Archiv der Kategorie: Annakirche News

Chor Cantus iuvenis in der Langen Nacht der Kirchen, Fr. 10, Juni 2016, 22.00 Uhr

A cappella-Konzert des Wiener Chores „cantus iuvenis“ unter der Leitung von Linnéa Sjöberg.

Das Chorkonzert soll uns die Vielfältigkeit und musikalische Farbenpracht des skandinavischen Frühlings herbeiholen mit Werken von Komponisten wie Morten Lauridsen, Ola Gjeilo, Knut Nystedt, Jaakko Mäntyjärvi, Waldemar Åhlén u.a.   Weitere Details

Ort: Annakirche Wien, Annagasse 3b (Seitengasse der Kärntnerstraße Karte)

Der Samen geht auf: Seminar mit P. Hofinger, Mittwoch 25. Mai 2016, 18.45 Uhr

Wir machen uns Gedanken zur Kirchengeschich​te. Wie entwickelte sich das Christentum im Laufe der Jahrhunderte?

Thema des Abends: Die Kirche in der Zeit der Reformation – die Hugenotten

Ort: Kirche St. Anna, 1010 Wien, Annagasse 3b, Seminarraum Karte
Termin: Mittwoch, 25.Mai 2016, 18.45 Uhr
Beitrag: Freiwillige Spende
Leitung: P. Dr. Maximilian Hofinger osfs

Einkehrtag der Salesschwestern mit Weiheerneuerung, 2. Mai, 13.30 Uhr

Die Wiener Schwestern freuten sich sehr darüber, die heurige Erneuerung ihres Weiheversprechens mit internationalen Gästen aus dem Kreis ihrer Mitschwestern feiern zu dürfen, neben Christa Rose aus Vorarlberg und Angela Haucke aus Köln auch mit Ottilie Kutenda, der Gründerin der Gruppe in Namibia.

Leider war der Beginn überschattet von den Reiseschwierigkeiten des afrikanischen Gastes, doch es wurde ein sehr besinnlicher Einkehrnachmittag. Die hl. Eucharistie wurde in großem Kreise gefeiert, und anschließend gab es noch lebhaften Austausch der Schwestern aus Europa und Afrika bei einem beschwingten Zusammensein, wie die Fotos beweisen!

Termin: Montag, 02. 05. 2016, ab13.30 Uhr
Ort: Annakirche, Annagasse 3b, Seminarraum
Gruppenleiterin: Heidi Weiß
Geistliche Begleitung: P. Dr. Maximilian Hofinger OSFS

Informationen zur Gemeinschaft der Salesschwestern finden Sie hier.

Maria, Helferin in Not

Der Marienmonat wird in St. Anna mit einer täglichen Maiandacht gefeiert.

Der heilige Franz von Sales (1567-1622) war ebenso ein großer Marienverehrer. Seine Verehrung hat ihren Ursprung unter anderem in seiner marianischen Erfahrung während seiner tiefen Glaubenskrise als 19-jähriger Student in Paris.

„Gedenke, gütige Jungfrau Maria, es ist noch nie gehört worden, dass jemand, der zu dir seine Zuflucht genommen, deine Hilfe angerufen und um deine Fürbitte gefleht, von dir verlassen worden sei. Von solchem Vertrauen beseelt, nehme ich zu dir meine Zuflucht, Mutter Jesu Christi und Jungfrau der Jungfrauen. Zu dir komme ich, vor dir stehe ich als armer sündiger Mensch. Mutter des ewigen Wortes, verschmähe nicht meine Bitte, sondern höre mich gnädig an und steh für mich ein bei deinem Sohn Jesus Christus. Amen.“

Damals wurde unter den Theologen auf das Heftigste darüber diskutiert, ob der Mensch etwas zu seiner eigenen Rettung beitragen könne oder ob alles in der Gnade Gottes liege. Während die Katholiken der Überzeugung waren, dass der Mensch durch gute Werke dazu beitragen kann, damit er in den Himmel komme, vertraten die Calviner die Auffassung, dass Gott von vorneherein für jeden einzelnen Menschen bestimmt hat, ob dieser erlöst oder verdammt sei.

Diese Diskussion um die so genannte „Lehre von der Vorherbestimmung“ oder „Prädestination“ traf Franz von Sales mitten ins Herz.
Er war sich plötzlich nicht mehr sicher, ob sein frommes und tugendhaftes Leben, seine Gebetsübungen, seine Liebe zu Gott und der Kirche wirklich für das Paradies ausreichen. Sein Glaubensgebäude, das er sich durch seine gute christliche Erziehung zurechtgezimmert hatte, stürzte Schritt für Schritt in sich zusammen, bis er Ende 1586 tatsächlich meinte, dass Gott ihn verdammt hätte. Er könne leben wie er wolle, es wird nichts helfen, nach seinem Tod wird er in die Hölle kommen, weil Gott ihn dazu vorherbestimmt habe. Diese Erkenntnis traf ihn so tief, dass er tatsächlich auch körperlich erkrankte.

Ganz in der Nähe seiner Wohnung befand sich die Kirche St.-Etienne-des-Grès, bekannt durch ihre Statue der Schwarzen Madonna. Diese Kirche wurde sein Zufluchtsort. Ungefähr sechs Wochen lang, von Anfang Dezember 1586 bis Mitte Januar 1587, schleppte er sich immer wieder dort hin, um seine Not und Verzweiflung in die Arme der Gottesmutter zu legen. Das Marien-Gebet „Memorare“ begleitete ihn. In diesem uralten Gebet wird etwas ausgesprochen, woran der junge Student in seiner tiefen Verzweiflung festhielt:

Niemand, der zu Maria seine Zuflucht nimmt, wird abgewiesen werden. Daran klammerte sich Franz von Sales und Mitte Januar 1587 fand er vor der Schwarzen Madonna von St.-Etienne-des-Grès auch tatsächlich aus seiner Krise heraus. Im Gebet zu Maria wurde ihm plötzlich klar, dass Gott niemals etwas wollen kann, was für den Menschen nicht das Beste ist, denn Gott ist die Liebe. Sein Wille kann daher nur Ausdruck seiner Liebe und damit nur gut sein, egal, ob ich diesen Willen verstehe oder nicht.

Wenn sich Franz von Sales also voll und ganz in die Hände Gottes fallen lässt, ihm voll und ganz vertraut, so wie Jesus am Ölberg, als er vor Angst und Verzweiflung Blut geschwitzt hatte, dann kann alles nur gut werden. Das wurde Franz von Sales im Angesicht der Gottesmutter deutlich und ab diesem Zeitpunkt war er bis an sein Lebensende von jeglichem Glaubenszweifel und jeglicher Zukunftsangst erlöst.

Artikel entnommen dem Franz von Sales Lexikon, Autor P. Herbert Winklehner OSFS

Täglich in der Annakirche Wien: 17.15 Uhr Rosenkranz, 17.40 Uhr Maiandacht.

Flugreise Baltikum 2016

Termin: 23. – 30. April 2016

Geistliche Begleitung: Pater Dr. Maximilian Hofinger

Die baltischen Staaten wurden 1940 von der Sowjetunion annektiert und haben erst 1991 nach der „sanften Revolution“ ihre politische Eigenständigkeit erlangt. Ein neuer politischer Kurs hat diese Länder schnell Richtung Europäische Union geführt. Lernen Sie auf dieser Reise die drei Metropolen Vilnius, Riga und Tallinn kennen und lassen Sie sich von den schönen Landschaften, Küstenabschnitten sowie den freundlichen Menschen beeindrucken.

Hier finden Sie den Link zum ausführlichen Reiseprogramm

Fotos

 

Annafest 2016

Einzug  Annafest

Das Annafest am Dienstag, 26. Juli 2016 wurde um 18 Uhr im Hochamt mit dem Primizianten Magister Stefan Ludwig Jahns gefeiert. Die Choralschola von St. Anna sang an diesem Abend die Messe von Robert Johann Führer Opus 295.6. Nach dem feierlichen Gottesdienst bekamen die Gläubigen den Primizsegen auch einzeln. Bei der anschließenden Agape im Innenhof fand dieser Festtag bei geselligem Beisammensein seinen fröhlichen Ausgang.

Oblatengebet bei den Oblatinnen, Montag, 04.04.2016, 18.45 Uhr

Regelmäßig treffen sich die in Wien tätigen Oblaten des hl. Franz von Sales zu spirituellem Austausch und gemeinsamem Gebet um geistliche Berufe.

Der Abend findet abwechselnd in den vom Orden betreuten Kirchen und Niederlassungen statt. Diesmal laden die Schwestern Oblatinnen in ihr Haus Genoveva für Schülerinnen, Lehrlinge und Praktikantinnen in der Schönborngasse 14, 1080 Wien.

Um 19.00 Uhr feiern wir die Eucharistie, anschließend besteht noch die Möglichkeit zum salesianischen Austausch aller Teilnehmenden bei einer stets liebevoll bereiteten Agape.

Bitte beten Sie mit uns!

Schulmesse Evangelisches Gymnasium, 30.3.2016, 09.00 Uhr

I can see clearly now…

Eine große österliche Freude hatten die Patres der Annakirche, als ihr Gotteshaus gesteckt voll war mit den Jugendlichen des Evangelischen Gymnasiums, die hier ihren Ostergottesdienst hielten.

Einen roten Faden durch die heilige Messe bildeten die einander ergänzenden Beiträge zu dem Motto „Kopf hoch!“, beigesteuert von einem beeindruckenden Team an Mitwirkenden und eingebettet in die Liturgie durch P. Georg Dinauer OSFS, Priester und Psychotherapeut, der 10 Jahre lang an der Annakirche gewirkt hatte.

Wenn die Umstände widrig sind, kann die einfache Haltungsänderung des Aufrichtens den Kopf wieder über die Dinge erheben und für den Humor als Lebensstrategie freimachen.

Vielleicht kommt man erst viel später drauf, wie Gott da seine Finger im Spiel gehabt hat, ohne sich groß in den Vordergrund zu spielen. Manchmal hat es nämlich einfach gereicht, zum richtigen Zeitpunkt über ein Graffito gestolpert zu sein und dessen ganz persönlicher Botschaft nachgespürt zu haben:

I can see clearly now, the rain is gone. I can see all obstacles in my way, gone are the dark clouds that had me down –
Oh yes, I can make it now, the pain is gone. All of my bad feelings have disappeared, here is the rainbow I’ve been praying for:

It’s gonna be a bright, bright sunshiny day!

Weitere Bilder finden Sie hier

Hl. Messe mit Radio Maria, Mo., 21.03.2016, 8.00 Uhr

Wir freuen uns, immer wieder einmal das Team von Radio Maria begrüßen zu dürfen, das unsere Eucharistiegemeinde um die Hörerinnen und Hörer zu Hause vergrößert.

Am Montag der Karwoche ist es bei der Frühmesse wieder so weit:

Wir laden Sie herzlich dazu ein, die hl. Messe in der Annakirche virtuell oder real als gesangliche Verstärkung mitzufeiern!

Auferstehung der kleinen Schritte

Immer dort,

Wo ein Stein voll Neid
Einem Steinchen Anerkennung weicht,

Wo ein Stein voll Hass
Einem Steinchen Freundlichkeit Platz macht,

Wo ein Stein voll Gewalt
Ein Steinchen Versöhnung zulässt,

Wo ein Stein voll Verzweiflung
Einem Steinchen Hoffnung Raum gibt,

Da beginnt ein kleines bisschen Auferstehung.

Das Gedicht stammt von der Osteraussendung der Krankenhausseelsorge SMZ Süd – Kaiser Franz Joseph-Spital.