Busreise nach Kroatien, 24. – 29. Sept. 2012

6-tägige Busreise der Annakirche nach Kroatien
vom 24. bis 29. September 2012 begleitet von P. Dr. Maximilian Hofinger

Die kroatische Adriaküste ist eine Landschaft, die durch die wechselvolle Geschichte der Jahrhunderte nachhaltig geprägt wurde. Dieser anmutige Landstrich birgt eine unsagbare Fülle von Zeugnissen aus der Antike, dem frühen Christentum, der Romanik und Gotik sowie der mittelalterlichen Volksfrömmigkeit Dalmatiens. Darüber hinaus finden sich Profanbauten der Renaissance in Form von schmuckvollen Stadtpalästen, die unweigerlich an die feudalen Palazzi Venedigs erinnern.

Reiseprogramm:

1. Tag: Montag, 24. September 2012
Fahrt von Wien Südtirolerplatz nach Marija Bistrica. Nach einer kurzen Andacht Mittagessen und Weiterfahrt nach Zadar. Hotelbezug für eine Nacht.

2. Tag: Dienstag, 25. September, 2012
Zadar: Besichtigung der Altstadt mit ihren überwiegend aus dem 9. bis ins 12. Jh. bestehenden Kirchen. Anschließend Fahrt in den romantischen Küstenort Trogir, eine ehemalige griechische Gründung, mit einer Vielzahl von mittelalterlichen Kirchenbauten und Palästen aus der venezianischen Zeit: U.a. Besichtigung der der Kathedrale San Lorenzo mit herrlichen Reliefarbeiten des dalmatinischen Künstlers Radovan aus dem 13. Jh. Weiterfahrt nach Split, dem spätantiken Spalato und ehemalige Residenz des römischen Kaisers Diokletian: Hotelbezug für eine Nacht.

3. Tag: Mittwoch, 26. September, 2012
Split: Besichtigung der rechteckig angelegten Palastanlage mit dem kaiserlichen Mausoleum, der heutigen Kathedrale, die in ihren Ausmaßen die gesamte Altstadt von Split beherbergt. Weiterfahrt nach Medjugorje. Rundgang und Hl. Messe. Anschließend Fahrt nach Dubrovnik und Hotelbezug für eine Nacht. Wenn zeitlich noch möglich fakultativer Rundgang auf den die Stadt umgreifenden Festungsmauern.

4. Tag: Donnerstag, 27. September, 2012
Besichtigung in Dubrovnik, dem alten Ragusa, mit Besuch des Franziskaner-Klosters mit einer der ältesten Apotheken Europas, Palastbauten wie den Rektorenpalast mit der anschließenden Prachtstraße Placa, die ehemals ein Meeresarm war; Dominikaner-Kloster mit der dem Hl. Jakob geweihten romanischen Kirche. Die Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Am Nachmittag Fahrt in Richtung Split und Hotelbezug für eine Nacht.

5. Tag: Freitag, 28. September 2012
Fahrt nach Sibenik: Besichtigung der sehenswerten Stadtbefestigung und der bedeutenden Jakobskathedrale des 15. bzw. 16. Jhs. Anschließend weiter zum Nationalpark Plitwicer Seen. Hotelbezug für eine Nacht.

6. Tag: Samstag, 29. September 2012
Bootsfahrt auf einem der Seen und Spaziergang durch den Nationalpark. Anschließend Rückfahrt nach Wien.

Fotos

Seligsprechung P. Louis Brisson (1817-1908), 22.09.2012

Louis Alexander Brisson

Gründer der Oblatinnen und Oblaten
des hl. Franz von Sales

Wir freuen uns sehr: Unser Ordensgründer wird am 22. September 2012 in der Kathedrale von Troyes selig gesprochen.

Louis Alexander Brisson: Geboren am 23. Juni 1817 in Plancy, Campagne, Frankreich. Am 18. Dezember 1840 wurde er zum Priester geweiht. Er war Lehrer und Beichtvater im Kloster der Heimsuchung. Er hatte ein soziales Herz und schuf ein Heim für die Arbeiterinnen in den Textilfabriken von Troyes. Es gelang ihm, seine ehemalige Schülerin Leonie Aviat als Leiterin dieser Heime zu gewinnen. 1868 gründete er mit ihr die Oblatinnen des hl. Franz von Sales. Leonie Aviat wurde am 25. November 2001 heilig gesprochen.

1875 gründete er die Kongregation der Oblaten des hl. Franz von Sales, deren Mitglieder sich der Erziehung sowie der Seelsorge widmen. Gestorben ist er am 2. Februar 1908 in Plancy.

Gott segnet die liebenden Herzen

Louis Brisson sagte ganz im Geiste des hl. Franz von Sales, der sein Leben begleitete: „Statt die Schranken eurer Liebe mehr und mehr einzuengen, solltet ihr sie immer mehr erweitern; so werdet ihr Gottes Segen ernten, denn Gott segnet nun einmal die liebenden Herzen.“

Eine erfreuliche Nachricht für die Oblaten des heiligen Franz von Sales

Die Leitung unseres Ordens konnte uns mitteilen, dass unser Ordensgründer P. Louis Brisson am 22. September 2012 in Troyes (Frankreich) seliggesprochen wird.

Wir heißen zwar „Oblaten des heiligen Franz von Sales“, aber Franz von Sales ist nicht unser Gründer. Dieser Heilige (1567-1622) hat den Orden von der Heimsuchung Mariens gegründet (Salesianerinnen). Franz wollte auch einen Männerorden gründen, ist aber seines frühen Todes wegen nicht mehr dazu gekommen.

Die Schwester Maria Salesia Chappuis hat sich daran erinnert und den Spiritual ihres Klosters in Troyes, Louis Brisson, bearbeitet, den von Franz beabsichtigten Orden zu gründen. Louis Brisson hat sich dagegen heftig gesträubt, hat sich jedoch nach Jahrzehnten überzeugen und bewegen lassen, diesen Impuls zu verwirklichen. Das Datum der kirchlichen Anerkennung des Ordens liegt im Jahr 1875.

Lange Jahre hat sich unsere Gemeinschaft, zusammen mit den Oblatinnen des heiligen Franz von Sales, darum bemüht, seine Anerkennung durch die Kirche als Seligen zu erreichen. Nun ist es so weit und wir freuen uns alle.

Das Logo der Seligsprechung ist das Kreuz mit Rädern einer Uhr.

Louis Brisson war nicht nur ein engagierter Seelsorger, sondern auch ein begabter Mathematiker. Er hat Uhren gebastelt, die nicht nur die Tageszeit am Ort anzeigten, sondern Bewegungen und Zeiten in aller Welt. Sie werden bis heute bestaunt und bewundert. Louis Brisson hat einmal zum Grund seiner Bastelei geschrieben:

Wisst ihr, warum ich diese Uhren mache? Weil sie ein Bildnis dessen wiedergeben, was Gott geschaffen hat. Je vollkommener das Uhrwerk, desto mehr ähnelt es der Schöpfung Gottes. Die Bewegungen der Erde und der Sterne bestimmen und begleiten unser Leben. Die Uhr tickt weiter, bis die Stunde angebrochen ist, in der wir diese Welt verlassen und in Gott aufgenommen werden, wo es keine Zeit mehr gibt. Ich arbeite gerne an einer solchen Uhr, für mich ist das entspannend und ich finde Gott darin wieder.“

http://www.louisbrisson.org/

Bratl in der Rein, Sonntag, 16. September, 12 Uhr

Das Andorfer Team: Windhager und Pumberger

Am 16. 09. 2012 durfte die Annakirche wieder zu ihrem herbstlichen Fixpunkt einladen:
Um punkt 12.00 Uhr, nach dem 11.15 Uhr Choralamt, strömten die Gäste bei strahlendem Wetter in den gemütlichen Innenhof.

In gewohnter Weise kochten die Familien Windhager und Pumberger aus Andorf oberösterreichische Spezialitäten.

Auch Nachspeisen und Getränke wurden reichlich mitgebracht, und so ging ein Reinerlös von über 700 Euro an die Kasse für die Renovierung der Kirche.

Ein herzliches Vergelt’s Gott allen, die großzügig gespendet und wieder vor und hinter den Kulissen mitgeholfen haben!

Bilder von vergangenen Jahren finden Sie in unseren Fotoalben: Innviertler Grillfest

Gott spricht

Bei einem meiner ersten Besuche in der Annakirche fand ich in dem Gotteslob, in dem ich blätterte, ein Gebetsbildchen.

Der Text sprach mich so sehr an, dass ich nicht anders konnte, als es mitzunehmen.
Natürlich dachte ich auch darüber nach, ob es jemand vermissen würde, gar zurückkommen, um es zu suchen und ob ich einen Diebstahl begangen hätte.
Aber der Fund bedeutete damals eine langersehnte Antwort auf eine noch nicht einmal klar formulierte Frage, sodass ich hoffte, dieser jemand würde es mir unter diesen Umständen schon gönnen.

O Seele, suche Dich in Mir,
und, Seele, suche Mich in Dir.

Die Liebe hat in Meinem Wesen
Dich abgebildet treu und klar;
kein Maler lässt so wunderbar,
o Seele, Deine Züge lesen.
Hat doch die Liebe Dich erkoren
als Meines Herzens schönste Zier;
bist Du verirrt, bist Du verloren,
o Seele, suche Dich in Mir.
In Meines Herzens Tiefe trage
Ich Dein Portrait, so echt gemalt;
sähst Du, wie es vor Leben strahlt,
verstummte jede bange Frage.
Und wenn Dein Sehnen Mich nicht findet,
dann such nicht dort und such nicht hier;
gedenk, was Dich im Tiefsten bindet,
und, Seele, suche Mich in Dir.

Du bist Mein Haus und Meine Bleibe,
bist Meine Heimat für und für;
Ich klopfe stets an Deine Tür,
dass Dich kein Trachten von Mir treibe.
Und meinst Du, Ich sei fern von Dir,
dann ruf Mich, und Du wirst erfassen,
dass ich Dich keinen Schritt verlassen:
Einander sind Erfüllung Wir.

Teresa von Avila
(Übersetzung Erika Lorenz; letzte Strophe abgewandelt)

 

All diese Zeit hat mich dieses Gebet treu begleitet, und als ich kürzlich wieder einmal Zuflucht dazu nahm, kam mir unversehens ein neuer Gedanke (denn es ist ja so, dass man jedes Ding von mehr als einer Seite sehen kann):

Was, wenn das Zettelchen damals absichtlich zurückgelassen wurde, damit es gefunden wird und damit es einem anderen Menschen Freude und Beistand bringt?

Auf jeden Fall möchte ich mich bei dem oder der Unbekannten sehr herzlich bedanken. Und selbst wenn die Spende unfreiwillig war, vertraue ich darauf, dass sie oder er wiederum anderswo eine glückliche Entdeckung macht!

Das Original-Beichtbild stammt vom Canisiuswerk Wien und enthält ein Bild von Sieger Köder: Die Frau am Jakobsbrunnen.

Annafest 2012

Zum Patrozinium der Annakirche am Donnerstag, dem 26. Juli 2012 zelebrierte der Neupriester Mag. P. Stefan Weig osfs das Hochamt und spendete anschließend auch einzeln den Primizsegen.

Die Festpredigt hielt Univ.Prof. Dr. Konstantin Maier, Eichstätt und die musikalische Gestaltung erfolgte durch die Choralschola von St. Anna mit der Missa de Angelis und den dreistimmigen Proprien von  P. Fritz Schmalhofer osfs.

In der Annakapelle wurde die Handreliquie der hl. Anna ausgesetzt und nach dem Hochamt zur Verehrung gereicht.

Danach wurden die zahlreichen Gäste in den Innenhof zu einer Agape eingeladen.
Danke fürs Mitfeiern!

Bilder vom Fest

Wie sollen wir das Wort Gottes aufnehmen?

Monatsgedanken Juli 2012

Pflege die Andacht zum Wort Gottes. Ob du es in der Predigt hörst oder in vertraulicher Zwiesprache mit geistlichen Freunden, höre es immer mit Aufmerksamkeit und Ehrfurcht an. Lass es nicht zur Erde fallen, sondern zieh Nutzen daraus: nimm es in dein Herz auf wie einen kostbaren Balsam, gleich der allerseligsten Jungfrau, die, „in ihrem Herzen sorgfältig die Worte bewahrte“, die man zum Lob ihres Kindes sagte (Lk 2,19). Sei eingedenk, dass der Herr die Worte, die wir in unseren Gebeten an ihn richten, so aufnimmt, wie wir die Worte aufnehmen, die er an uns durch die Predigt richtet.

Hab’ immer ein frommes Buch zur Hand, wie die Bekenntnisse des hl. Augustinus, die Nachfolge Christi und ähnliche. Lies jeden Tag ein wenig darin und zwar andächtig, als lesest du Sendschreiben der Heiligen vom Himmel her, die dir den Weg dorthin zeigen und dir Mut dazu machen wollen.

Lies auch Heiligenleben, in denen du wie in einem Spiegel das Bild des christlichen Lebens finden wirst. Mache dir je nach deinem Beruf zunutze, was sie taten. Vieles aus dem Leben der Heiligen kann ja von Menschen, die in der Welt leben, nicht genau in der gleichen Weise nachgeahmt werden, sie können uns aber doch alle in irgendeiner Form Vorbild sein. Die Zurückgezogenheit des heiligen Einsiedlers Paulus sei dir Vorbild für deine geistliche und wirkliche Einsamkeit, von der schon die Rede war und noch sein wird; die äußerste Armut des hl. Franz von Assisi für die Übung der Armut, wie wir sie noch beschreiben werden, und ähnlich die Tugenden anderer Heiliger. Freilich geben uns manche Heiligenleben mehr Licht für unser Leben als andere, so das Leben der ersten Jesuiten, das des heiligen Erzbischofs Karl Borromäus von Mailand, des hl. Ludwig, des hl. Bernhard, des hl. Franz von Assisi und vieler Heiliger. Andere wieder haben wir mehr zu bewundern als nachzuahmen.

Franz von Sales, Philothea II,17

Perlen des Barock, Fr. 15. 6. 2012, 19.00 Uhr

Am Abend des Herz-Jesu-Festes genossen zahlreiche Gäste und Gönner der Annakirche unter der Patronanz von Aki Nuredini ein hochkarätiges Barockkonzert.

Prof. Günter Federsel (Mitglied der Wiener Philharmoniker) – Flöte, Maddalena Del Gobbo– Viola da Gamba und Prof. Josef Stolz – Cembalo boten Werke von G. P. Telemann, C. Höffler, M. Rüdenauer, J. S. Bach, J. J. Froberger, C. F. Abel, A. Forqueray und J. M. Leclair.

Herzlichen Dank für die großzügigen Spenden!

 

Erfahren Sie mehr über die Künstler:

BITTE

Herr, bewahre mich vor dem naiven Glauben, es müsste im Leben alles glatt gehen.
Schenke mir die richtige Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Missverständnisse, Erfolg und Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, an der wir wachsen und reifen.
Erinnere mich daran, dass das Herz oft gegen den Verstand streikt.
Schick’ mir im rechten Augenblick jemanden, der den Mut hat, mir die Wahrheit in Liebe zu sagen. Du weißt, wie sehr wir der Freundschaft bedürfen.
Gib, dass ich diesem schönsten, schwierigsten und zärtlichen Geschenk des Lebens gewachsen bin.
Verleihe mir die nötige Phantasie, im rechten Augenblick ein Päckchen Güte – mit oder ohne Worte – an der richtigen Stelle abzugeben.
Mach aus mir einen Menschen, der einem Schiff mit Tiefgang gleicht, um auch andere zu erreichen, die unten sind.
Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nicht was ich mir wünsche, sondern was ich brauche.
Antoine de Saint-Exupéry