Archiv der Kategorie: Geschichte

Die Lutherstätten, Vortrag Mag. Thomas Neunteufel, Fr. 03.06.2016, 18.45 Uhr

Wartburg: Stätte der Bibelübersetzung
Quelle: Wikipedia

Im Rahmen des Seminarzyklus in der Annakirche spricht Herr Mag. Thomas Neunteufel  als Vorbereitung auf das Lutherjahr 2017 über die Wirkungsstätten von Martin Luther.

Vortragender: Mag. Thomas Neunteufel, Erwachsenenbildner
Termin: Freitag, 3. Juni 2016, 18.45 Uhr
Ort: Annakirche Wien, Annagasse 3b, Seminarraum Karte

“Nordpolen”, Uni. Prof. Dr. Heide Dienst

Zur Einstimmung auf unsere Reise nach Nordpolen (23. – 30. April 2017) lässt uns Univ.Prof. Dr. Heide Dienst an ihrem Erfahrungsschatz teilhaben.

Ort: Seminarraum Annakirche

Zeit: Freitag, 24. März 2017, 18:45 Uhr

Eintritt frei, Spenden für die Annakirche erbeten.

 

Foto: Michał Słupczewski, eigenes Werk www.slupczewski.pl, Michał Słupczewski, 
Copyrighted free use, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6960833

 

Frankreichs Verhältnis zu den Habsburgern, Dr. Karas, Vortrag am Freitag 04. November 2016, 18.45 Uhr

Frankreichs Verhältnis zu den Habsburgern

Vortragender: Herr Dr. Robert Karas, Botschafter in Ruhe

Ort: Annakirche Wien, Annagasse 3b, Seminarraum
Termin: Freitag, 4. November 2016, 18.45 Uhr

Beitrag: Freiwillige Spenden

Agape im Refektorium

Rechte Hand der hl. Anna

Bruder Günter mit Handreliquie

Seit 1743 ist die Annakirche im Besitz dieser kostbaren Reliquie. Die hl. Helena (249 – 329) hat, so wird erzählt, den Leib der hl. Anna nach Konstantinopel mitgebracht. Hier wurde sie von allen Christen aufs höchste verehrt.

Die rechte Hand verpfändete eine angesehene griechische Familie dem König von Portugal gegen ein hohes Darlehen. Dies wurde nie getilgt, so blieb die Handreliquie im Besitz der Familie Braganza.

Als die Erzherzogin Anna Maria, Tochter des Kaisers Leopold I. mit Johann IV., König von Portugal, vermählt wurde, erhielt sie diese heilige Hand als Geschenk. Nach dem Tode ihres Mannes wurde sie Königin von Portugal. Sie schenkte diese heilige Hand ihrer älteren Schwester Maria Elisabeth, Regentin der Niederlande.

In ihrem Testament vermachte Maria Elisabeth die Reliquie ihrer jüngsten Schwester Maria Magdalena in Wien. Diese schenkte testamentarisch die Anna-Hand der Annakirche zur ständigen Verehrung durch die Wienerinnen und Wiener.

Anna Maria, die Königin von Portugal, war die Universalerbin von Maria Magdalena. Auf Bitten von Pater Amioth SJ (ehemaliger Beichtvater der Regentin der Niederlande) bestätigte sie handschriftlich per 30. Dezember 1743, dass sie mit Vergnügen der Annakirche die Handreliquie als ewige Schenkung zukommen lasse.

Die Handreliquie wird in einer Monstranz gezeigt und am Hochfest der hl. Anna – 26. Juli – den Gläubigen zum Kuss gereicht.

verkürzt nach Pater Franz Aregger osfs

Lange Nacht der Kirchen, Fr. 09. Juni 2017

Herzlich willkommen in unserem barocken Juwel, der Beicht- und Anbetungskirche im Herzen Wiens!


17.15 Rosenkranz
17.40 Segensandacht

18.00 Hl. Messe

gestaltet vom Mozart Knabenchor unter der Leitung von Mag. Peter Lang.

Predigt und anschließende Kirchenführung:
P. Dr. Max Hofinger OSFS  

19.00 Kirchenführung

Das Staunen ist eine Wurzel des Betens: tauchen Sie ein in die Symbolik der Deckenfresken von Daniel Gran aus dem Jahr 1751

19:45 – 21:00  Choram Publico,  singt unter der Führung von
Frau Doris Kiss Haider

21:00  – 22:00 Uhr:   Das Leben des Hl. Franz von Sales.  Er wurde genau vor 450 Jahren geboren. Er lebte in einer der schönsten Regionen Europas: Hochsavoyen. Der Monte Blanc liegt in seiner Diözese.  Er ist Kirchenlehrer und Ordensgründer. Mit seiner Anleitung zu einem Gott hingegebenen Leben, der Philothea

22:00 – 22:30   Genau vor 200 Jahren wurde der Gründer der Oblaten des hl. Franz von Sales geboren: Pater Louis Brisson.

Einen anregenden Abend wünschen die Oblaten des hl. Franz von Sales der Annakirche Wien:

P. Franz Aregger, P. Alois Bachinger, P. Maximilian Hofinger

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

http://www.langenachtderkirchen.at/
http://www.langenachtderkirchen.at/kirche/st-anna/

Der Samen geht auf: Seminar mit P. Hofinger, Mittwoch 25. Mai 2016, 18.45 Uhr

Wir machen uns Gedanken zur Kirchengeschich​te. Wie entwickelte sich das Christentum im Laufe der Jahrhunderte?

Thema des Abends: Die Kirche in der Zeit der Reformation – die Hugenotten

Ort: Kirche St. Anna, 1010 Wien, Annagasse 3b, Seminarraum Karte
Termin: Mittwoch, 25.Mai 2016, 18.45 Uhr
Beitrag: Freiwillige Spende
Leitung: P. Dr. Maximilian Hofinger osfs

Franz von Sales-Fest, Sonntag, 24. Jan. 2016

Eine besondere Freude für die Oblaten des heiligen Franz von Sales ist das dreitägige Gründungsfest und erste Patrozinium der neuen Pfarre ‘Franz von Sales’ – bestehend aus den Gemeinden Kaasgraben, Glanzing und Krim – in Wien XIX!

Hier finden Sie einen Bericht von dem feierlichen Ereignis.

 

War der Petersdom an allem schuld? Vortrag, Mi., 02.12.2015, 18.45 Uhr

Eine Zeitreise von den Anfängen der Reformation bis zum Konzil von Trient mit Frau Dr. Elisabeth Körner als Vorschau auf das Reformationsgedenkjahr 2017.

Vortragende: Dr. Elisabeth Körner
Ort: Annakirche Wien, Annagasse 3b, Seminarraum
Termin: Mittwoch, 2. Dezember 2015, 18.45 Uhr

Der Koran, das heilige Buch des Islam: Mittwoch, 4. 11. 2015, 18.45 Uhr

Seminar über den Koran mit Frau Dr. Inge Karas.

Sie lebte vor der Revolution mehrere Jahre in Damaskus und ist gute Kennerin der arabischen Kultur. Ihr Referat gibt Einblick in den Koran und seine Bedeutung für uns.

Ort: Annakirche, Annagasse 3b, Seminarraum
Termin: 4. November 2015, 18.45 Uhr
Freier Eintritt

500 Jahre St. Anna

1514 wurde der Grundstein zur Annakirche gelegt. Die 500-jährige Geschichte der Annakirche ist mittlerweile bekannt oder kann leicht anderweitig nachgelesen werden – nicht zuletzt im neuen, zu diesem Anlass angefertigten Kirchenführer. Nein, die Festmesse mit dem Wiener Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn gestaltete sich nicht zu einem Feuerwerk sich überschlagender Fakten, sondern wurde zu einer Fortsetzung der bereits sehr familiären Festmessen dieses Jubeljahres.

Auch die Predigt wirkte intim und kolloquial – und doch spannte sie einen mitreißenden Bogen von der Rolle der Annakirche als spirituelles Refugium über das Vorbild, das die heilige Familie bei der Bischofssynode in Rom hoffentlich noch spielen wird und die segnende Wirkung des liebenden Beziehungsgeflechtes, das den dreieinen Gott in sich ausmacht bis zu seinem irdischen Ausdruck in der Vielzahl der Heiligen: den allgegenwärtigen anerkannten Helfern wie auch all den unbekannten Menschen, die sich einfach um ein Leben in der göttlichen Unversehrtheit bemühten; wofür, um zum Anfang zurückzukommen, ein betreuter Ort der Hinwendung zu Gott ein großer Hilfsdienst ist, den die Oblaten des hl. Franz von Sales seit über 100 Jahren bieten.

Zum Dank für die Treue im Mitfeiern und Mitgestalten wurden alle zur Agape geladen, wo sich der hohe Gast, Freunde, Mitwirkende sowie Kirchenbesucherinnen und -Besucher noch bei einfacher, aber köstlicher Klosterbewirtung unterhalten konnten.  Es ist immer eine besondere Aufgabe, ja auf keinen der zum Gelingen Beitragenden zu vergessen. Besonders hervorgehoben seien jedoch die routinierte liturgische Hilfstruppe aus dem  Schottengymnasium, die tatkräftige und ideelle Mithilfe der Pfadfinderinnen und Pfadfinder durch die festliche Anwesenheit mit ihrer Gruppenfahne, der musikalische Rahmen durch die Choralschola St. Anna mit der Missa brevis no. 4 in C-Dur von Charles Gounod sowie das Streichquartett “medici et musici” unter der Leitung von Dr. Ferdinand Raab und nicht zuletzt die Konzelebration aller in der Annakirche tätigen Geistlichen mit der Unterstützung ihres Provinzials Thomas Vanek und mehreren Mitbrüdern der Sales-Oblaten und der Augustiner.

Weitere Einzelheiten, die im Artikel nicht untergebracht werden konnten, erfahren Sie wieder in der Bildserie (zur Verfügung gestellt von Marianne Malmström und Mag. Thomas Neunteufel). Unten finden Sie die Links zu den Mitschnitten der herzerwärmenden Predigt und der Wandlung auf YouTube.

Deo gratias für alle Veranstaltungen dieses Jubiläumsjahres 2014, auf die Sippenmutter Anna sicherlich mit Wohlwollen herunterblicken kann!

Predigt Teil 1   Predigt Teil 2   Wandlung