Nachprimiz P. Alcide Kragbe OSFS, So. 16. 12. 2012, 18.00 Uhr

Gaudete!
Freut euch!

Am 3. Sonntag im Dezember freuten wir uns darüber, mit einem weiteren Neupriester der Oblaten des hl. Franz von Sales die hl. Messe zu feiern.
P. Alcide Kragbe ist gebürtig aus der Elfenbeinküste, lebt jedoch schon seit 16 Jahren in Deutschland und hat dort seine Berufung erkannt.
Mitreißender afrikanischer Körpereinsatz und überzeugende deutsche Sprachkenntnisse ließen uns in seiner Predigt hautnah die Botschaft der Lesungen dieses Adventsonntages nachvollziehen:
Sowohl der Prophet Zefanja als auch der Apostel Paulus befanden sich in einer verzweifelten Lage, als sie es dennoch fertigbrachten, ihre uneingeschränkte Freude an Gott auszudrücken. Warum?
Weil ihnen keine Widrigkeiten des täglichen Lebens die Überzeugung rauben konnten, dass Gott uns Menschen zuerst geliebt hat.

Diese wahrhaft frohe Botschaft wurde bekräftigt durch einen allgemeinen und einzeln gespendeten Primizsegen.

http://www.osfs.eu/aktuell/priesterweihe_kragbe.html

Danke für den gesegneten und segnenden Besuch in der Annakirche!

Adventsingen, Gymnasium Perchtoldsdorf, 12. Dez., 18.30 Uhr

Der Chor des musischen Realgymnasiums Perchtoldsdorf verwöhnte uns am Mittwoch, 12.12.12 nach der Abendmesse mit einem vorweihnachtlichen Konzert.

Machen Sie sich anhand einiger Bilder einen Eindruck von diesem jugendlich-frischen Abend in barockem Ambiente!

Ort: Annakirche Wien Karte
Leitung: MMag.art Markus Göller

http://www.pfarre-perchtoldsdorf.at/index.php?site=markus_g%F6ller
http://www.bgperchtoldsdorf.ac.at/home/

Wir erwarten den Herrn

Hätten die Söhne Jakobs gewusst, dass Josef Vizekönig und ihr Richter sein wird, dann hätten sie ihn gewiss äußerst freundlich empfangen, als er in Dotan zu ihnen kam (Gen 37,17). Seht, Christus kommt uns suchen; die Kirche lädt uns ein, ihn gut zu empfangen.

Für uns erstaunlich, dass Franz von Sales, der Heilige der Güte, die Furcht preist: Wie nützlich ist die Gottesfurcht; Ps 111,10: Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit. Ps 112,1: Glücklich, wer den Herrn fürchtet; in seinen Geboten. Ps 115,11: Die den Herrn fürchten, hoffen auf ihn…

Jes 11, 2: Und der Geist der Furcht des Herrn wird ihn erfüllen. Hieronymus fragt, warum es nur von der Furcht heißt, dass er ihn – den künftigen Erlöser – mit ihr erfüllt. Weil die Furcht allen notwendig ist, sagt er. Ihre reiche Quelle musste in dem sein, der sie allen mitteilen musste; denn die Furcht macht die Seele für die Liebe bereit, und wie Augustinus sagt, ist die Furcht die Dienerin der Liebe, die ihr die Wohnung bereitet. Daher sagt die seligste Jungfrau (Lk 1,50): Und sein Erbarmen gilt von Geschlecht zu Geschlecht allen, die ihn fürchten.

Damit ihr eine so wichtige Sache recht versteht, müsst ihr wissen, dass es zweierlei Furcht gibt, die menschliche und die göttliche. Die göttliche Furcht entwickelt die Bande der Liebe.

Siehe: http://www.franz-sales-verlag.de/fsvwiki/index.php/Lexikon/Zum1-Adventssonntag-I

Und: http://www.franz-sales-verlag.de/advent/index_u.html

Oblatengebet und Gelübdeerneuerung 2012

Wie passt das Ordensleben in die heutige Gesellschaft?

Dieser Frage ging P. Thomas Vanek, der Provinzial der Sales-Oblaten der deutschsprachigen Provinz, im Kreise vieler seiner Mitbrüder und dem Orden verbundener Laien am Mittwoch, dem 21. November im Rahmen einer Eucharistiefeier in der Annakirche nach.

Der Tag der traditionellen Erneuerung der Gelübde an die Gemeinschaft ist ein geeigneter Anlass, das eigene Tun und die Berufung zu reflektieren.

Armut, ehelose Keuschheit und Gehorsam sind nicht unter einem Glassturz auszustellen, sondern sie wollen als Schatz entdeckt werden. Ein Schatz, der umso wertvoller ist, je aufrichtiger man sein Leben lang darum gerungen hat. Ein Schatz, der umso wertvoller ist, je geläuterter man in der Lage ist, sich dem Willen Gottes zu fügen, weil man erfahren durfte, dass dies nicht Unterwerfung bedeutet, sondern das genaue Gegenteil davon. Der Entschluss, sich das Evangelium und die Lebensweise Jesu zum Vorbild zu nehmen, verhilft zu zunehmender Freude und Liebesfähigkeit, sodass man selbst zum Vorbild wird für die Suchenden unserer orientierungslosen Generation:

Denn Gott will mündige, freie und echte Menschen.

Einige Bilder dokumentieren den Abend,
an dem im Rosenkranzgebet und der Andacht  darum gebetet wurde, dass auch in der heutigen Zeit Menschen den Mut aufbringen, ihrer Berufung zu folgen;
an dem in einer gemeinschaftlichen hl. Messe die Sales-Oblaten ihre Berufung erneut bezeugten und regelmäßige Annakirchen-Besucher wie Gäste aus den verschiedenen Sales-Pfarren Wiens ihr Taufversprechen erneuerten;
und an dem die anschließende Agape Ausdruck des gegenseitigen Dankes war – an die Ordensleute, die ihr Leben in den Dienst Gottes und der ihnen anvertrauten Gläubigen stellen, sowie an die Laien, die ihre Unterstützung durch ehrenamtliche Dienste und treues Gebet beisteuern.

Ein vorweihnachtlicher Abend mit Mozart, Di. 18. 12. 2012, 19.00 Uhr

Milena Arsovska

Daliborka Miteva

Irena Krsteska

 

 

Drei Soprane mit mazedonischer Heimat, die in Wien studieren, geben sich die Ehre, in der Annakirche ein vorweihnachtliches Mozart-Konzert aufzuführen.

Orgel: Jörg Espenkott – Violine: Frosina Bogdanoska – Milan Nikolic – Violoncello: Michaela Skrieckova

Termin: 18. Dezember 2012, 19.00 Uhr
Ort: Annakirche Wien, Annagasse 3b Karte

Programm:
1. 6 Nokturnos KV 346, 436-439, 549 – W.A. Mozart
* Luci care, luci belle – * Se lontan ben mio tu sei – *Due pupille amabili – * Piu non si trovano fra mille amanti – * Ecco quel fiero istante – * Mi lagnero tacendo
2. „Sub tuum presidium“
3. „Et incarnatus est“ , c-moll Messe KV 427
4. „Domine Deus“ , c-moll Messe KV 427
5. „Caro bell‘ idol mio“ , KV 562
6. „Laudate dominum“, von „Vesperae solennes de confessore“ KV 339
7. “ Exultate, Jubilate “ KV165
* Exultate – * Fulget amica dies – * Tu virginum – * Alleluja

Hier lesen Sie mehr über die Sängerinnen

Requiem für P. Ludwig Fröhlich (1933-2012), am Fr., 16.11.2012

Pater Ludwig Fröhlich OSFS

Lehrer, geistlicher Begleiter, Pfarrer,
ein Beichtvater, der seinen Dienst in der Annakirche mit Leib und Seele zusätzlich zu seinen anderen Verpflichtungen wahrnahm:

So wird uns P. Ludwig als geschätzter Seelsorger in Erinnerung bleiben. In seiner geradlinigen, in seiner Kompromisslosigkeit nicht unumstrittenen, dabei aber nie um einen trockenen Humor verlegenen Art gelang es ihm, die Menschen aus ihrer Reserve zu locken und für die Auseinandersetzung mit dem Glauben und der Kirche zu gewinnen.

Dass es ihm in erster Linie um die ihm anvertrauten Menschen ging, lässt sich schon aus den Worten ablesen, mit denen P. Ludwig im Jahre 1958 seine Berufung zum Priester beschrieb:

„Gottes Gnade führte mich an der Mutterhand Mariens dem Ziel entgegen, damit ich meinen Dienst im Weinberg des Herrn versehe.“

Voll Dankbarkeit können wir bestätigen, dass ihm dieser Wunsch erfüllt wurde. An welchem Platz auch immer er vom Orden eingesetzt wurde, war es ihm gegeben, ein Stück von Gottes Güte und Schönheit zu vermitteln.

Pater Ludwig Fröhlich ist am 17. Oktober 2012 ganz unerwartet gestorben. Er war regelmäßig am Dienstag ab 14.30 Uhr Beichtvater in St. Anna. Er wurde am 26. Oktober in Eichstätt beerdigt. Für die, die weder in der Hansson Siedlung noch in Eichstätt am Requiem teilnehmen konnten, feiern wir am Freitag, 16. November um 18 Uhr einen Gedenkgottesdienst für P. Ludwig.

Bilder vom Begräbnis in Eichstätt

http://www.osfs.eu/

75. Geburtstag von P. Max Hofinger

An die große Glocke gehängt werden durfte das Ereignis ja nicht, aber sichtlich gefreut hat ihn, dass sich so viele Leute mit ihm freuten:

Mitbrüder und Freunde aus nah und fern versammelten sich am 4. November 2012 in einer sonntäglichen Festmesse und anschließenden Geburtstagsfeier, um dem langjährigen Rektor der Annakirche zu gratulieren und wieder einmal festzustellen, dass der Jubilar zwar an Jahren vorgerückt, nicht aber in seiner Agilität eingerostet ist.

Was kann man also einem Menschen als Aufmerksamkeit überreichen, der selbst vermittelt, bereits von seinem Schöpfer mit dem Leben, wie es ihm zugeteilt worden ist, überreich beschenkt worden zu sein?

Abgesehen von Flüssigem und Verzehrbarem, das er freigiebigst ohnehin sofort weiterverteilt, einfach NICHTS!

Da bekannterweise im Nichts jedoch Alles enthalten ist, wurde damit vor allem die Dankbarkeit ausgedrückt:
Dank für den Einsatz, den P. Max Hofinger der Annakirche, dem Urgestein der Sales-Oblaten in Österreich, angedeihen ließ und für das angenehme Zusammenleben in ihrer Klostergemeinschaft;
Dank für die priesterliche Zuwendung an alle ihre Gläubigen – in der Eucharistie, im Beichtstuhl und in den verschiedenen von ihm betreuten Gruppen;
und besonderen Dank für die Tiefe der Gottesliebe und die ansteckende Freude am Glauben, die ihn umgibt.

Deo gratias, P. Max, et ad multos annos!

Vielen Dank ebenfalls an Mag. Thomas Neunteufel, von dem wieder ein Großteil der Bilder von der Feier stammt.

 

Anbetung

Ewige Anbetung in der Basilika Koekelberg, Brüssel

Monatsgedanken November 2012

Die Anbetung sagt:

„Du bist Gott, ich bin der Mensch. Du bist der wahrhaft Seiende, aus Dir selbst, wesenhaft und ewig, ich bin durch Dich und vor Dir. Du hast alle Mächtigkeit des Wesens, alle Fülle des Wertes, alle Hoheit des Sinnes und genügest selig dir selbst. Der Sinn meines Daseins hingegen kommt mir durch Dich; ich lebe aus Deinem Licht und die Maße meines Daseins sind in Dir.“

Die Anbetung ist von größter Wichtigkeit nicht nur für das religiöse, sondern auch für das geistige Leben des Menschen.

So müssen wir die Anbetung üben. Uns sammeln, in der Sammlung uns die Größe Gottes vergegenwärtigen, vor dieser Größe uns in Ehrfurcht und in der Freiheit unseres Herzens neigen. Dann wird Wahrheit in uns, Wahrheit des Lebens. Die Beziehungen des Daseins kommen in Ordnung, und die Maße werden richtig gestellt. Diese Wahrheit wird uns wohltun. Sie wird das, was durch die Verwirrung und den Trug des Lebens durcheinandergebracht ist, wieder zurechtrücken. Wir werden geistig gesunden und neu beginnen können.

Romano Guardini, aus dem Buch „Vorschule des Betens“

Ein Zitat des hl. Franz von Sales zu jedem Tag finden Sie unter: http://www.osfs.eu/ „Ein Wort zum Tag“.

Gedanken des Gründers der Oblaten des heiligen Franz von Sales : http://www.franz-sales-verlag.de/brisson2012/

Ensemble Basiliensis, Konzert am Fr., 23. 11. 2012

„Fiori Ferraresi“

Unter diesem Titel führt das Ensemble BASILIENSIS am Abend des 23. November 2012 durch die Musikwelt der Familie d’Este im Ferrara des 16. Jahrhunderts.

– Werke von Luzzaschi, de Rore, Gesualdo und Frescobaldi –

Mehr Informationen zu dem Konzert finden Sie auf der Internetseite der jungen Künstler.
Wir wünschen einen stimmungsvollen Abend!

 

Oblatenwallfahrt, Samstag, 6. Oktober 2012

Jeweils am ersten Samstag im Oktober treffen sich die Oblatinnen und Oblaten des hl. Franz von Sales aus allen Teilen Ostösterreichs, um – gemeinsam mit ihren jeweiligen Pfarrangehörigen und Weggefährten in der salesianischen Spiritualität – Gott in Wort und Tat zu erfahren und erfahrbar zu machen.

Unter dem Thema „Unsere Lebens-Zeiten“ verbringen wir den Tag mit Gedanken zum Leben des Ordensgründers P. Alois Brisson.

9.30 Uhr Treffen in St. Andrä an der Traisen
10.00 Uhr Abmarsch nach Herzogenburg, ca. 2,45 Stunden
13.00 Uhr Mittagessen auf Buffetbasis, € 13,- incl. Getränke
16.00 Uhr Festmesse mit Probst Maximilian Fürnsinn
18.00 Uhr Ende und Rückfahrt

Herzliche Einladung zu einem Tag mit geistlicher und leiblicher Stärkung!
Für die Busfahrt melden Sie sich bitte in der Sakristei an.
Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Programm.