Archiv der Kategorie: Heilige/Selige

Zum Gedenktag der Hll. Cyrill und Methodius am 14. Februar

Das Fest der Heiligen Brüder Cyrill und Methodius führt uns in die Geschichte des 9. Jahrhunderts zurück.

Sie gelten als die Apostel der Slawen und haben durch die slawische Liturgiesprache wesentlich zur Missionierung dieser Völker beigetragen.

Ihr Leben zeigt uns, welche Bedeutung der Glaubenseinsatz von wenigen für die ganze Geschichte der Kirche haben kann.

Seit dem Jahr 1981 sind sie Patrone Europas und ihr Gedenktag wurde zum Fest erhoben.

Gott,
durch die Kraft deines Heiligen Geistes lass unsere Herzen in neuer Liebe zu Christus entbrennen; damit wir unsere Kräfte zusammen mit anderen dafür einspannen, dass die Welt seinem Heilsplan näherkommt; damit wir uns für die Einheit, für die Christus betete, einsetzen und uns nach ihr sehnen.
Wir bitten in seinem Namen.

(aus dem Sterbegebet des Hl. Cyrill)

Franz-von-Sales-Fest in der Annakirche

Am 24. Jänner 2026 feierten wir in der Annakirche das Franz-von-Sales-Fest – und es war von Anfang an spürbar, dass dieser Abend etwas Besonderes war. Die Festmesse um 18 Uhr war geprägt von einer warmen, einladenden Atmosphäre, die viele Besucherinnen und Besucher berührte.

Einen großen Anteil daran hatte Hauptzelebrant und Prediger P. Siegfried Kettner SDB. Mit seiner liebendwürdigen Art und einer ansprechenden, lebensnahen Predigt verstand er es, die Gedanken des heiligen Franz von Sales auf sympathische Weise mit dem Alltag der Menschen zu verbinden – klar, ermutigend und mit spürbarer Herzlichkeit. Die wunderbare musikalische Gestaltung tat das ihre dazu: Das Lerchenfelder Quartett, unser Organist Gerhard Sappert und Kantorin Verena Osanna verliehen der Liturgie mit ihrem einfühlsamen und zugleich festlichen Musizieren einen würdigen Rahmen.

Eine besondere Note erhielt dieser Abend dadurch, dass genau an diesem Tag der neue Erzbischof von Wien, Josef Grünwidl im Stephansdom geweiht wurde. So stand das Franz-von-Sales-Fest auch für Aufbruch und Neubeginn in der Kirche von Wien.

2025 – Ein Doppeljubiläum

Die Oblaten des hl. Franz von Sales feiern 2025 gleich zwei bedeutende Gedenktage: den 150. Todestag von Marie de Sales Chappuis, der „guten Mutter“, die maßgeblich zur Gründung des Ordens beitrug, und die 150 Jahre zurückliegende päpstliche Anerkennung der Ordensgemeinschaft.

Marie de Sales Chappuis hatte ihren Beichtvater, den Priester Louis Brisson, dazu bewegt, einen Männerorden im Geist des Heiligen Franz von Sales zu gründen.

Die Feierlichkeiten in Österreich begannen am 10. Mai 2025 mit dem „Salesianischen Tag“ im Kloster der Heimsuchung in Wien, der von einer Festmesse und Impulsen zum Thema „Unser salesianisches Charisma für die Welt“ geprägt war.

Eine weitere Jubiläumsveranstaltung findet am 4. Oktober in der Annakirche und in der Pfarre Franz von Sales (1190 Wien) statt.

Zudem feiern wir am 12. Oktober den Gedenktag des seligen Louis Brisson.

„Unsere Berufung ist eine Berufung der Stärke und des Mutes. In seinen Geistlichen Gesprächen und Briefen wiederholte der hl. Franz von Sales immer wieder: „Wir müssen guten Mut haben.“ Zweifellos kann jemand unter gewissen Umständen eine große Willensanstrengung leisten, Charakterstärke zeigen, vielleicht einfach eine augenblickliche Tugend hervorholen, die es ihm ermöglicht, eine Schwierigkeit zu meistern (oder) einen Sieg zu erringen.
… Der „gute Mut“, den der hl. Franz von Sales für uns erbittet, ist nicht ein Mut des Augenblicks, eine momentane Anstrengung, eine zeitlich begrenzte Kraft. Er wünscht, dass wir dauerhaft mutig und stark sind: mutig im Glauben, mutig in den Tugenden, mutig in den Verpflichtungen. Es ist notwendig, dass unser Mut uns zur Gewohnheit wird, dass wir diese dauerhafte Energie in jeder Schwierigkeit, in jeder Größe und bei jedem Licht in uns tragen. Darin besteht die Art und Weise unseres Handelns; das sind die Wege, denen wir inmitten unserer Kämpfe immer folgen müssen.“

Sel. Louis Brisson

Neues aus der Annakirche – Mai 2025

Herzliche Einladung zur Maiandacht in St. Anna!

Beten wir im Monat Mai zur Königin des Friedens Maria, Königin des Friedens, ich komme heute zu dir mit meinen Gedanken, Gebeten und Sorgen. Du weißt, was mich umtreibt, du weißt, in welcher Zerrissenheit die Welt und wir in der Gesellschaft leben. Viele Menschen sind auf der Flucht, sind heimatlos, sehnen sich nach Frieden in ihrem Land. Diese Schicksale machen mich sprachlos, lassen mich Wut und Ohnmacht spüren. Auch du, Maria, wurdest vertrieben von einem König damaliger Zeit, musstest fliehen nach der Geburt deines Sohnes. Jesus, der in die Welt kam, um die Welt zu retten, ja um Frieden unserer Welt zu bringen, wurde in der Welt von Vielen nicht geduldet. Du kennst unsere Fragen und begleitest uns, durch Jesus Christus, der uns seinen Frieden schenkt. Amen.

Herzliche Einladung zur Maiandacht in St. Anna!
Täglich (außer Donnerstag und Sonntag) um 17.40 Uhr

 

Herzliche Einladung zum Salesianischen Tag!

10. Mai 2025
Kirche der Heimsuchung, Rennweg 10, 1030 Wien

09.15 Uhr Rosenkranz
10.00 Uhr Heilige Messe. Hauptzelebrant: Provinzial P. Josef Költringer OSFS
11.30 Uhr Agape & Begegnung
14.00 Uhr „Unser Charisma für die Welt – Wesentliche Elemente der salesianischen Spiritualität für Heute“. Impuls von P. Herbert Winklehner OSFS
15.00 Uhr Austausch in Gruppen
16.00 Uhr Vesper

Download: Einladung zum Salesianischen Tag 2025

 

Veranstaltungen

Maiandacht
Täglich um 17.40 Uhr, außer Sonntag und Donnerstag.

Gebetskreis Timothea
05.05.2025 18:45 – 20:15 Uhr

Salesianischer Tag
10.05.2025 9:15 – 16:30 Uhr

Bibellesen in Gemeinschaft
12.05.2025 18:45 Uhr

„Ich bitte im Namen Gottes”
19.05.2025 18:45 Uhr

Lange Nacht der Kirchen
23.05.2025 18:00 – 23:00 Uhr

 

Gebetsanliegen des Papstes für den Mai 2025

„Beten wir, dass die Arbeit hilft, dass jede Person sich verwirklicht, die Familien einen würdigen Unterhalt finden und die Gesellschaft menschlicher werden kann.“

 

 

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Zum Herz-Jesu-Fest am 7. Juni

Bild: Hl. Margareta Maria Alacoque aus der St. Antonskirche Bregenz

Persönliche Weihe der Hl. Margareta Maria Alacoque an das Heiligste Herz Jesu:

„Ich weihe und übergebe mich dem heiligen Herzen unseres Herrn Jesus Christus. Ich weihe ihm mein Sein und Leben, mein Tun, mein Leiden und Dulden. Alles, was ich bin, soll mir von heute an nur dazu dienen, sein Herz zu ehren, zu lieben und zu verherrlichen. Heute ist es mein unwiderruflicher Vorsatz. Ich will ihm ganz gehören und alles tun aus Liebe zu ihm; ich will von ganzem Herzen allem entsagen, was ihm missfallen könnte. Heiligstes Herz, ich erwähle Dich also zum einzigen Gegenstand meiner Liebe, zum Beschützer meines Lebens, zum Unterpfand meines Heiles, zur Stütze meiner Schwachheit und Unbeständigkeit, zum Sühneopfer für alle Sünden meines Lebens, zu meiner sicheren Zuflucht in der Stunde des Todes. Herz der Güte, sei Du also mein Anwalt bei Gott dem Vater und wende die Strafen seines gerechten Zornes von mir ab! Herz der Liebe, auf Dich setze ich mein ganzes Vertrauen; ich fürchte alles von meiner Bosheit und Schwäche, doch ich erhoffe alles von Deiner Güte. So tilge denn in mir alles, was Dir missfallen oder entgegen sein könnte! Präge Deine reine Liebe meinem Herzen so tief ein, dass ich Dich nie mehr vergessen oder mich von Dir trennen kann! Bei all Deiner Güte bitte ich Dich, mein Name möge Deinem Herzen tief eingegraben sein. All mein Glück und mein Ruhm soll es sein, zu leben und zu sterben in Deinem Dienste.“

Unsere Liebe Frau von der Guten Erlösung

Die Statue „Unsere Liebe Frau von der Guten Erlösung“ stand in der Kirche St-Etienne-de-Gres in Paris, in welcher der hl. Franz von Sales in seiner schweren religiösen und menschlichen Krise, die er als Student in Paris erlebte, Zuflucht nahm.

„Ich bin verdammt“ – Diese Überzeugung hing wie ein Damoklesschwert über seinem Kopf und stürzte ihn als 19-jährigen Student in eine tiefe Krise.

Die Schwarze Madonna von St-Etienne-de-Gres wurde seine einzige Zuflucht. Vor ihr betete er das berühmte Mariengebet „Memorare“, welches er auf einem Zettel in der Kirche fand. Plötzlich fiel seine Krise von ihm ab, wie die sprichwörtlichen Schuppen von den Augen.

Franz von Sales begriff im innersten seines Herzens, dass Gott die Liebe ist, und dass ihm nichts passieren kann. Die Kirche St-Etienne-de-Gres wurde in der französischen Revolution zerstört. Die Statue wurde gerettet und befindet sich heute im Pariser Stadtteil  Neuilly-sur-Seine in der Kapelle der Sœurs hospitalières de Saint-Thomas de Villeneuve.

 

MEMORARE

Gedenke, o mildreichste Jungfrau Maria, es ist noch nie gehört worden, dass jemand, der zu dir seine Zuflucht nahm, deinen Beistand anrief und um deine Fürbitte flehte, von dir verlassen worden ist. Von diesem Vertrauen beseelt, nehme ich meine Zuflucht zu dir, o Jungfrau der Jungfrauen, meine Mutter, zu dir komme ich, vor dir stehe ich als ein sündiger Mensch. O Mutter des ewigen Wortes, verschmähe nicht meine Worte, sondern höre sie gnädig an und erhöre mich! Amen.

 

HERZLICHE EINLADUNG ZUR MAIANDACHT
Täglich um 17.40 Uhr in der Annakirche

Die Gemeinschaft der Oblaten des Hl. Franz von Sales, Annakirche

Hl. Franz von Sales Fest (Fotos)

Am 24. Jänner 2024 ehrten wir den Hl. Franz von Sales in einer feierlich gestalteten Festmesse, die von P. Provinzial Josef Költringer zelebriert wurde.

Musikalisch gestaltet wurde die Festmesse vom Ärztestreichquartett „Medici et Musici“, der Sopranistin Ingrid Schrank und unserem Organisten Gerhard Sappert. Es war schön, dass so viele Menschen unserer Einladung folgten und am Fest teilnahmen.

Im Anschluss an den Festgottesdienst waren alle zu einer kleinen Agape in das Ordenshaus eingeladen.

Musical „Die Baronin“

Bild: Szenenbild aus „Die Baronin“

Ein Musical über die Hl. Johanna Franziska von Chantal und den Hl. Franz von Sales. Aufführungen am 6. 10., 19.30 Uhr, 7. 10., 19 Uhr und 8. 10., 19 Uhr in der Kirche Glanzing, Krottenbachstraße 120, 1190 Wien. Nähere Informationen: Bitte beachten Sie die in der Kirche aufliegenden Handzettel und das Plakat im Schaukasten.

Schreiben von Papst Franziskus zum 400. Todestag des hl. Franz von Sales

Liebe Freunde unseres Ordens!

Freuen Sie sich bitte mit uns: Papst Franziskus will zum 400. Todestag des hl. Franz von Sales  ein Schreiben über ihn veröffentlichen.

Dieser hl. Gentleman predigt auch unserer Zeit, was sie unbedingt braucht: Güte statt Druck, Hilfsbereitschaft statt Gewalt, Fröhlichkeit statt Griesgram.

Am Fest der Unschuldigen Kinder: 28. Dezember  ist es so weit.

Deo gratias!!