Gebet und Tröstungen

Monatsgedanken November 2011

Die wichtigste Bitte, die wir an Gott richten müssen, ist die um die Einheit unseres Willens mit dem seinen, und das letzte Ziel des Gebetes besteht darin, nichts zu wollen als Gott.
Darin ist auch die ganze Vollkommenheit enthalten, wie der Vater Ägidius sagt, ein Gefährte des hl. Franziskus. Als ihn einer fragte, wie er es anstellen müsse, um recht bald vollkommen zu sein, antwortete er: „Gib die eine dem Einen.“ Das heißt: du hast nur eine Seele und es gibt nur einen Gott; gib ihm deine Seele, und er wird sich dir schenken.
Das letzte Ziel des Gebetes kann also nicht sein, dass man die Zärtlichkeiten und Tröstungen haben will, die Unser Herr manchmal schenkt; denn die Vereinigung mit ihm besteht nicht in Tröstungen, sondern im Willen Gottes.

Franz von Sales, ausgewählte Predigten, Band 9, S. 223

Anregende Texte zu Franz v. Sales finden Sie unter http://www.osfs.eu/ und http://www.saekularinstitut-franz-von-sales.de/

Gott als die Nummer 1 im Leben wählen

Wichtig ist das Brot,
wichtiger ist die Freiheit.
Am wichtigsten ist die ungebrochene Treue in der Anbetung.
Alfred Delp

Die Anbetung in der Annakapelle ist ein wichtiger Teil dieser Kirche.
Die Anbetung, welche Alfred Delp anspricht, geht über die Anbetung des Allerheiligsten hinaus und meint eine Lebenshaltung:

Ehrfurcht vor Gott, Liebe zu Gott, Ausrichtung des Lebens auf Gott, Gott als die Nummer 1 im Leben wählen.

Betrachtung von P. Alois Bachinger OSFS

Mehr über P. Alfred Delp in einer Ansprache von P. Eberhard v. Gemmingen, 6.10.2007, Heilbronn

Oktober: Rosenkranzmonat

Monatsgedanken Oktober 2011

Das Beten des Rosenkranzes nach der Methode Franz von Sales

Nachdem Sie Ihren Rosenkranz beim Kreuz genommen und es geküsst haben, werden Sie mit ihm das Kreuzzeichen über sich machen und sich in die Gegenwart Gottes versetzen, ihm Ihre Seele aufopfern mit allen ihren Fähigkeiten, vor allem Ihren Verstand und Willen, mit großem Verlangen, aufmerksam die Geheimnisse unseres Glaubens zu betrachten und aus ihnen das heilige Verlangen zu gewinnen, die Tugenden nachzuahmen, die unser Erlöser uns gelehrt hat, und andere Akte der Gottesliebe zu machen, der Bewunderung seiner grenzenlosen Vollkommenheiten, der Danksagung für seine Wohltaten, der Reue über Ihre Sünden, heiliger Vorsätze, sich zu bessern, Ihre Leidenschaften zu überwinden, in der Tugend Fortschritte zu machen. …

Darauf werden Sie mit großem Glauben das Credo beten, und um sich vorzubereiten, den Rosenkranz andächtig zu beten, werden Sie um den göttlichen Beistand bitten mit den Worten: O Gott, komm mir zu Hilfe, Herr, eile mir zu helfen! Und Sie werden hinzufügen: Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, und dies, um mit großem Verlangen die heiligste Dreifaltigkeit zu verherrlichen.

Nach dieser Vorbereitung werden Sie den Rosenkranz beginnen und bei den drei kleinen Perlen um die Fürsprache der glorreichen Jungfrau bitten, damit Sie ihn gut beten und daraus irgendeine geistliche Frucht gewinnen können. In dieser Absicht werden Sie bei der ersten der drei kleinen Perlen Unsere liebe Frau grüßen als die teuerste Tochter des ewigen Vaters; bei der zweiten werden Sie sie grüßen als Mutter des vielgeliebten Sohnes Gottes, unseres Erlösers; und bei der dritten werden Sie sie grüßen als vielgeliebte Braut des Heiligen Geistes. Darauf werden Sie die Geheimnisse des Rosenkranzes zu meditieren beginnen.

Wir beten in der Annakirche täglich um 17:15 Uhr den Rosenkranz.

Franz von Sales, Bd. 12, S. 246f

Oblatenwallfahrt Samstag, 1. Oktober 2011

Berufen:
Das sind nicht nur die anderen, das bin vor allem ich.
Beim Wort Berufung sollen wir nicht allein an die geweihten Priester denken, an die Ordensschwestern und -Brüder, die ihr Leben für die Welt erkennbar in den Dienst Gottes gestellt haben. Ihre Berufungen gehen Hand in Hand mit der Bereitschaft der Christen, das Geschenk ihrer Taufe in die Liebe Christi für alle Mitmenschen erfahrbar zu machen.

Und so waren wir eingeladen, in Begegnung und Selbstreflexion, im Wandern durch die herbstliche Voralpenlandschaft und in der Versammlung an den Impuls- und Gebetsstationen uns Gottes Liebe und Führung zuzutrauen und immer wieder zu Christus hinzugehen und uns in ihm zu spiegeln, um so die uns eigenen Talente zu erkennen, die es selbstbewusst in unserem Alltag umzusetzen gilt.

Es war ein Tag, den die Oblatinnen und Oblaten des hl. Franz von Sales aus Wien, Niederösterreich und Oberösterreich und zahlreiche Gläubige dazu nutzten, sich wieder einmal zu treffen und auszutauschen und in der „Königin der Landpfarrkirchen“ gemeinsam Eucharistie zu feiern.

Herzlichen Dank allen Organisatorinnen und Organisatoren, die je ihre Berufung und ihre Liebe hineingesteckt haben, einen anregenden Wallfahrtstag zu gestalten!

Hier finden Sie die Impulstexte zum Nach-Lesen und Nach-Denken.

Der genaue Ablauf der Wallfahrt lässt sich nachvollziehen aus dem Plakat und einigen Bildern, die den Tag im Querschnitt repräsentieren.

Deo gratias!

 

Busreise ins Zipser Land, 11. – 17. September 2011

An dieser Fahrt nahmen 24 Personen teil. Fotos finden Sie auf der HP Annakirche. Viele Fotos verdanke ich Herbert Eidkum. Deo gratias!

PROGRAMM: Fahrt in das Zipser-Land:

1. Tag – 11.09.2011 – (Sonntag)
Wien-Trencin-Skalka nad Vahom-Trencin (bzw. Bad Tr. Teplice) – (ca 250 km)

In der Früh um 09.00 Uhr. – Abfahrt der Gruppe mit dem Bus von Wien über Bratislava. Abholung der Reiseleitung in Bratislava und Weiterfahrt nach Trnava – Stadtbesichtigung mit örtliche Reiseleitung.
Weiterfahrt nach Trenčín. Unterbringung im Hotel in Trenčín.
Nachmittag – Stadt und Burganlage Besichtigung, nachher Abfahrt der Gruppe nach Skalka nad Vahom, Besichtigungen und heilige Messe. Die Messe wird von Pater Dr. Hofinger zelebriert.
Retourfahrt nach Trenčín, Abendessen und Übernachtung im Grand Hotel, Trenčín.

TRNAVA – ist die ehemalige erzbischöfliche Residenz. 11 Kirchen, historischer Hauptplatz mit Stadtturm, alte Universität, Theater, Kapitulskastrasse – sind die Highlights der Metropole der Westslowakei.

TRENCIN – das römische Militärlager Laugaritio ist der nördlichste Beweis der Expansion römischer Legionen des Kaisers Marcus Aurelius in Mitteleuropa. Die Anschrift an der stellen Wand des Burgberges wurde zum Gedenken an den Sieg über die Quaden im Jahr 179 n.Chr. eingemeißelt. Die Dominante der Stadt ist die Burg mit der Geschichte und der Sage von Omar und Fatima.

SKALKA NAD VAHOM – unweit von Trenčín besuchen Gläubige den Wallfahrtsort Mala und Velka Skalka. Den älteren Teil bildet eine zweitürmige romanische Kirche, die dem hl. Benedikt geweiht ist. Velka Skalka besteht aus einem Komplex einer gotischen Kirche von 1224, aus einem Kloster und einer Einsiedlerhöhle. Seit dem Jahr 1664 gehörte das Objekt unter die Verwaltung der Jesuiten, die es renovierten. 1717 bauten sie die Kapelle des Hl. Svorad und Benedikt.

2. Tag – 12.09.2011 – (Montag)
Trenčín-Sväty Kriz-Tatranska Lomnica – (ca 250 km)

Nach dem Frühstück Abfahrt der Gruppe von Trenčín, Richtung Zilina über Sväty Kriz – in die Hohe Tatra. Kirche Besichtigung in Sväty Kriz. Weiterfahrt in die Hohe Tatra, Rundfahrt (Strbske Pleso, Stary Smokovec und Tatranska Lomnica. Abendessen und Übernachtung im Hotel Grand Praha**** in Tatranska Lomnica.

SVÄTY KRIZ – diese älteste Artikularkirche aus der Zeit von 1773-1774 stand ursprünglich in der Gemeinde Paludza. Im Zuge des Baus des Wasserkraftwerks Liptovska Mara wurde Sväty Kriz verlagert, rekonstruiert und in ihrer ursprünglichen Gestalt im Jahr 1982 in der Gemeinde Sväty Kriz ,14 km von Liptovsky Mikulas entfent, wieder aufgebaut. Die Kirche gehört zu den größten Holzbauten in Mitteleuropa.

3. Tag – 13.09.2011 – (Dienstag)
Tatranska Lomnica-Levoca-Zipser Burg-Zipser Kapitel-Zehra (Gotischer Weg) – – und retour – (ca 120 km)

Nach dem Frühstück Abfahrt der Gruppe nach Levoca. Besichtigungen in Spišské Podhradie. Nachmittag Fahrt zur Zipser Burg, Zipser Kapitel und Zehra.

LEVOCA – Hauptort des Zipser Landes. Rundgang durch die am besten erhaltene mittelalterliche Stadt der Slowakei, Besichtigung der Jakobskirche mit dem größten Schnitzaltar Europas, altes Rathaus und wunderschöne Bürgerhäuser.

ZIPSER BURG – auf einem Kalksteinfelsen, zweihundert Meter über dem umliegenden Gelände. Durch ihre Fläche vom mehr als 4 Hektar gilt sie als der größte und am besten erhaltene Burgkomplex Mitteleuropas.

ZIPSER KAPITEL – Bestandteil des Spišské Podhradie ist auch die Spisska Kapitula, der die spätromanische St. Martinskathedrale aus dem 13. Jh. mit zwei Türmen dominiert. Die Kathedrale hat ein besonders wertvolles Interieur – insbesondere gotische Altäre, Statuen, Grabplatten, Kelche, Glocken und Fresken. Die Burg Spissky hrad ist seit 1993 in der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes eingetragen.

Die Gemeinde ZEHRA (Schigra) ist durch ihre wertvolle, römisch-katholische Kirche des Hl. Geistes, in das Verzeichnis der UNESCO eingetragen. Nach der Besichtigung Retourfahrt nach Tatranska Lomnica, Abendessen und Übernachtung im Hotel Grand Praha**** in Tatranska Lomnica

4. Tag – 14.09.2011 – (Mittwoch)
Tatranska Lomnica-Spisska Sobota-Kezmarok – und retour (ca 180 km)

Am Vormittag Fahrt nach Poprad zum Stadtteil Spisska Sobota. Stadt und Kirche Besichtigung. Weiterfahrt nach Kežmarok. Kirchen-, Stadt- und Burgbesichtigung. Rückfahrt in die Hohe Tatra, nach Wunsch Fahrt mit der Seilbahn auf den Lomnický štít (separat zu bezahlen)
Abendessen und Übernachtung: Hotel Grand Praha in Tatranska Lomnica.

SPISSKA SOBOTA – (Georgenberg) ist heutzutage eine der besterhaltenen, mittelalterlichen Städte der Slowakei. Inmitten des Platzes steht die ursprünglich spätromanische St. Georgskirche aus dem Jahr 1273 mit wertvoller Inneneinrichtung.

KEZMAROK – es gehört zu den Städten mit einer langen und ruhmreichen Geschichte und ist neben Levoca ein großes, historisches Denkmal in der Zips. Rundgang in der unter Denkmalschutz stehenden Altstadt. Der Stolz der Stadt ist die hölzerne, evangelische Artikularkirche. Im evangelischen Lyceum wurde die größte historische Schulbibliothek in Mitteleuropa untergebracht.

5. Tag – 15.09.2011 – (Donnerstag)
Tatranska Lomnica-Bardejov-Holzkirchen – Kosice – (ca 220 km)

Nach dem Frühstück Abfahrt der Gruppe nach Bardejov.
Stadtbesichtigung und Mittagessen in Bardejov, Weiterfahrt zu den Holzkirchen in der Umgebung:
Nach der Zeitmöglichkeit kurze Stop in Prešov – Stadtbesichtigung und Weiterfahrt nach Kosice. Abendessen und Übernachtung im Hotel Yasmin, Kosice.

BARDEJOV – die altertümliche Stadt gehört zu den schönsten Städten, Weltkulturerbes der UNESCO. Das bedeutungsvollste Denkmal des Platzes in Bardejov ist Pfarrkirche des Hl. Ägidius.
Das historische Stadtzentrum von Bardejov ist einzigartig durch die Menge der erhaltenen Bürgerhäuser, aus dem Mittelalter.

PRESOV – die Stadt hat eine historisch bedeutende Altstadt, wichtig ist die St. Nikolaje-Kirche, eine spätgotische Hallenkirche. Mit ihrem Bau wurde in der Mitte des 13. Jh. begonnen, aber erst 1515 konnte man sie vollenden. Die erste evangelische Kirche entstand 1647, das evangelische Kollegium 1666-1668, beide im Renaissance-Stil.

In der Umgebung von Bardejov befinden sich sieben herrliche Holzkirchen. Die älteste liegt in der Gemeinde HERVARTOV (J.1500). Westlich von Bardejov befinden sich drei hölzerne Kirchen Krive, Fricka, Lukov. Wir besuchen die wichtigsten, die in der Nähe der Stadt Bardejov liegen.

6. Tag – 16.09.2011 – (Freitag)
Kosice-Banska Bystrica – (ca 250 km)

Nach dem Frühstück Besichtigung von Kosice.
Kosice – die Metropole der Ostslowakei – Stadtbesichtigung und Hl. Messe in der St. Elizabeth Kathedrale.
Nachmittag Abfahrt der Gruppe nach Banska Bystrica (ca 3 Stunden).
Abendessen und Übernachtung im Hotel Lux in Banska Bystrica.

KOSICE – Metropole der Ostslowakei, zweitgrößte Stadt der Slowakei, der Dom St. Elizabeth ist die größte Kirche der Slowakei. Weitere Sehenswürdigkeiten: Urbansturm, Altes Rathaus, Jakab Palast, Seminarkirche, Universitätskirche, Immaculata-Mariensäule, Die Stadt besitzt mehrere Theater, Museen, Kunstgalerien.

7. Tag – 17.09.2011 – (Samstag)
Banska Bystrica – Wien (ca 290 km)

Nach dem Frühstück – Banska Bystrica – Stadt und Marienkirche Besichtigung.
Nachmittag Abfahrt der Gruppe nach Nitra. Kurze Stadt und Kathedrale Besichtigung (die Burg ist leider wegen Renovierung geschlossen). Nachmittag Abfahrt der Gruppe nach Wien.

BANSKA BYSTRICA –Die schönsten Gebäude befinden sich in dem historischem Kern der Stadt.

NITRA – älteste Stadt der Slowakei. Zentrale Dominante der Stadt ist die Burg Nitransky hrad (momentan in Renovierung). Sie wurde im 11.Jh. an der Stelle einer mächtigen slawischen Burgstätte errichtet und besteht aus mehreren Bauelementen. Den Kern bildet eine Kathedrale mit der anliegenden Residenz des Bischofs.

Gottesliebe schenkt Freiheit!

Monatsgedanken September 2011

Der folgende Text stammt aus einer Predigt des Hl. Franz v. Sales zum Fest des Hl. Augustinus:

Seht, er spricht von der Freiheit. Sie ist ja der kostbarste Teil des Menschen, denn wie ich gesagt habe, ist sie das Leben unseres Herzens. Sie ist also das Kostbarste, was wir schenken können. Sie ist außerdem das Letzte, was wir aufgeben, und es ist uns schmerzlicher, darauf zu verzichten. Gott selbst, der sie uns geschenkt hat, will sie nicht mit Gewalt haben, und wenn er verlangt, dass wir sie ihm schenken, will er, dass es freiwillig und gern geschieht. Nie hat er jemand gezwungen, ihm zu dienen, und er wird es nie tun. Er spornt uns zwar an, öffnet unser Gewissen, umgibt unser Herz, regt uns an, uns zu bekehren und ihm alles zu schenken, niemals aber nimmt er es mit Gewalt. Wahrhaftig, er könnte es tun, denn er hat die Macht, aber er will es nicht.

O Gott, wer könnte den vollkommenen Verzicht beschreiben, mit dem der hl. Augustinus der göttlichen Güte sich selbst und sein Leben ganz überließ, das nichts anderes ist als die Freiheit. Er war so sehr in heiliger Liebe entbrannt, dass er den Geschmack an allem anderen verloren hatte und in allem Geschmack an seinem Erlöser fand. Ich trank und aß, sagt er, ohne zu wissen, was ich aß; ich schlief, ohne zu wissen, was ich tat; ich fand in allem den Geschmack der Liebe meines Erlösers.

Anregende Texte zu Franz v. Sales finden Sie unter www.osfs.eu

Annafest 2011

Am Dienstag, dem 26. Juli, feierten wir das Patrozinium mit dem Neupriester P. Matthias Schlögl OSA.

Die festliche Gestaltung der Messe erfolgte durch die Choralschola von St. Anna mit der Missa de Angelis und den dreistimmigen Proprien von P. Fritz Schmalhofer OSFS.

P. Matthias, bald der neue Pfarrer in der Augustinerkirche, überraschte die Mitfeiernden mit einer sorgfältig vorbereiteten Predigt zur Geschichte der Annakirche. In seinem Segen konnte man auch einiges spüren von der guten Zusammenarbeit der beiden Orden.

Nach dem Hochamt wurde traditionsgemäß die Handreliquie der hl. Anna zur persönlichen Verehrung gereicht und den Gläubigen einzeln oder zu zweit der Primizsegen erteilt.

Ebenso traditionsgemäß fand der Abend einen stimmungsvollen Ausklang bei der Agape im Innenhof.
Herzlichen Dank allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die durch ihr Mitwirken zum Gelingen dieses großartigen Festes beigetragen haben!

Die Bilder zur Feier wurden zur Verfügung gestellt von Frt. Rupert Gerig OSA und Mag. Thomas Neunteufel.

Wenn die Liebe fehlt

Pflichtbewusstsein ohne Liebe macht verdrießlich,
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos,
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart,
Wahrheit ohne Liebe macht kritisch,
Erziehung ohne Liebe macht widerspruchsvoll,
Klugheit ohne Liebe macht heuchlerisch,
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich,
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch,
Ehre ohne Liebe macht hochmütig,
Besitz ohne Liebe macht geizig,
Glaube ohne Liebe macht fanatisch,
Macht ohne Liebe macht gewalttätig,
Ein Leben ohne Liebe ist sinnlos.

 – Aus einem Beichtbild von St. Anna Wien –

Der Wille Gottes adelt unser Tun!

Monatsgedanken Juli 2011

Wir dürfen die Dinge nicht nach unserer Auffassung, sondern nach der Gottes beurteilen. Das ist das große Wort: wenn wir nach unserem Willen heilig sind, werden wir es niemals richtig sein, sondern wir müssen es nach dem Willen Gottes sein. Der Wille Gottes aber ist es, dass Sie aus Liebe zu ihm ganz frei so handeln: dass Sie aufrichtig die Erfüllung Ihrer Standespflichten lieben. Ich sage: Sie sollen sie lieben und gern tun, nicht wegen des äußerlichen Aktes, sondern wegen seines inneren Wesens, weil Gott ihn angeordnet hat, weil sich unter dieser niedrigen äußeren Schale der Wille Gottes vollzieht. Mein Gott, wie oft täuschen wir uns doch!
Ich sage Ihnen nochmals, dass wir nicht auf die äußere Beschaffenheit der Handlungen schauen sollen, sondern auf die innere, d.h. ob Gott es will oder nicht. Die weltlichen Anschauungen vermischen und vermengen sich immer wieder mit unseren Gedanken. Im Haus eines Fürsten gilt es nicht soviel, ein Küchenjunge zu sein als ein Kammerherr; im Haus Gottes aber sind die Küchenjungen und -mägde oft viel würdiger; wenn sie sich auch schmutzig machen, tun sie dies doch aus Liebe zu Gott, d.h. seinem Willen und seiner Liebe zuliebe. Und dieser Wille verleiht unseren Handlungen ihren Wert, nicht das Äußere.

Franz von Sales, Bd. 6, S. 103

70. Geburtstag Bruder Günter, Sonntag, 05. Juni 2011, 18.00 Uhr

Herzliche Einladung zur festlichen Messfeier anlässlich des 70. Geburtstages von Br. Günter Maier OSFS.

Bruder Günter verstärkt seit 1997 das Team der Sales-Oblaten in der Annakirche, als er seinen Dienst als Mesner und Hausmeister antrat und in der Umbauphase der Klosterräumlichkeiten getreulich das Haus hütete.
Den Gläubigen ist er als zuverlässiger Rosenkranz-Vorbeter, Sakristan & Ministrant, Kantor und Lektor bekannt.
Gastzelebrant ist P. Alois Haslbauer, Weggefährte aus den Anfangsjahren im Ordenshaus Eichstätt, in der bayerischen Heimat des Jubilars.

Alle guten Wünsche für ein weiteres segensreiches Wirken in Gesundheit und Zufriedenheit entbietet die St. Annagemeinde!

Weitere Bilder illustrieren das gelungene Fest.