen. Manchmal hat es nämlich einfach gereicht, zum richtigen Zeitpunkt über ein Graffito gestolpert zu sein und dessen ganz persönlicher Botschaft nachgespürt zu haben:

I can see clearly now, the rain is gone. I can see all obstacles in my way, gone are the dark clouds that had me down –
Oh yes, I can make it now, the pain is gone. All of my bad feelings have disappeared, here is the rainbow I’ve been praying for:

It’s gonna be a bright, bright sunshiny day!

Weitere Bilder finden Sie hier

Hl. Messe mit Radio Maria, Mo., 21.03.2016, 8.00 Uhr

Wir freuen uns, immer wieder einmal das Team von Radio Maria begrüßen zu dürfen, das unsere Eucharistiegemeinde um die Hörerinnen und Hörer zu Hause vergrößert.

Am Montag der Karwoche ist es bei der Frühmesse wieder so weit:

Wir laden Sie herzlich dazu ein, die hl. Messe in der Annakirche virtuell oder real als gesangliche Verstärkung mitzufeiern!

Auferstehung der kleinen Schritte

Immer dort,

Wo ein Stein voll Neid
Einem Steinchen Anerkennung weicht,

Wo ein Stein voll Hass
Einem Steinchen Freundlichkeit Platz macht,

Wo ein Stein voll Gewalt
Ein Steinchen Versöhnung zulässt,

Wo ein Stein voll Verzweiflung
Einem Steinchen Hoffnung Raum gibt,

Da beginnt ein kleines bisschen Auferstehung.

Das Gedicht stammt von der Osteraussendung der Krankenhausseelsorge SMZ Süd – Kaiser Franz Joseph-Spital.

Suppensonntag, 21.02.2016, 12.00 Uhr

Auf Initiative der Mitglieder der Choralschola lädt die Annakirche am Sonntag, dem 21. Februar, zum Fastensuppenessen in ihre Klosterräumlichkeiten.

Verschiedene köstliche Suppen und eine Auswahl an selbstgemachten Mehlspeisen erwarten die Gäste, die ihr Mittagessen für einen guten Zweck einnehmen.

Heuer soll ein Projekt der Organisation ORA international unterstützt werden, und zwar soll eine Suppenküche in Siebenbürgen gefördert werden.
Damit erhalten Roma Kinder täglich eine warme, nahrhafte Mahlzeit, was für die Eltern oft ausschlaggebend dafür ist, sie regelmäßig in die Schule zu schicken.

– Es konnten € 750,- übergeben werden! Herzliches Vergelt’s Gott!

Kreuzwegandacht, jeder Freitag und Sonntag in der Fastenzeit, 17.30 Uhr

Warum beten wir den Kreuzweg?

Das Osterfest ist das größte Fest der Christenheit, weil wir in diesen Tagen die endlos sich wiederholende Vergegenwärtigung Gottes in unserer Welt feiern.
Wir erinnern uns an die unerschöpfliche Liebe, mit der Jesus seine Bereitschaft gezeigt hat, die Menschen in allen ihren Eigenheiten als Brüder und Schwestern anzunehmen, und er erinnert uns daran, was wir unsererseits zur Erlösung unserer selbst und aller beitragen können.
Daher ruht die Vorbereitungszeit dafür auf den drei Säulen: Almosen, Gebet und Fasten.
Teilen mit den Mitmenschen, Betrachtung der Wege Jesu und Freimachen innerer Räume: Jedes dieser Vorhaben stützt sich auf die beiden anderen.
Und wenn wir uns – angesichts unserer Ansprüche an uns selbst – in unseren weltlichen Eigenheiten zu verheddern drohen, können wir zum Gottessohn als Vorbild und Orientierung zurückkehren.

Im Anschluss werden die 14 Stationen der Passion Christi in kurzen Texten nach Romano Guardini vorgestellt.

Allen, die lieber mit visuellen Vorlagen meditieren, seien die Kreuzwegillustrationen von Prof. Anton Lehmden in der Pfarrkirche Inzersdorf- St. Nikolaus, 1230 Wien, ans Herz gelegt.

Achtung! An den Freitag- und Sonntagabenden, an denen in der Annakirche der Kreuzweg gebetet wird, beginnt der Rosenkranz schon um 17.00 Uhr.

Einstimmungsgebet:

Herr, du hast gesagt: “Wer mein Jünger sein will, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ Ich will jetzt Deinen Spuren nachgehen und Dir im Geist auf Deinem Leidensweg folgen. Hilf mir auch, mein Kreuz mit Dir zu tragen. Lass mich meine eigene Not darin erkennen und lehre mich verstehen, was ich gerade jetzt tun soll. Amen.

1. Station: Jesus wird zum Tod verurteilt

Jesus steht vor Gericht. Die, die ihn anklagen, sind Lügner. Der Richter ist ein charakterloser Mann. Das Verfahren spricht allem Recht Hohn. Von diesem Gericht wird der Herr eines schweren Verbrechens für schuldig erklärt. Die Strafe ist schmachvoll und schrecklich zugleich.

Wie würde sich mein Gerechtigkeitsgefühl auflehnen, wenn mir jemand eine ungebührende Strafe auferlegen wollte! Wie wehre ich mich gegen ein Unglück, wenn ich meine, ich hätte es nicht verdient. Herr, lehre mich, Dir nachzufolgen, wenn meine Stunde kommt. Amen.

2. Station: Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern

Das Urteil ist gesprochen. Jesus hat es schweigend angenommen. Nun bringen sie das Kreuz. Der Verurteilte soll es selbst zur Richtstätte tragen. Der Herr nimmt das Leidensholz auf. Er lässt es sich nicht stumpf aufladen, sondern greift entschlossen an. Den Auftrag des Vaters sieht er im Kreuz: unser Heil. Das will er mit aller Kraft seines Herzens.

Herr, ein anderes ist es, in guter Stunde zu sprechen: „Ich bin bereit zu allem, was Gott will“, und ein anderes, auch wirklich bereit zu sein, wenn das Kreuz kommt. Ich will bereit sein. Mach mich stark und großmütig. Amen.

3. Station: Jesus fällt das erste Mal unter dem Kreuz

Er hat die ganze Nacht den Schlaf entbehrt und seit gestern Abend nichts gegessen. Das Kreuz ist zu schwer für ihn, die Last geht über seine Kräfte. Er strauchelt an einem Stein, oder im Gedränge stößt jemand wider ihn, und er fällt.

Herr, das Kreuz ist zu schwer für Dich. Du fällst, und raffst Dich wieder auf, und trägst es weiter. Jedes Kreuz scheint einmal über unsere Kraft zu gehen. Immer kommt einmal das müde, angstvolle Wort über unsere Lippen: „Ich kann nicht mehr.“ Du verdenkst es uns nicht, wenn wir erlahmen. Gieße mir Deine Kraft in die Seele. Dann richtet sie sich wieder empor, nimmt ihre Last auf und geht weiter.

4. Station: Jesus begegnet seiner heiligen Mutter

An einer Straßenkreuzung wird sie gewartet haben und tritt nun an den Zug heran. Sie sprechen nichts, die Mutter und ihr Sohn. Was wollten sie auch sagen? Sie sind miteinander ganz allein. Dann spricht der Blick des Herrn: „Mutter, es muss sein. Der Vater will es.“ „Ja, Kind, der Vater will es – und Du… So soll es denn geschehen.“

Herr, für mich bist Du von der Mutter gegangen. Lehre mich selbst stärker sein als Menschenliebe – und wäre sie noch so groß und rein – sobald ich in Gefahr bin, ihretwegen Dir untreu zu werden. Herr, lehre es mich tun, wie Du getan: In Liebe. Amen.

5. Station: Simon von Cyrene wird gezwungen, Jesus zu helfen

Die Soldaten der Wache sehen, dass die Kräfte des Herrn versagen. Da greifen sie einen Bauern auf, der vom Felde heimkommt, Simon mit Namen. Er soll tragen helfen. Der aber will nicht. Er ist müde, ist hungrig, will heim, essen und ruhen. Sie müssen ihn zwingen. So fasst er an, zornig, empört. Was wird das für eine Hilfe werden?

Herr, wie oft sieht ein Bedrängter sich verlassen. Allein in Schmerz, und keiner hilft. Allein in Seelenleid, und die anderen verstehen es nicht. Herr, in solchen Stunden steh’ Du bei mir. Hilf, dass ich mich mit dem Alleinsein abfinde und nicht verzage. Amen.

6. Station: Veronika reicht Jesus ihr Schweißtuch

Der Herr ist ganz verlassen. Ringsum nur Feindschaft, Grausamkeit, Herzensstumpfheit. Er ist erschöpft von Durst und Schmerz, zum Zusammenbrechen müde an Leib und Seele. Und doch – wie wach und zart ist sein Herz, dass er den armen Dienst der Frau zu würdigen vermag und göttlich dafür zu danken. Er trocknet sein Antlitz, und als er das Tuch zurückgibt, trägt es seine heiligen Züge.

O Herr, mach auch mich frei! Wenn ich in Leiden stehe und will blind und gleichgültig werden gegen die Menschen, dann hilf mir, nicht immer an mich selbst zu denken. Jeden kleinen Dienst der Liebe lehre mich sehen und dafür dankbar sein. Amen.

7. Station: Jesus fällt das zweite Mal unter dem Kreuz

Jesus ist wieder allein unter dem erbarmungslosen Volk. Mit der lautersten Liebe hat er ihnen das Reich Gottes verkündet. Und nun toben sie wider ihn, als wäre er ihr bitterster Feind. Das ist es, was ihn zum zweiten Mal zu Boden drückt. Aber gerade durch das, was sie ihm antun, will er sie erlösen! So steht er zum zweiten Mal mühsam wieder auf und geht weiter.

O Herr, könnte ich begreifen, dass mein Leiden für andere zum Segen werden und helfen kann, wo sonst nichts hilft. Mach meine Seele weit und großmütig, dass sie diese Wahrheit begreife, und gib ihr die Liebe, sie auch ins Werk zu setzen. Amen.

8. Station: Jesus spricht zu den klagenden Frauen

Jesus schleppt sich dahin… das Haupt zermartert von Dornen, der Leib zerrissen von tiefen Wunden, gequält von ätzendem Schweiß… und vor ihm das schreckliche Ende… Da stehen am Wegrand Frauen, die ihn mit vielen Worten beklagen. Doch Jesus verliert nicht die Geduld, seine Seele bleibt frei und gefasst. Er redet ruhig mit ihnen und übt sein Amt: Sie zu lehren und zurechtzuweisen.

Wäre ich in solcher Not, könnte ich dann das Wunder von Jesu Herzensfreiheit erahnen? Für jeden kommen Zeiten, da ihn schwere Leiden drücken, und alles an ihm zuckt unter ihrem Zwang. Wenn es mir einmal so ergeht, dann hilf mir, Herr, ruhig zu bleiben. Ich will den anderen gütig begegnen, auch den Unvernünftigen, Gefühllosen, Groben, wenn mir auch noch so schlimm zumute ist. Amen.

9. Station: Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz

Bald nach dem zweiten Fall bricht Jesus zum dritten Mal zusammen. Er ist am Ende seiner Kraft. Trotzdem reißt er sich noch einmal empor und trägt das Kreuz bis zum Ziel.

Drei Mal bist Du niedergesunken, o Herr, drei Mal aufgestanden. Lehre mich begreifen, dass Du nicht verlangst, wir dürften nie schwach werden, wohl aber, wir sollen immer wieder aufstehen. Amen.

10. Station: Jesus wird seines Gewandes beraubt

Alles haben sie ihm genommen: Seine Freiheit, seine Freunde, seine Wirksamkeit. Jetzt nehmen sie ihm noch die Ehre seines Leibes. Nackt und bloß wird er der Schande preisgegeben. Aber er steht in Gottes Willen und harrt aus.

Herr, an diese bittere Stunde gemahne mich, wenn es einmal um meine Ehre geht. Wenn man mich verleumdet, meinen guten Namen antastet. Durch Dein Opfer mach mich stark in solcher Stunde. Amen.

11. Station: Jesus wird ans Kreuz genagelt

Was da geschieht, ist so schrecklich, dass man fliehen möchte. Die Schmerzen in den durchstoßenen Gliedern, am Haupt und in all den tiefen Wunden werden immer brennender, immer quälender der Durst, immer schwerer die Angst und Beklemmung des Herzens. Und er kann sich nicht helfen, sich nicht rühren, kann nichts tun, als aushalten und fühlen, wie es dem Tode zugeht.

O Herr, für jeden kommt einmal die Stunde, da er nichts mehr tun kann. Vor allem wird es in der letzten Krankheit so sein, wenn man weiß, es geht dem Ende zu. Da ist jeder angenagelt. Herr, wenn diese Stunde kommt, dann bleib Du bei mir – und mach mich stark durch Deinen Gehorsam. Amen.

12. Station: Jesus stirbt am Kreuz

Drei Stunden lang duldet Jesus. Was in dieser Zeit in der Seele Jesu vorgegangen ist, weiß kein Mensch. Da ruft er: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ Niemand lüftet dieses Geheimnis, wie Gottes Sohn von Gott verlassen sein kann. Nur dies können wir uns sagen: Bisher hat sein Herz die Nähe Gottes als Trost und Halt empfunden. Jetzt verlässt ihn auch das. Niemand wird das ausdenken, was das heißt. Nur eines hält ihn: Seine nicht wankende Treue gegenüber der Sendung des Vaters und seine unbegreifliche Liebe zu uns.

Herr, du hast mich erlöst, dafür danke ich Dir aus Herzensgrund. Du hast mir auch gezeigt, wie ich mein eigenes Leiden tragen und überwinden kann: Durch die Liebe. Ich kann es nur tragen, wenn ich es aus der Hand des Vaters annehme wie Du, mit Dir zusammen, still und opferfreudig; mein Leiden, meine Ohnmacht, ja selbst mein Sterben darbringe für die anderen. So allein werden Leiden und Tod wahrhaft überwunden. Amen.

13. Station: Jesus wird vom Kreuz abgenommen

Der Herr hat ausgelitten: Nun ist er tot. Menschlich gesprochen, hätte er das Leben noch vor sich. Was hätte Jesus noch geschaffen, gelehrt, gewirkt und geholfen, welche göttliche Lebensfülle hätte noch aus ihm hervorblühen können, wenn er ein ganzes Menschenleben durchschritten hätte! Nun ist alles zertreten. Aber das ist die ’Torheit des Kreuzes’! Das Samenkorn musste sterben, auf dass höchstes Leben aus ihm erstehe.

Herr, das ist die Antwort auf die bittere Frage: Warum leiden müssen? Da wird alle Menschenweisheit zuschanden. Nur im Kreuz ist die Antwort. ’Das Samenkorn bleibt unfruchtbar, solange es nicht in der Erde stirbt.’ So will ich glauben, vertrauen und mich an Gott halten. Amen.

14. Station: Jesus wird ins Grab gelegt

Sie hüllen den Leib des Herrn in linnene Tücher und legen ihn in das Grab des Josef von Arimathäa. Dann fügen sie die schwere Platte in die Öffnung und gehen traurig heim. Nun ist alles still. Ein tiefer Friede liegt um das einsame Grab. Es ist der Friede der Vollendung. Aber während der Herr schläft, bereitet der Vater dem Sohne schon die Osterherrlichkeit.

O Herr, das ist die frohe Botschaft, die Du allen gebracht hast, dass nach jedem Karfreitag ein Ostern kommt. Lass mich inne werden, wie aus jeder durchkämpften Leidensstunde die Seele stärker hervorgeht, und dass, wer so mit Dir lebt und leidet, auch in der Bitterkeit teilhat an Deinem Frieden und Deiner Osterherrlichkeit. Amen.

Schlussgebet

Herr, nun gehe ich wieder in mein tägliches Leben zurück. Du hast mich gelehrt, wie ich mein Kreuz tragen soll: Im Vertrauen auf Gott und in Liebe zu ihm. Du hast mich auch gelehrt, wie ich es überwinden kann: Wenn ich es in Liebe darbringe für die anderen. So schreibe mir diese heilige Wahrheit tief ins Herz, dass ich sie nie vergesse. Und lass sie lebendig werden – besonders dann, wenn es Zeit ist, in der Stunde der Bedrängnis. Dann will ich an das denken, was Du mir heute gesagt hast, und auch danach handeln. Amen.

24 Stunden für den Herrn, 13. und 14. März 2015

Foto: Erzdiözese Wien

24h für den Herrn:
Einladung zum weltweiten Abend/Tag der Barmherzigkeit
13./14. März 2015

 

Papst Franziskus lädt in seinem Fastenbrief ausdrücklich dazu ein:

“Liebe Brüder und Schwestern, wie sehr möchte ich, dass die Orte, an denen sich die Kirche zeigt – unsere Gemeinden und besonders unsere Gemeinschaften –, zu Inseln der Barmherzigkeit im Meer der Gleichgültigkeit werden! … Unterschätzen wir nicht die Kraft des Gebetes von so vielen! Die Initiative 24 Stunden für den Herrn, von der ich hoffe, dass sie am 13. und 14. März in der ganzen Kirche, auch auf Diözesanebene, gefeiert wird, möchte ein Ausdruck dieser Notwendigkeit des Betens sein.”

Das Motto lautet: „Gott ist reich an Barmherzigkeit.“ (Eph. 2,4)

 

Gebetstag in der Annakirche: Freitag, 13. März 2015
Laudes 7.30 Uhr
Hl. Messe 8.00 Uhr
stille Anbetung bis zum Rosenkranz um 17.00 Uhr
Kreuzweg 17.30 Uhr
Abendmesse 18.00 Uhr
Anbetung „Gott ist barmherzig“ bis 19.30 Uhr
Beichtgelegenheit: 9.00 – 12.00 Uhr, 15.30 – 19.30 Uhr

Ostermarkt in St. Anna, 13. – 15. März 2015

Wegen des großen Erfolges vergangener Märkte bieten Ihnen die Damen der Choralschola St. Anna kurz entschlossen auch heuer zu Ostern kleine Aufmerksamkeiten und große Schätze an:

Handdekorierte und bemalte Ostereier u. Osterschmuck, Edelstein- u. Vintage-Modeschmuck, Seidentücher u. Schals, Krims-Krams und edle Geschenkartikel

Der Erlös dient der Restaurierung des Schatzes barocker Messgewänder der Annakirche!

Wann? Freitag 13.03. von 16 bis 19 Uhr, Samstag 14.03. von 16 bis 19 Uhr, Sonntag 15.03. nach den hl. Messen und 16 bis 19 Uhr.

Wo? In der barocken Sakristei der Annakirche Wien, Annagasse 3b, 1010 Wien Karte

Schauen Sie bei Ihrem nächsten Kärntnerstraßenbummel doch vorbei!
Hier finden Sie einige Fotos als Anregung.

Aschermittwoch mit Radio Maria, 05. 03. 2014

Mag es an einem wiedererwachenden spirituellen Hunger der Menschen liegen -oder daran, dass sich herumgesprochen hatte, dass der Gottesdienst von Radio Maria übertragen werden würde:

Erfreulich viele Gläubige hatten sich schon zur Frühmesse in der Annakirche eingefunden, um sich gemeinsam auf den Beginn der Fastenzeit, der Vorbereitungszeit auf die Osterfreude, einzustimmen.

Mit dem Empfang eines sichtbaren Zeichens in Form des Aschenkreuzes auf der Stirn fällt es nun einmal leichter, sich auf die Bedeutung der im liturgischen Kalender vorgesehenen Atempause rückzubesinnen.

Das Fasten soll kein Selbstzweck sein, sondern die Sinne durch das Aussetzen von automatisierten Gewohnheiten bewusster auf Gott hin ausrichten.

Im Ausloten eines eigenen Tempos stecken dann die kleineren oder größeren Entdeckungen:

Wie wenig wir doch brauchen, wenn wir es nur einmal zulassen können, den Lebenshunger durch Gott stillen zu lassen. Wie sehr wir aber paradoxerweise auf dem Weg zu unserer individuellen Rückbindung an Gott der Gemeinschaft bedürfen.

Mit Dank an alle Mitmenschen, die uns – von ihnen beabsichtigt oder ganz unbewusst, an prominenter Stelle oder eher unbemerkt – an diese Verbundenheit erinnern, dürfen wir in die nun beginnende 40-tägige Gnadenzeit eintauchen.

Programm von Radio Maria
Einübungen in das Leben in Gegenwart Gottes nach der Methode Franz von Sales
Ein paar Fotos  von der Aschermittwochs-Frühmesse

P.S. Die hl. Messe um 18.00 Uhr war nicht minder gut besucht!

Nachprimiz am 11. März 2012 18.00 Uhr

Primizgottesdienst mit Primizsegen von P. Stefan Weig OSFS

Abseits von den Höhepunkten des kirchlichen Lebens in St. Anna, Franz-von-Sales-Fest und Patrozinium, wurden die Gläubigen am 11. März Zeugen eines weiteren berührenden Festes:

In einer wohlgefüllten Kirche feierte P. Stefan seinen dennoch intimen Einstand in Wien.

Mit einfachen und doch packenden Worten verstand er es, ganz im Geist des Ordensvorbildes Franz von Sales, die Menschen mit seiner Fastenpredigt in seinen Bann zu ziehen.

Bezugnehmend auf das Evangelium dieses ersten entschiedenen Auftrittes Jesu in der Öffentlichkeit umgesetzt auf die heutige Situation lautete die klare Botschaft: 
Seelenreinigung statt Tempelreinigung.

Was auch immer wir meinen, was in der Kirche falsch laufen könnte oder wo andere Menschen in ihrem Glauben irren, sind das Angelegenheiten, die in Ordnung zu bringen nur Jesus selbst zusteht.

Wir können immer nur bei uns selbst beginnen, und da gibt es wahrlich erst einmal genug zu tun, bevor man sich allzu große Sorgen um die Belange anderer macht.

Um dafür die nötige geistliche Stärkung zu erhalten, empfingen die Gläubigen im Anschluss an die hl. Messe einen allgemeinen und den Einzelprimizsegen.

P. Stefan wurde am 29. Januar 2012 in Markt Indersdorf bei München durch Bischof Joachim Wanke (Erfurt) zum Priester geweiht. Er arbeitet jetzt in Wien bei der Beratungsstelle „Quo vadis“ und in den Pfarren Krim, Glanzing und Kaasgraben und wohnt in der Gemeinschaft von St. Anna.

Ein herzliches Vergelt’s Gott für die Bereitschaft, den Menschen zu dienen und willkommen in Wien!

Die Gottesdienstgemeinde der Annakirche Wien