Alle Beiträge von Annakirche

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Über Annakirche

Die Anbetungskirche im Herzen Wiens

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Nahtoderfahrungen – was wir heute wissen

Ein Seminarabend mit Dr. techn. Dipl.-Ing. Manfred Bruck

Vor zwölf Jahren sprach Dr. Manfred Bruck in St. Anna erstmals über Nahtoderfahrungen. Nun, im Jahr 2026, lädt er zu einem spannenden Update ein. In den vergangenen Jahren hat sich die Forschung stark weiterentwickelt: Neue Studien wie AWARE II und Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft zum Thema „HiddenConsciousness“ zeigen, dass Nahtoderfahrungen heute ein ernsthaft erforschtes Gebiet der Bewusstseinsforschung sind. Der Vortrag verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit persönlichen Erfahrungen und lädt dazu ein, das Thema aus naturwissenschaftlicher, biografischer und christlicher Sicht neu zu entdecken.

28.09.2026, 18:45 Uhr, im Seminarraum der Annakirche, Annagasse 3b, 1010 Wien

Download: Handout zum Vortrag

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Gott und den Menschen näherkommen — Erste Profess von Franz Hubmann in Dachsberg

Die Sales-Oblaten der Deutschsprachigen Provinz freuen sich über Nachwuchs. Am Sonntag, 13. September 2026, versprach Franz Hubmann im Rahmen einer feierlichen Heiligen Messe in der Kapelle des Ordensgymnasiums in Dachsberg, Oberösterreich, zum ersten Mal die Profess. Damit entschied er sich nach dem Noviziat, einem Jahr der intensiven Ordensausbildung, für ein Leben in Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam in der Ordensgemeinschaft der Sales-Oblaten.

Deine Berufung gefunden

„Du hast dich entschieden, Ordensmann zu werden“, so sagte Pater Provinzial Josef Költringer OSFS bei seiner Begrüßung, „weil du in diesem Weg deine Berufung gefunden hast und dir der salesianische Weg hilft, Gott, den Menschen und dir selbst näher zu kommen.“ Wer Jesus Christus als den Messias, den Sohn des lebendigen Gottes erkannt hat, soll davon erzählen. Jede und jeder hat seinen Teil zu dieser Berufung beizutragen. Alle dürfen darauf vertrauen, dass Gott dabei mit uns unterwegs ist.

Tägliches Persönlichkeitstraining

„Wer ist Jesus für mich?“ so fragte Pater Thomas Vanek OSFS in seiner Predigt. Die Antwort darauf ist entscheidend für die Nachfolge. Ohne diese persönliche Gottes- und Christusbeziehung hätte das Leben als Ordensmann keinen Sinn. Er wies auf das Bild des Diamanten hin, das der selige Louis Brisson (1817-1908), der Gründer der Sales-Oblaten, einmal verwendete. Der Diamant muss geschliffen werden. Wer Jesus nachfolgt, braucht ein tägliches intensives Persönlichkeitstraining, um zu dem zu werden, der er ist: der von Gott geliebte Sohn.

Franz Hubmann, geboren 1999 in Neustadt/Waldnaab, Bayern, lernte die Sales-Oblaten durch das Ordensgymnasium in Fockenfeld, Bayern, kennen. Nach dem Lehramtsstudium für Deutsch und Religion in Regensburg, Bayern, beschloss er, sich den Sales-Oblaten anzuschließen. Er wird nun seine theologischen Studien in Oberösterreich fortsetzen und im Gymnasium Dachsberg unterrichten.

Text und Fotos: Herbert Winklehner OSFS

 

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Zwei besondere Priesterjubiläen in St. Anna

Am Montag, dem 29. Juni 2026, durften wir in der Annakirche St. Anna ein besonderes Fest feiern: P. Herbert Macek OSFS blickte auf 60 Jahre und P. Konrad Haußner OSFS auf 55 Jahre seit ihrer Priesterweihe zurück. Viele Gläubige, Mitbrüder, Freunde und Wegbegleiter waren gekommen, um den beiden Jubilaren ihre Verbundenheit zu zeigen und ihnen für ihren langjährigen priesterlichen Dienst zu danken. Die große Zahl der Mitfeiernden machte deutlich, wie sehr ihr Wirken als Ordenspriester geschätzt wird und über Jahrzehnte hinweg Spuren hinterlassen hat.

Der festliche Gottesdienst wurde gemeinsam mit einer Gemeinschaft von Mitbrüdern mitgefeiert, darunter P. Matthias Schlögl OSA (Pfarrer von St. Augustin), Hw. Williams (Wien-Simmering), Pfarrer Anselm Becker (Gerasdorf) sowie P. Manikumar OSFS und P. Thomas Vanek OSFS (Pfarre Franz von Sales), der auch die Festpredigt hielt.

Trotz der großen sommerlichen Hitze war die Kirche gut gefüllt. Zur festlichen Atmosphäre trugen Orgel und Violine sowie der Gesang des Kantors bei, die dem Gottesdienst einen besonders würdigen und feierlichen Rahmen verliehen.

In seiner Predigt sprach P. Thomas Vanek auf persönliche und zugleich tiefgehende Weise über das Wesen der Berufung und das Wirken Gottes im Leben der beiden Jubilare. Anhand des Bildes kostbarer Edelsteine wie Diamant und Platin machte er deutlich, dass nicht nur das „Gewicht“ eines Lebens zählt, sondern auch der „Schliff“ durch Erfahrungen, Herausforderungen und Vertrauen auf Gott. So seien die Jubilare im Laufe ihres Lebens geformt worden und könnten nun in besonderer Weise auf den Herrn vertrauen.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde das Fest in dankbarer und fröhlicher Atmosphäre fortgesetzt. Aufgrund der großen Hitze fand die Agape kurzerhand in den angenehm kühlen Räumlichkeiten der Sakristei statt, was der geselligen Stimmung jedoch keinen Abbruch tat.

So wurde der Tag zu einem Fest der Dankbarkeit und Verbundenheit – dankbar für viele Jahre priesterlichen Wirkens und für den Segen, den P. Herbert Macek und P. Konrad Haußner in ihrem Dienst an so viele Menschen weitergegeben haben.

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Herzliche Einladung zum Musical „Godspell“

In der ungewöhnlichen Form eines Theodramas umkreisen Chor und Ensemble die Fragen des Lebens und die Botschaft Jesu: Was trägt mein Dasein? Was verbindet uns? Wo finden wir Hoffnung und Liebe? Ist Feindesliebe möglich? Wo und wie begegnen wir Gott? Ist Gott tot?

Termine: 6. März 2026, 19.30 Uhr, 7. März 2026, 19.30 Uhr, 8. März 2026, 18.00 13. März 2026, 19.30 Uhr, 14. März 2026, 18.00 Uhr.

Ort: Pfarre Franz von Sales, Kirche Glanzing, Krottenbachstraße 120, 1190 Wien

Mindestspende: € 23,-; Karten: Pfarrbüro Pfarre Franz von Sales (01) 368 45 87-0

Info:

6.-14.3. Musical „Godspell“ in Glanzing

Zum Gedenktag der Hll. Cyrill und Methodius am 14. Februar

Das Fest der Heiligen Brüder Cyrill und Methodius führt uns in die Geschichte des 9. Jahrhunderts zurück.

Sie gelten als die Apostel der Slawen und haben durch die slawische Liturgiesprache wesentlich zur Missionierung dieser Völker beigetragen.

Ihr Leben zeigt uns, welche Bedeutung der Glaubenseinsatz von wenigen für die ganze Geschichte der Kirche haben kann.

Seit dem Jahr 1981 sind sie Patrone Europas und ihr Gedenktag wurde zum Fest erhoben.

Gott,
durch die Kraft deines Heiligen Geistes lass unsere Herzen in neuer Liebe zu Christus entbrennen; damit wir unsere Kräfte zusammen mit anderen dafür einspannen, dass die Welt seinem Heilsplan näherkommt; damit wir uns für die Einheit, für die Christus betete, einsetzen und uns nach ihr sehnen.
Wir bitten in seinem Namen.

(aus dem Sterbegebet des Hl. Cyrill)

Neues aus der Annakirche – Dezember 2025

Wir wünschen ihnen eine besinnliche,
freudebringende Adventszeit und ein
gesegnetes und frohes Fest
der Menschwerdung unseres Erlösers!

Die Gemeinschaft der
Oblaten des Hl. Franz von Sales

 

Weihnachten und Neujahr in der Annakirche

MI 24. Dezember Heiliger Abend: 18 Uhr und 22 Uhr Christmette

DO 25. Dezember 11.15 Uhr: Hochfest der Geburt des Herrn

FR 26. Dezember 11.15 Uhr: Hochfest Hl. Stephanus

SA 27. Dezember 18 Uhr: Fest Hl. Apostel Johannes / Vorabendmesse

SO 28. Dezember 11.15 Uhr: Fest der Heiligen Familie

MI 31. Dezember 16 Uhr: Hl. Messe zum Jahresabschluss

MI 1. Januar 11.15 Uhr: Neujahr, Hochfest der Gottesmutter

SA 3. Januar 18 Uhr: Vorabendmesse

SO 4. Januar 11.15 Uhr: 2. Sonntag nach Weihnachten

DI 6. Januar 11.15 Uhr: Hochfest Erscheinung des Herrn

SO 11. Januar 11.15 Uhr: Taufe des Herrn

 

Termine

Bibellesen in Gemeinschaft
01.12.2025 18:45 Uhr

Thomas von Aquin als Seelsorger
03.12.2025 18:45 Uhr

Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria
08.12.2025 18:00 Uhr

Bergkristall oder der Heilige Abend
15.12.2025 18:45 Uhr

Franz von Sales Fest 2026
24.01.2026 18:00 Uhr

 

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„Es ist ein Ros entsprungen …“ Gedanken zu einem der schönsten Weihnachtslieder

Unzweifelhaft gehört das Lied „Es ist ein Ros entsprungen“ zu den schönsten und eindrucksvollsten Weihnachtsliedern, die wir kennen. Schon fast ein halbes Jahrtausend erfreut dieses Werk die Herzen der Menschen. Eine weihnachtliche Erinnerung voller Dankbarkeit und Freude. Der Text des ursprünglich zweistrophigen Liedes geht zurück auf einen Mainzer Dichter um 1587/88. Der protestantische Komponist Michael Prätorius schuf 1609 neben dem Text der zweiten Strophe einen weit verbreiteten vierstimmigen Chorsatz.

„Es ist ein Ros entsprungen aus einer Wurzel zart, wie uns die Alten sungen, von Jesse kam die Art und hat ein Blümlein bracht mitten im kalten Winter wohl zu der halben Nacht.“

Ein Schlüssel, den Text richtig zu verstehen, liegt in dem Satz: „wie uns die Alten sungen“. Auf eine alte Tradition wird hier verwiesen, auf jene des Propheten Jesaja, der bereits den Heiland ankündigte: „Und es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen.“ (Jes 11,1-9). Ein alter Baumstumpf, den man schon lange tot glaubte, treibt also wieder aus; der neue Trieb, ein Reis bringt eine Rose hervor. Diese alte Wurzel wird „Jesse“ genannt. Das ist das lateinisch mittelalterliche Wort für „Isai“, so hieß der Vater von König David.

„Das Röslein, das ich meine, davon Jesaja sagt, ist Maria, die Reine, die uns das Blümlein bracht. Aus Gottes ewgem Rat hat sie ein Kind geboren und blieb doch reine Magd.“

Der Beginn der zweiten Strophe weist darauf hin, dass mit diesem „Blümlein“ Jesus gemeint ist. Der Rosenzweig, das ist Maria. Obwohl sie die Botschaft des Engels vom Kopf her nicht begreift und nicht weiß, wie ihr geschieht, sagt sie Ja zu Gottes Plan. Als „reine Magd“ verdeutlicht sie uns in jenem prophetischen Bild der „Jungfrauengeburt“ (Jes 7,14), das Herkommen Jesu aus dem Geheimnis Gottes.

„Das Blümelein so kleine, das duftet uns so süß; mit seinem hellen Scheine vertreibt’s die Finsternis, wahr‘ Mensch und wahrer Gott, hilft uns aus allem Leide, rettet von Sünd und Tod.“

Die dritte Strophe stammt von dem protestantischen Pfarrer Friedrich Layriz, sie trifft die wesentlichen Aussagen über dieses „Blümlein Jesus“. Eine sehr starke Metapher soll dabei helfen, nämlich der Duft. Die „Süße“ ist der Inbegriff für Sehnsucht, Frieden und Glück. Die Formulierung „mit seinem hellen Scheine vertreibt‘s die Finsternis“ erinnert an ein weiteres Wort des Propheten Jesaja, nämlich: „Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.“ (Jes 9,1).

Stanislaus Klemm, Dipl. Psychologe und Theologe, In: Pfarrbriefservice.de