
Nur Mut, Gott lenkt alles! Der vielleicht bekannteste Satz des Wiener Stadtpatrons, dessen Todestag sich heuer zum 200. Mal jährt: 15. März 1820 gegen Mittag.
In seiner Mietwohnung in der Seilerstätte liegt P. Klemens Maria Hofbauer im Sterben. Er ist 55 Jahre alt, seine Kräfte sind verbraucht. Die Angelusglocken läuten. P. Hofbauer erinnert den kleinen Freundeskreis, der sich in seiner Wohnung versammelt hat an das Gebet. Als sie aufhören zu beten, ist er tot. Ein Mitbruder, P. Stark, gibt die Weisung aus, ein einfaches Begräbnis auszurichten. Doch dann ist wie von Zauberhand ein schöner Sarg da und von Haus zu Haus wächst die Menschenmenge die den Apostel Wiens auf seinem letzten Weg begleitet an.
„Ohne vorausgehende Einladung waren Tausende aus der Stadt und den entlegenen Vorstädten zusammengeströmt. Sehr zahlreich waren die Armen und beklagten mit lautem Schluchzen den Tod ihres Beichtvaters und Wohltäters.“ Auf einmal werden Kerzen ausgeteilt. Niemand weiß, wer sie gespendet hat. Die Trauerprozession wird zu einer Lichterprozession. Des Merkwürdigen noch nicht genug. Zum Staunen aller geht das Hauptportal des Stephansdomes auf. Niemand konnte je in Erfahrung bringen, wer diese ungewöhnliche Gunst erwirken konnte. „Alles hat die Liebe bereitet.“
Nur Mut, Gott lenkt alles. Angesichts der Ereignisse um Corona ruft uns der hl. Klemens Maria zu: „Nur Mut! Gott lenkt alles!“
Am 24. Jänner feierten wir unseren Ordenspatron Franz von Sales mit einem Pontifikalamt. Als Pontifex und Prediger konnten wir Bischof DDr. Klaus Küng gewinnen. Hier einige Bilder der Feier.
Tauet Himmel den Gerechten, Wolken regnet ihn herab! Mit diesem Sehnsuchtsruf stimmen wir uns auf die Geburt Christi ein.
Freitag, 6. Dezember 2019,
Wir begrüßen Pater Alois Haslbauer osfs. Er ist seit 1. Dezember neuer Kirchenrektor der Annakirche und bringt viel Erfahrung von seinen Einsätzen als Studentenpfarrer, KIM-Seelsorger und Pfarrer mit.