DVD Vortrag aus der Reihe „Mein Gott und Walter“ –Thema: „Die Menschwerdung“ und „Christus“. Begleiter: P, Dr. Maximilian Hofinger osfs. Nach dem Film Möglichkeit zum Gespräch, Dauer: ca 1 Stunde. Kleine Agape
Archiv der Kategorie: Annakirche News
Termine Weihnachtszeit 2022/23

Von Heiligabend bis Hochfest der Erscheinung des Herrn.
Schreiben von Papst Franziskus zum 400. Todestag des hl. Franz von Sales
Liebe Freunde unseres Ordens!
Freuen Sie sich bitte mit uns: Papst Franziskus will zum 400. Todestag des hl. Franz von Sales ein Schreiben über ihn veröffentlichen.
Dieser hl. Gentleman predigt auch unserer Zeit, was sie unbedingt braucht: Güte statt Druck, Hilfsbereitschaft statt Gewalt, Fröhlichkeit statt Griesgram.
Am Fest der Unschuldigen Kinder: 28. Dezember ist es so weit.
Deo gratias!!
„Das Beste im Leben liegt noch vor uns“ – Vortrag von Prof. Dr. Manfred Bruck

„Das Beste im Leben liegt noch vor uns“
– Freude auf den Himmel, eine Ermutigung –
Manfred Bruck
Dieser Vortrag fand im November 2022 statt. Hier gibt’s einen Handout:
05.12.22: W. A. Mozart, Requiem in D-Moll, am Sterbetag 5. Dezember
Der Mozart Knabenchor singt unter der Leitung von Peter Lang das Requiem in D-Moll, mitwirkend Chor Curiositas, am Montag, 5. Dezember 2022 um 19:30 Uhr, Sterbetag von W. A. Mozart gestorben am 5. Dezember 1791, Karten erhältlich unter tickets@mozaartknabenchor.at und an der Abendkasse.
08.12.22: Adventsingen – Wiener Schubertbund

Der Wiener Schubertbund gestaltet am Donnerstag, 8. Dezember 2022, um 18 Uhr die Hl. Messe in der Annakirche. Anschließend laden sie zum Adventsingen (ca. 20 min.) Eintritt frei. Ort: Annakirche, Annagasse 3B, 1010 Wien, Leitung: Prof. Fritz Brucker
Sel. P. Louis Brisson, Ordensgründer
Einladung zum Gedenken an P. Louis Brisson, Gründer der Oblaten des hl. Franz von Sales.
Termin: 12. Oktober 2022, 18:45 Uhr
Ort: Seminarraum der Annakirche
PowerPoint Präsentation, erstellt von P. Herbert Winklehner osfs,
Referent: P. Dr. Maximilian Hofinger osfs.
Dauer ca. 1 Stunde.
Kraftorte: Annakirche
Im Jahre 1415 kaufte die Wienerin Elisabeth Wartenauer das Grundstück, wo kleine Gebäude auf der Kärntner Straße 37 standen. Mit einer Stiftung im Jahre 1418 entstand dort ein Pilgrimhaus und in der Annagasse 3a wurde ein Pilgerspital errichtet.
Ein Jahrhundert später wurde in der Annagasse 3b die Annakirche als spätgotische vierjochige Saalkirche mit Strebepfeilern und einem Dachreiter über dem westlichen Giebel errichtet und 1518 eingeweiht.
Im Jahre 1531 wurden die Gebäude an den Orden der Clarissen übergeben, als Ersatz für deren Aufgabe des Klosters St. Clara am Albertinaplatz. Im Jahre 1582 wurden die Gebäude von Rudolf II. den Jesuiten übergeben, welche von 1627 bis 1629 auf der Kärntner Straße 37 Ecke Annagasse 3 und 3a und Johannesgasse 4 und 4a ein neues Jesuitennoviziat errichteten.
Von 1629 bis 1633 erfolgte eine frühbarocke Umgestaltung der Annakirche, wobei der gotische Chorschluss, der Dachreiter und die Gewölbe abgebrochen wurden, und der Saalbau um zwei Joche in den Baukörper des Noviziates nach Westen erweitert wurde. Dazu erfolgten Kapelleneinbauten zwischen den Strebepfeilern, eine Neueinwölbung des Saalbaues und die Errichtung eines Kirchturmes im Osten des Chores mit einem Wohnhaus in den Untergeschoßen. Am 20. November 1633 wurde im Beisein des Kaisers Ferdinand II. die erweiterte Kirche eingeweiht.
1897 hat der Orden der Oblaten des hl. Franz von Sales die Gottesdienste in der Annakirche übernommen und 1906 bekamen die Oblaten auch das Eigentumsrecht. Seit 1908 wird in der Annakirche das Allerheiligste täglich ausgesetzt und täglich Beichtgelegenheit gegeben.
Quelle: https://www.erzdioezese-wien.at/site/home/ausderdioezese
Annafest 2022 – Fotos
Warum bin ich Ordensmann?
Was bewegt mich im Ordensleben?
Auf die Frage, was mich bewegte, ins Kloster zu gehen, antworte ich meistens: Diese Frage ist für mich nicht entscheidend, viel wichtiger ist, warum ich immer noch dabei bin? Und da antworte ich dann: wegen der Spiritualität meines Ordensheiligen Franz von Sales (1567-1622). Ich halte das, was dieser altehrwürdige Bischof von Genf vor 400 Jahren gesagt und getan hat, für so wertvoll, dass es sich lohnt, dafür zu leben und zu arbeiten.
Eine wesentliche Aufgabe unserer Ordensgemeinschaft – die Oblaten des hl. Franz von Sales – besteht eben darin, Leben, Lehre, Werk und Spiritualität des heiligen Franz von Sales für die Gegenwart lebendig zu halten, mit allen möglichen Mitteln und Methoden, die es dazu gibt. Ich finde es dabei sehr spannend, jeden Tag Neues im umfangreichen Schrifttum meines Heiligen zu entdecken, das auch heute gefragt ist. Es ist eine Spiritualität der Gewöhnlichkeit, des alltäglichen Lebens. Es geht um die Frage, wie kann ich dort, wo ich lebe und arbeite, sinnvoll glücklich werden. Mit einem etwas traditionelleren Begriff gesagt: Wie kann ich heute heilig werden? Was muss ich tun, damit mein Leben, so wie es von Gott geplant ist, gelingt. Dabei spielen Werte wie Liebe, Optimismus, Freude, Gottvertrauen und so manches mehr eine große, ja die entscheidende Rolle. All das in die heutige Welt einzubringen, ist spannend, und ich merke immer wieder, wie gern Menschen von heute eine solche Spiritualität annehmen. Wie sie erkennen, dass ihr Leben gewinnt, wenn sie sich auf das, was Franz von Sales gelehrt hat, einlassen.
Wir Ordensleute sind eine verrückte Gruppe. Geld ist nicht wichtig, Ruhm und Erfolg ist nicht wichtig, wir lassen uns von anderen Leuten sagen, was wir tun und lassen sollen, und aufgrund der Gottesliebe verzichten wir sogar auf so hohe Werte wie Ehe und Familie. Mittlerweile werden wir für all das in unserer modernen Gesellschaft weniger bestaunt als vielmehr belächelt, ja bedauert. All das verschärft sich manchmal wegen der Tatsache, dass das ja alles im Rahmen der römisch-katholischen Kirche geschieht, deren Image ohnehin angekratzt ist. Trotzdem erlebe ich in der kleinen Welt der Zwischenmenschlichkeit, in der Banalität der Lebensroutine oft genug, dass Menschen dankbar sind für das, was ich lebe oder zu leben versuche. Ein wenig Perspektivenwechsel, ein wenig Narretei, viel Frömmigkeit und Gottesfurcht und ein Protest-Trotzdem gegenüber alle Sinnlosigkeit, Machtmissbrauch und Profitmaximierung.
Ich hab all das nicht gewusst, als ich ins Kloster ging. Heute bleib ich genau deshalb dabei, weil’s mich bewegt.
So denkt Pater Herbert Winklehner osfs