Der Marienmonat wird in St. Anna mit einer täglichen Maiandacht gefeiert.
Gleich am ersten Mai fallen das Fest Josef der Arbeiter und der Beginn der besonderen Marienverehrung zusammen, zu bewundern als „Heilige Sippe“ am Hochaltarbild der Annakirche.
Rund um die engere Familie Jesu, nämlich Großmutter Anna und Großvater Joachim, seine Mutter Maria und seinen Nährvater Josef gruppieren sich weitere Personen aus seinem Leben: Elisabeth und Zacharias mit Johannes dem Täufer, mehrere Apostel und Maria Magdalena.
Die täglichen Betrachtungen der Marienandachten laden uns ein, uns das Leben und Wirken der Gottesmutter Maria zum Vorbild zu nehmen. Sie hat sich dem Willen Gottes vorbehaltlos vertrauend zur Verfügung gestellt. Er hat sie dafür zur Mutter der ganzen Menschheit gemacht.
Wenn wir sie ehren, ehren wir durch sie ihren Sohn.
Wenn wir sie anrufen, rufen wir durch sie den Vater an.
Wenn wir ihr nacheifern, geben wir dem Geist die Möglichkeit, in uns zur Entfaltung zu kommen.
Täglich in der Annakirche Wien: 17.15 Uhr Rosenkranz, 17.40 Uhr Maiandacht.

P. Johannes starb nach kurzer, schwerer Krankheit am Mittwoch, 27. Juni 2018. Pater Johannes Haas wurde am 21. April 1950 in Zell am Pettenfirst, Oberösterreich, geboren. Am 12. September 1970 versprach er in Pleystein, Bayern, seine Erste Profess, und am 21. November 1975 in Dachsberg, Oberösterreich, seine Ewige Profess. Am 26. Juni 1976 wurde er in Eichstätt, Bayern, zum Priester geweiht. Pater Johannes Haas war Kaplan in München-St. Matthäus, Bayern, Erzieher in Ried im Innkreis, Oberösterreich, Hochschulpfarrer und Hausoberer in Eichstätt, Leiter der KIM-Bewegung in Deutschland und Österreich. Er wirkte in vielen Gremien der Provinz mit: in der Provinzkonferenz, im Verlagsrat, im Provinzialrat, in der Berufungspastoral. Außerdem leitete er viele Jahre die Arbeitsgemeinschaft für salesianische Studien. Seit 2018 wirkte er als Kirchenrektor in der Kirche St. Anna im Zentrum Wiens. Nach seinem Wunsch wird er auf dem Ordensfriedhof in Eichstätt, Bayern, beigesetzt.
P. Haußner ist 1943 in Tauberfeld, Diözese Eichstätt, geboren, seit 1965 Oblate des hl. Franz v. Sales. Nach seiner Priesterweihe 1971 übernahm er verschiedene pastorale Aufgaben (Kaplan, Erzieher, Hochschulpfarrer) und in der Ordensprovinz (Noviziat, Scholastikat, Hausoberer, Provinzialrat), 1997 – 2009 als Provinzial, dann als Seelsorger in Düdingen in der Schweiz. Ab April 2018 Seelsorger und Beichtvater in St. Anna. Ad multos annos.