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Lange Nacht der Kirchen, 24. Mai 2019

Die Lange Nacht der Kirchen in St. Anna beginnt um 18:00 Uhr mit der Hl. Messe mit dem Mozart Knabenchor unter der Leitung v. Mag. Peter Lang, wird fortgesetzt um 19.00 Uhr mit einer Kirchenführung durch Pater Franz Aregger. Ab 19:30 erleben wir einen  Vortrag von Dr. Elmar Kuhn zum Thema “Unbekannte Kirchen des Ostens; die Schwesterkirchen des Alten Orients und die orthodoxe Kirche als gemeinsame Zeugen der apostolische Tradition bis heute.”

Beschreibung: Sowohl die altorientalischen, als auch die orthodoxen Kirchen stehen der katholischen Kirche wesentlich näher, als die Gemeinschaften der Reformation. Die Märtyrer der altorientalischen Kirchen im Nahen Osten (im Zuge der Kriegshandlungen in Syrien, Irak) und das Blutzeugnis in der Orthodoxen in der Zeit der Sowjetherrschaft. Die Ergebnisse des Dialogs  zwischen Altorientalen/Orthodoxen/Katholiken im Rahmen der von Kardinal Dr. König gegründete Plattform “Pro Oriente”. Die orthodoxen Kirchen und die Machtpolitik: Das aktuelle Ringen um die Vorherrschaft in der Orthodoxie des Ostens.

Programm 

18:00 Uhr Hl. Messe mit dem Mozart Knabenchor unter der Leitung v. Mag. Peter Lang
Zelebrant:  Militärbischof Dr. Werner Freistetter

19:00 – 19:30 Uhr: Kirchenführung .- Pater Franz Aregger

19:30  – 20:30  Vortrag v. Dr. Elmar Kuhn :  Unbekannte Kirchen des Ostens

21:00  – 22:00 Uhr Chor Cantus Juvenis,  Leitung: André Comploi

 

Rechte Hand der hl. Anna

Bruder Günter mit Handreliquie

Seit 1743 ist die Annakirche im Besitz dieser kostbaren Reliquie. Die hl. Helena (249 – 329) hat, so wird erzählt, den Leib der hl. Anna nach Konstantinopel mitgebracht. Hier wurde sie von allen Christen aufs höchste verehrt.

Die rechte Hand verpfändete eine angesehene griechische Familie dem König von Portugal gegen ein hohes Darlehen. Dies wurde nie getilgt, so blieb die Handreliquie im Besitz der Familie Braganza.

Als die Erzherzogin Anna Maria, Tochter des Kaisers Leopold I. mit Johann IV., König von Portugal, vermählt wurde, erhielt sie diese heilige Hand als Geschenk. Nach dem Tode ihres Mannes wurde sie Königin von Portugal. Sie schenkte diese heilige Hand ihrer älteren Schwester Maria Elisabeth, Regentin der Niederlande.

In ihrem Testament vermachte Maria Elisabeth die Reliquie ihrer jüngsten Schwester Maria Magdalena in Wien. Diese schenkte testamentarisch die Anna-Hand der Annakirche zur ständigen Verehrung durch die Wienerinnen und Wiener.

Anna Maria, die Königin von Portugal, war die Universalerbin von Maria Magdalena. Auf Bitten von Pater Amioth SJ (ehemaliger Beichtvater der Regentin der Niederlande) bestätigte sie handschriftlich per 30. Dezember 1743, dass sie mit Vergnügen der Annakirche die Handreliquie als ewige Schenkung zukommen lasse.

Die Handreliquie wird in einer Monstranz gezeigt und am Hochfest der hl. Anna – 26. Juli – den Gläubigen zum Kuss gereicht.

verkürzt nach Pater Franz Aregger osfs

Deckenfresko mit Weihnachtsdarstellung besonderer Art

Deckenfresko unserer Kirche eine Weihnachtsdarstellung besonderer Art,

Sie sehen im dritten Deckenfresko unserer Kirche eine Weihnachtsdarstellung besonderer Art.

Es fehlen Ochs und Esel, ja sogar Maria und Josef samt der Krippe.
An deren Stelle sehen wir Engel, die das göttliche Kind vom himmlischen Vater zur Erde bringen.

Sein Kommen gilt der ganzen Menschheit, daher finden sich am Rand des Bildes auch Adam und Eva. Der himmlische Vater und der Heilige Geist überwachen das heilige Geschehen. Im Kreuz ist auch schon der Weg der Erlösung angedeutet.

 

Möge Jesus auch in Ihrem und unser aller Herzen ankommen und Segen für 2016 bringen.
Das wünschen Ihnen dankbaren Herzens die Oblaten
des hl. Franz von Sales der Annakirche:
Pater Alois Bachinger, Pater Franz Aregger, Pater Dr. Maximilian Hofinger