Archiv der Kategorie: Betrachtung

Seminar: Jesus lieben lernen, ab 25. September 2020, Freitags 18:45 Uhr

Bild: https://it.wikipedia.org/wiki/Pratica_di_amar_Ges%C3%B9_Cristo

Jesus lieben lernen:

Pater Hans Buob SAC (Pallotiner) ist ein deutscher Ordenspriester und Exerzitien-Meister. Er hat Anfang 2018 im Haus St. Ulrich in Hochaltingen eine Vortragsreihe zu diesem Thema gehalten. Für mich (Manfred) war das eine tiefe und prägende Erfahrung, ebenso für Pater Max der die Vorträge am Wege über die in Hochaltingen aufgenommen CD´s später gehört hat. Aus diesen Erfahrungen heraus ist der Wunsch entstanden das Gute, das wir erfahren haben, mit Freunden zu teilen in der Hoffnung, dass der Samen in die gute Erde fällt und reiche Frucht bringt.

 

Bild: kathpedia.com

Hintergrund:

Der hl. Alfons von Liguori (*1696; †1787), Kirchenlehrer, Schutzpatron aller Moraltheologen und Beichtväter) schrieb 1768 d.h. im Alter von 72 Jahren das Buch “Pratica di amar Gesù Cristo” in diesem Buch geht es um das Herz des Christentums d.h. die Liebe Jesu Christi zu uns und unsere Liebe zu Ihm.

Die aktuelle Neu-Übersetzung von Pater Bernhard Häring CSsR (erschienen bei Herder und bei Brendow jeweils 1990) ist derzeit vergriffen, aber problemlos als gebrauchtes Exemplar erhältlich. Pater Hans Buob hat dieses Buch als Grundlage seiner Vortragsreihe genommen und aktualisiert, d.h. Erfahrungen und Erkenntnisse gewonnen.

 

Wir laden Sie herzlich ein,

mit uns die CD’s  anzuhören und Erfahrungen auszutauschen.
Termine:  Jeweils Freitag,  18:45 Uhr im Seminarraum St. Anna:
Freitag, 25. September,
Freitag, 2. Oktober,
Freitag, 9. Oktober,
Freitag, 16. Oktober, – ENTFÄLLT!
Freitag, 23. Oktober,
Freitag 30. Oktober.

 

Notwendigkeit des Betens

Das Gebet vermag nicht nur unseren Verstand zu erhellen, sondern auch unseren Willen von allen Abhängigkeiten zu befreien, und hat auf unser Bewusstsein eine reinigende Wirkung.
Das Gebet – vorausgesetzt, wir üben es täglich – macht den Weg frei, sodass uns das göttliche Licht berühren und unsere Innerlichkeit die Wärme göttlicher Liebe spüren kann.

Das Gebet ist eine Segen bringende Quelle, die unser Leben zum Grünen, Blühen und Fruchten bringt, vorher aber den Boden von allem Unguten und von das Wachstum hindernden Dingen befreit.

Durch das innerliche Gebet bereiten wir uns, dass uns Gottes erleuchtende Gnade erreichen kann, indem wir unsere Seele unter den Einfluss der Wahrheit und der Liebe Gotte stellen. Durch diese Hingabe fällt alles ab, was Gott missfällt.

Es ist empfehlenswert, mit der Betrachtung zu beginnen – besonders mit der Betrachtung des Lebens und Leidens Jesu Christi.

Aus: Peter Dyckhoff: Wege der Freundschaft mit Gott, geistlich leben nach Franz von Sales, S. 89

Peter Dyckhoff stellt sein neues Buch zum Ruhegebet am Mittwoch, 4. Mai 2016, um 19 Uhr in der Dombuchhandlung am Stephansplatz vor.

Salesianisches finden Sie unter: www.franzvonsaleslexikon.de

Ruht euch ein wenig aus!

Rosenkranzlabyrinth im Hofgarten Seitenstetten

Monatsgedanken März 2014

Unser Herz braucht jeden Tag einen Platz in der Nähe des Herrn, wo es sich bei jeder Gelegenheit von den Anstrengungen des täglichen Lebens ausruhen kann, um sich zu stärken und zu erholen. Dieser Ort dient uns ebenso als Festung, von der aus wir uns gegen alle Arten von Versuchungen verteidigen. Wir dürfen uns glücklich schätzen, wenn wir zum Herrn sagen können:

Sei mir ein Fels der Zuflucht, eine feste Burg, mich zu retten (Psalm 31,3b)

In deine Hände befehle ich meinen Geist; mein Schicksal ruht in deiner Hand (Psalm 31,6a.16a)

Der Herr ist ein starker Schild und eine mächtige Stütze, ein Schutz vor der Glut und ein Schirm gegen die Mittagshitze, eine Freude des Herzens, ein Licht für die Augen (Jesus Sirach 34,16f)

Ziehe dich immer wieder in die Einsamkeit zurück, wie auch Jesus es tat, um zu beten, um mit seinem Vater im Himmel eins zu sein und zu bleiben. Selbst unter vielen Menschen kannst du dich innerlich für eine Weile zurückziehen und in deinem Herzen die Gegenwart Gottes erspüren.

Nun aber bleibe ich immer bei dir (Psalm 73,23)
Ich erhebe meine Augen zu dir, der du thronst im Himmel (Psalm 123,1)
Immerdar schauen meine Augen zum Herrn (Psalm 25,15)

 

Entnommen aus: Peter Dyckhoff, Wege der Freundschaft mit Gott, Geistlich leben nach Franz von Sales, Seite 108f, entspricht: Philothea, 2,12.
Ein Wort des hl. Franz von Sales zu jedem Tag finden Sie unter:
www.osfs.eu „Ein Wort zum Tag“.

Wie sollen wir das Wort Gottes aufnehmen?

Monatsgedanken Juli 2012

Pflege die Andacht zum Wort Gottes. Ob du es in der Predigt hörst oder in vertraulicher Zwiesprache mit geistlichen Freunden, höre es immer mit Aufmerksamkeit und Ehrfurcht an. Lass es nicht zur Erde fallen, sondern zieh Nutzen daraus: nimm es in dein Herz auf wie einen kostbaren Balsam, gleich der allerseligsten Jungfrau, die, „in ihrem Herzen sorgfältig die Worte bewahrte“, die man zum Lob ihres Kindes sagte (Lk 2,19). Sei eingedenk, dass der Herr die Worte, die wir in unseren Gebeten an ihn richten, so aufnimmt, wie wir die Worte aufnehmen, die er an uns durch die Predigt richtet.

Hab’ immer ein frommes Buch zur Hand, wie die Bekenntnisse des hl. Augustinus, die Nachfolge Christi und ähnliche. Lies jeden Tag ein wenig darin und zwar andächtig, als lesest du Sendschreiben der Heiligen vom Himmel her, die dir den Weg dorthin zeigen und dir Mut dazu machen wollen.

Lies auch Heiligenleben, in denen du wie in einem Spiegel das Bild des christlichen Lebens finden wirst. Mache dir je nach deinem Beruf zunutze, was sie taten. Vieles aus dem Leben der Heiligen kann ja von Menschen, die in der Welt leben, nicht genau in der gleichen Weise nachgeahmt werden, sie können uns aber doch alle in irgendeiner Form Vorbild sein. Die Zurückgezogenheit des heiligen Einsiedlers Paulus sei dir Vorbild für deine geistliche und wirkliche Einsamkeit, von der schon die Rede war und noch sein wird; die äußerste Armut des hl. Franz von Assisi für die Übung der Armut, wie wir sie noch beschreiben werden, und ähnlich die Tugenden anderer Heiliger. Freilich geben uns manche Heiligenleben mehr Licht für unser Leben als andere, so das Leben der ersten Jesuiten, das des heiligen Erzbischofs Karl Borromäus von Mailand, des hl. Ludwig, des hl. Bernhard, des hl. Franz von Assisi und vieler Heiliger. Andere wieder haben wir mehr zu bewundern als nachzuahmen.

Franz von Sales, Philothea II,17