Annafest 2026 – Ein Fest des Glaubens und der Gemeinschaft

Am Sonntag, dem 26. Juli 2026, feierten wir das Fest der heiligen Anna und des heiligen Joachim. Zahlreiche Gläubige waren gekommen, um gemeinsam das Hochfest zu feiern und die heilige Anna, die Patronin der Kirche, in besonderer Weise zu ehren.

Die Festmesse um 18 Uhr wurde von Joachim Losehand, Neupriester der Erzdiözese Wien, als Hauptzelebrant gefeiert. In seiner Festpredigt widmete er sich dem Wesen und dem Sinn der Reliquienverehrung. Anschaulich machte er deutlich, welche Bedeutung Reliquien im Leben der Kirche haben und wie sie uns helfen können, die Verbundenheit mit den Heiligen und damit auch mit Gott tiefer zu verstehen. Gerade im Blick auf die Reliquie der heiligen Anna, die in der Annakirche verehrt wird, erhielt seine Predigt eine besondere Nähe und Aktualität. Bei der Festmesse konzelebrierten Mitbrüder aus St. Anna und Kaasgraben, aus St. Augustin sowie aus dem Stift Heiligenkreuz.

Auch musikalisch war die Festmesse auf besonders schöne Weise gestaltet. Das AEON Quartett sorgte gemeinsam mit Gerhard Sappert an der Orgel und Matthias Kestin als Kantor für eine eindrucksvolle musikalische Umrahmung. Die festliche Musik trug dazu bei, die Feier zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen.

Im Anschluss an die Festmesse bestand die Möglichkeit, von Neupriester Joachim Losehand den Einzelprimizsegen zu empfangen. Viele Gläubige nutzten diese besondere Gelegenheit und empfingen persönlich den priesterlichen Segen. Ebenso konnte die Reliquie der heiligen Anna verehrt werden – ein Moment der stillen Begegnung, des persönlichen Gebets und der Verbundenheit mit der Heiligen, deren Fest an diesem Tag gefeiert wurde. Bei schönem sommerlichem Wetter wurde die anschließende Agape im Innenhof des Klosters zu einer wunderbaren Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Bekannte wiederzusehen und neue Begegnungen zu erleben.

Dass dieses Annafest zu einem so schönen und gelungenen Fest werden konnte, ist nicht zuletzt dem großen Einsatz der vielen Helferinnen und Helfer zu verdanken. Ob im liturgischen Bereich, bei der Vorbereitung oder bei der Agape – viele Menschen haben mit ihrer Zeit, ihrer Arbeit und ihrem Engagement zum Gelingen des Festes beigetragen. So wurde das Annafest 2026 zu einem Tag, der Glaube, Gebet und Gemeinschaft auf besondere Weise miteinander verbunden hat. Die große Zahl der Gläubigen zeigte eindrucksvoll, wie lebendig die Verbundenheit mit der Annakirche und die Verehrung der heiligen Anna sind.

Ein herzliches Vergelt’s Gott allen, die zum Gelingen dieses schönen Festtages beigetragen haben – und allen, die mit ihrem Kommen, ihrem Gebet und ihrer Freude das Annafest zu einem besonderen gemeinsamen Erlebnis gemacht haben.

Br. Hans Leidenmühler

 

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Zwei besondere Priesterjubiläen in St. Anna

Am Montag, dem 29. Juni 2026, durften wir in der Annakirche St. Anna ein besonderes Fest feiern: P. Herbert Macek OSFS blickte auf 60 Jahre und P. Konrad Haußner OSFS auf 55 Jahre seit ihrer Priesterweihe zurück. Viele Gläubige, Mitbrüder, Freunde und Wegbegleiter waren gekommen, um den beiden Jubilaren ihre Verbundenheit zu zeigen und ihnen für ihren langjährigen priesterlichen Dienst zu danken. Die große Zahl der Mitfeiernden machte deutlich, wie sehr ihr Wirken als Ordenspriester geschätzt wird und über Jahrzehnte hinweg Spuren hinterlassen hat.

Der festliche Gottesdienst wurde gemeinsam mit einer Gemeinschaft von Mitbrüdern mitgefeiert, darunter P. Matthias Schlögl OSA (Pfarrer von St. Augustin), Hw. Williams (Wien-Simmering), Pfarrer Anselm Becker (Gerasdorf) sowie P. Manikumar OSFS und P. Thomas Vanek OSFS (Pfarre Franz von Sales), der auch die Festpredigt hielt.

Trotz der großen sommerlichen Hitze war die Kirche gut gefüllt. Zur festlichen Atmosphäre trugen Orgel und Violine sowie der Gesang des Kantors bei, die dem Gottesdienst einen besonders würdigen und feierlichen Rahmen verliehen.

In seiner Predigt sprach P. Thomas Vanek auf persönliche und zugleich tiefgehende Weise über das Wesen der Berufung und das Wirken Gottes im Leben der beiden Jubilare. Anhand des Bildes kostbarer Edelsteine wie Diamant und Platin machte er deutlich, dass nicht nur das „Gewicht“ eines Lebens zählt, sondern auch der „Schliff“ durch Erfahrungen, Herausforderungen und Vertrauen auf Gott. So seien die Jubilare im Laufe ihres Lebens geformt worden und könnten nun in besonderer Weise auf den Herrn vertrauen.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde das Fest in dankbarer und fröhlicher Atmosphäre fortgesetzt. Aufgrund der großen Hitze fand die Agape kurzerhand in den angenehm kühlen Räumlichkeiten der Sakristei statt, was der geselligen Stimmung jedoch keinen Abbruch tat.

So wurde der Tag zu einem Fest der Dankbarkeit und Verbundenheit – dankbar für viele Jahre priesterlichen Wirkens und für den Segen, den P. Herbert Macek und P. Konrad Haußner in ihrem Dienst an so viele Menschen weitergegeben haben.

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Herzliche Einladung zum Musical „Godspell“

In der ungewöhnlichen Form eines Theodramas umkreisen Chor und Ensemble die Fragen des Lebens und die Botschaft Jesu: Was trägt mein Dasein? Was verbindet uns? Wo finden wir Hoffnung und Liebe? Ist Feindesliebe möglich? Wo und wie begegnen wir Gott? Ist Gott tot?

Termine: 6. März 2026, 19.30 Uhr, 7. März 2026, 19.30 Uhr, 8. März 2026, 18.00 13. März 2026, 19.30 Uhr, 14. März 2026, 18.00 Uhr.

Ort: Pfarre Franz von Sales, Kirche Glanzing, Krottenbachstraße 120, 1190 Wien

Mindestspende: € 23,-; Karten: Pfarrbüro Pfarre Franz von Sales (01) 368 45 87-0

Info:

6.-14.3. Musical „Godspell“ in Glanzing

Zum Gedenktag der Hll. Cyrill und Methodius am 14. Februar

Das Fest der Heiligen Brüder Cyrill und Methodius führt uns in die Geschichte des 9. Jahrhunderts zurück.

Sie gelten als die Apostel der Slawen und haben durch die slawische Liturgiesprache wesentlich zur Missionierung dieser Völker beigetragen.

Ihr Leben zeigt uns, welche Bedeutung der Glaubenseinsatz von wenigen für die ganze Geschichte der Kirche haben kann.

Seit dem Jahr 1981 sind sie Patrone Europas und ihr Gedenktag wurde zum Fest erhoben.

Gott,
durch die Kraft deines Heiligen Geistes lass unsere Herzen in neuer Liebe zu Christus entbrennen; damit wir unsere Kräfte zusammen mit anderen dafür einspannen, dass die Welt seinem Heilsplan näherkommt; damit wir uns für die Einheit, für die Christus betete, einsetzen und uns nach ihr sehnen.
Wir bitten in seinem Namen.

(aus dem Sterbegebet des Hl. Cyrill)

Franz-von-Sales-Fest in der Annakirche

Am 24. Jänner 2026 feierten wir in der Annakirche das Franz-von-Sales-Fest – und es war von Anfang an spürbar, dass dieser Abend etwas Besonderes war. Die Festmesse um 18 Uhr war geprägt von einer warmen, einladenden Atmosphäre, die viele Besucherinnen und Besucher berührte.

Einen großen Anteil daran hatte Hauptzelebrant und Prediger P. Siegfried Kettner SDB. Mit seiner liebendwürdigen Art und einer ansprechenden, lebensnahen Predigt verstand er es, die Gedanken des heiligen Franz von Sales auf sympathische Weise mit dem Alltag der Menschen zu verbinden – klar, ermutigend und mit spürbarer Herzlichkeit. Die wunderbare musikalische Gestaltung tat das ihre dazu: Das Lerchenfelder Quartett, unser Organist Gerhard Sappert und Kantorin Verena Osanna verliehen der Liturgie mit ihrem einfühlsamen und zugleich festlichen Musizieren einen würdigen Rahmen.

Eine besondere Note erhielt dieser Abend dadurch, dass genau an diesem Tag der neue Erzbischof von Wien, Josef Grünwidl im Stephansdom geweiht wurde. So stand das Franz-von-Sales-Fest auch für Aufbruch und Neubeginn in der Kirche von Wien.

„Es ist ein Ros entsprungen …“ Gedanken zu einem der schönsten Weihnachtslieder

Unzweifelhaft gehört das Lied „Es ist ein Ros entsprungen“ zu den schönsten und eindrucksvollsten Weihnachtsliedern, die wir kennen. Schon fast ein halbes Jahrtausend erfreut dieses Werk die Herzen der Menschen. Eine weihnachtliche Erinnerung voller Dankbarkeit und Freude. Der Text des ursprünglich zweistrophigen Liedes geht zurück auf einen Mainzer Dichter um 1587/88. Der protestantische Komponist Michael Prätorius schuf 1609 neben dem Text der zweiten Strophe einen weit verbreiteten vierstimmigen Chorsatz.

„Es ist ein Ros entsprungen aus einer Wurzel zart, wie uns die Alten sungen, von Jesse kam die Art und hat ein Blümlein bracht mitten im kalten Winter wohl zu der halben Nacht.“

Ein Schlüssel, den Text richtig zu verstehen, liegt in dem Satz: „wie uns die Alten sungen“. Auf eine alte Tradition wird hier verwiesen, auf jene des Propheten Jesaja, der bereits den Heiland ankündigte: „Und es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen.“ (Jes 11,1-9). Ein alter Baumstumpf, den man schon lange tot glaubte, treibt also wieder aus; der neue Trieb, ein Reis bringt eine Rose hervor. Diese alte Wurzel wird „Jesse“ genannt. Das ist das lateinisch mittelalterliche Wort für „Isai“, so hieß der Vater von König David.

„Das Röslein, das ich meine, davon Jesaja sagt, ist Maria, die Reine, die uns das Blümlein bracht. Aus Gottes ewgem Rat hat sie ein Kind geboren und blieb doch reine Magd.“

Der Beginn der zweiten Strophe weist darauf hin, dass mit diesem „Blümlein“ Jesus gemeint ist. Der Rosenzweig, das ist Maria. Obwohl sie die Botschaft des Engels vom Kopf her nicht begreift und nicht weiß, wie ihr geschieht, sagt sie Ja zu Gottes Plan. Als „reine Magd“ verdeutlicht sie uns in jenem prophetischen Bild der „Jungfrauengeburt“ (Jes 7,14), das Herkommen Jesu aus dem Geheimnis Gottes.

„Das Blümelein so kleine, das duftet uns so süß; mit seinem hellen Scheine vertreibt’s die Finsternis, wahr‘ Mensch und wahrer Gott, hilft uns aus allem Leide, rettet von Sünd und Tod.“

Die dritte Strophe stammt von dem protestantischen Pfarrer Friedrich Layriz, sie trifft die wesentlichen Aussagen über dieses „Blümlein Jesus“. Eine sehr starke Metapher soll dabei helfen, nämlich der Duft. Die „Süße“ ist der Inbegriff für Sehnsucht, Frieden und Glück. Die Formulierung „mit seinem hellen Scheine vertreibt‘s die Finsternis“ erinnert an ein weiteres Wort des Propheten Jesaja, nämlich: „Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.“ (Jes 9,1).

Stanislaus Klemm, Dipl. Psychologe und Theologe, In: Pfarrbriefservice.de

 

Abschiedsfest für Pater Maximilian Hofinger

Schon lange hat die Annakirche nicht mehr so viele Gottesdienstbesucher gesehen wie zur Hl. Messe am 9. November um 11.15 Uhr. Viele sind gekommen, um sich bei P. Max für sein langjähriges Wirken in der Annakirche zu bedanken.

Seit September 2002 war er für die Annakirche tätig und in diesen Jahren vieles bewegt und bewirkt. Auf seine Initiative geht die St. Anna-Schola zurück, die viele Jahre die Liturgie mit ihrem Gesang mitgestaltet hat und er hat eine Reisegemeinschaft ins Leben gerufen, mit der er regelmäßig auf Reisen gegangen ist und so Menschen und Kulturen zueinander gebracht hat. P. Max hat immer wieder Kirchenbesucher ermutigt, Seminare in der Annakirche anzubieten, die Gottesdienste mitzugestalten und das Leben in der Gottesdienstgemeinde mitzugestalten. Er war nicht nur engagierter Seelsorger und Beichtpriester, sondern auch ein Freund vieler.

Im Anschluss an die Dankesmesse waren alle in die Räumlichkeiten des Klosters eingeladen um mit P. Max noch zusammen zu sein und ihm zu danken. Es war ein schönes Fest, wenn auch mit Wehmut verbunden.

Mitte November übersiedelte P. Max in das Salesianum Eichstätt/Bayern. Wir wünschen ihm Gottes Segen und Freude für seinen weiteren Lebensweg. Wir sagen ihm ein großes DANKE für seine Zeit hier in St. Anna.