Archiv der Kategorie: Annakirche News

Busreise Ungarn 2015

19.-25. September 2015

1.Tag: Samstag, 19. September

Um 9.00 Uhr Abfahrt vom Südtirolerplatz. Fahrt nach Fertöd. Schloss Esterhazy Besichtigung mit Führung. Weiterfahrt nach Pannonhalma: Besichtigung mit Führung durch die Benediktinerabtei und Bibliothek. Fahrt nach Györ. Zimmerbezug im Hotel „Famulus“ (www.famulushotel.hu). Abendessen im Hotel.

2.Tag: Sonntag, 20. September

Hl. Messe in Györ anschließend Stadtführung in Györ. Fahrt von Györ nach Esztergom. Besichtigung der Basilika mit der Unterkirche (Krypta), wo die Grabstätte des Kardinals Mindszenty zu finden ist. Weiterfahrt nach Visegrád. Möglichkeit zum Mittagessen, Besichtigung der königlichen Burgruinen, welche einen hervorragenden Blick auf die Donaukurve bieten. Weiterfahrt im Donauknie nach Szentendre. Besichtigung der Künstlerstadt eventuell mit dem Marzipanmuseum. Fahrt zum Hotel „Best Western Hungária“ (www.danubiushotels.com). Zwei Nächte in Budapest. Abendessen im Hotel.

3. Tag; Montag 21. September

Budapest: Stadtbesichtigung: Gellértberg, Burgviertel: Besichtigung der Matthiaskirche und der Fischerbastei der Heiligen Stefans Basilika (Eintritte im Preis enthalten), Andrássy Strasse, Heldenplatz, Stadtwäldchen, Parlament (von außen) und Freizeit in der Innenstadt. Am Abend zweistündige Schifffahrt auf der Donau mit Buffetabendessen und Lichterfahrt.

4. Tag: Dienstag, 22. September

Fahrt nach Gödöllö. Schlossbesichtigung (Dauer ca. 1 Stunde). Weiterfahrt nach Mariabesnyö. Am Rande von Gödöllö steht diese kleine Wallfahrtskirche. Die kleinste Gnadenstatue des Landes (11 cm hoch, 4 cm breit) macht Máriabesnyö zu einem berühmten Wallfahrtsort. (Eintritte und Führung im Preis enthalten), Die Auffindung der Gnadenstatue erfolgte unter wundersamen Umständen. Hl. Messe. Fahrt nach Eger. Stadtbesichtigung in der Altstadt. Einchecken im Hotel „Villa Völgy“ (www.hotelvillavolgy.hu). Zwei Nächte in Eger. Abendessen im Hotel

5. Tag: Mittwoch, 23. September

Fahrt in den Hortobágy Nationalpark. Anschließend Pferdekutschenfahrt in der Puszta mit Vorführung und Besichtigung der alten ungarischen Tierrassen. Picknick im Freien. Rückfahrt nach Eger, Abendessen im Hotel.

6. Tag: Donnerstag, 24. September

Fahrt durch Budapest nach Székesfehérvár. Einstündige Stadtbesichtigung. Fahrt zum Balaton, auf die Halbinsel Tihany. Nächtigung im Hotel „Club Tihany“ (www.clubtihany.hu). Abendessen im Hotel.

7. Tag: Freitag, 25. September

Burg Sümeg, Ill. aus Wikipedia

Abschlussgottesdienst. Fahrt nach Sümeg. Besichtigung der Pfarrkirche Sümeg mit wunderbaren Wandgemälden von Franz Anton Maulbertsch. Anschließend Heimreise über Sopron – Klingenbach nach Wien.


Fotos

 

Annafest 2015, Sonntag, 26.07.2015, 18.00 Uhr

Rufen – Hören – Antworten
Verlässlich jährt sich das Annafest – und immer wieder präsentiert es sich von einer neuen Seite. Heuer durfte die Annakirche mit dem ganz „frisch“ geweihten Mag. Dietmar Hörzer als Festzelebranten feiern und an seiner Berufung teilhaben, in der sie schließlich auch eine Rolle gespielt hatte. Im Schatten des Stephansdomes gelegen, ist sie ein Ort, an dem man ganz einfach reinschauen, mit Gott verweilen und horchen und Überholtes gleich auch in einer Beichte / Aussprache bei ihm lassen kann.

Gott hört nicht auf zu rufen, immer wieder, und wenn nötig, auf immer wieder andere Weise. Den Heiligen hat er eine spezielle Stimme verliehen und viele Menschen vertrauen auf ihre Fingerzeige, so wie Mutter Anna es in der zentralen Statue der Kirche verkörpert.

Doch der Ruf kommt nicht auf uniforme Weise an. Er findet seine Resonanz in den verschiedenen Charismen der Menschen, als Erfüllung im Priestertum, in der Familie, im humanitären Einsatz oder im künstlerischen Ausdruck. Die Annakirche darf sich bedanken bei allen Menschen, die das jeweils Ihre zum Fest beigetragen haben, angefangen vom Ausdruck der Nachbarschaftlichkeit in den zahlreichen Konzelebranten und Ministranten über die Choralschola St. Anna, die mit den dreistimmigen Proprien von P. Fritz Schmalhofer osfs das akustische und einer Auswahl an Mehlspeisen das leiblichen Wohlbefinden gefördert hat, bis zu den weiteren sichtbaren und unsichtbaren Heinzelmännchen bei der Agape im Hof. Nicht zufällig sei an dieser Stelle die Pfadfindergruppe 15 erwähnt, die sich zu ihrem 85-jährigen Jubiläum in den Räumlichkeiten der Annakirche mit Gratulationen und Dank in Form eines frisch renovierten Kelches mit Evangelisten-Ornament einstellte.

Segnen = Bene-dicere = Wohl-wollen

In und mit Gott wird jedes Tun bedeutsam, und sei es das Kartoffelschälen, wie schon Franz von Sales darlegte. Vielleicht noch mehr als in einer „normalen“ Pfarrkirche sind die hier Mitwirkenden herausgefordert, allen, die herkommen, Gutes zu wollen, indem sie sie dort abholen, wo sie sind, um die Schwelle niedrig zu halten für jene, die noch gar nicht genau wissen, was sie suchen.
Denn es ist nicht der Mensch, von dem der Segen herrührt, sondern Gott. Aber es ist der Mensch, der sich dieser speziellen Resonanz bereitwillig zur Verfügung stellt, der zum Segen wird für seine Mitmenschen.

Deo gratias für ein wieder neues und anderes Annafest und herzlichen Dank allen Teilnehmenden!

Weitere Eindrücke vermitteln hier einige Bilder.

Wallfahrt der Salesschwestern, Montag, 8. Juni 2015

Historische Ansicht aus Wikipedia

Das Säkularinstitut des hl. Franz von Sales – oder Salesschwestern – Gruppe Wien beschließt das „Arbeits“jahr mit der traditionellen Wallfahrt, die heuer nach Mariazell führt.

Bei Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich bitte an P. Dr. Hofinger in der Sakristei.

Nähere Informationen über die spirituelle Gemeinschaft des Salesianischen Weltinstitutes und Fotoalben der Wallfahrten der vergangenen Jahre.

Einige Bilder sagen mehr als 1000 Worte! Hier der Link zum Fotoalbum dieses wunderschönen Tages!

Goldenes Priesterjubiläum P. Aregger, Samstag, 6. 6. 2015, 10.00 Uhr

50 Jahre Priester
55 Jahre Salesoblate
75 Lebensjahre 

Voller Dankbarkeit blickt P. Franz Aregger auf ein reiches Leben als Priester und Ordensmann, aber auch als Teil einer großen Familie zurück. Die Freude über dieses 3-fach-Jubiläum möchte er mit der St.-Anna-Gemeinde teilen und am Samstag, dem 6. Juni um 10.00 Uhr mit einer Festmesse feiern.

P. Aregger, der lange Jahre die Schweizer Provinz geleitet und vielfältige Aufgaben im Orden übernommen hat, wirkt seit 2008 als Seelsorger und guter Geist in der Annakirche. So profitieren die Gottesdienstbesucher und Ratsuchenden im Beichtstuhl gleichermaßen wie der Pflanzenschmuck des ganzen Ordenshauses von seinem legendären grünen Daumen und seiner Segenskraft.

Auch wenn Sie nicht dabei waren, können Sie einen Eindruck von der Festmesse und der anschließenden Feier gewinnen durch einige kommentierte Bilder und die Ansprache von P. Thomas Vanek, dem Provinzial des Ordens – Deo gratias!

P.S. Passend zum heurigen Jahr der Orden können Sie hier P. Franz‘ Berufungsgeschichte nachlesen.

Würdig für den Empfang der Kommunion?

Albrecht Dürer: Betende Hände, Ill. aus Wikipedia

Viele katholische Gläubige haben oft Probleme damit, ob sie würdig sind, zur Kommunion zu gehen. Sie meinen, zuerst müssten sie immer zur Beichte gehen.

Diese Frage hat Papst Franziskus in seinem Lehrschreiben „Die Freude des Evangeliums“ aufgegriffen (Abschnitt 47):

‚Die Eucharistie ist, obwohl sie die Fülle des sakramentalen Lebens darstellt, nicht eine Belohnung für die Vollkommenen, sondern ein großzügiges Heilmittel und eine Nahrung für die Schwachen. Diese Überzeugungen haben auch pastorale Konsequenzen, und wir sind berufen, sie mit Besonnenheit und Wagemut in Betracht zu ziehen. Häufig verhalten wir uns wie Kontrolleure der Gnade und nicht wie ihre Förderer. Doch die Kirche ist keine Zollstation, sie ist das Vaterhaus, wo Platz ist für jeden mit seinem mühevollen Leben.‘

Zur Begründung für dieses Verständnis der hl.Messe führt der Papst einige Texte von Kirchenvätern an:
Ambrosius: »Ich muss ihn immer empfangen, damit er immer meine Sünden vergibt. Wenn ich ständig sündige, muss ich immer ein Heilmittel haben «; »Wer das Manna aß, starb; wer von diesem Leib isst, wird die Vergebung seiner Sünden erhalten.«
Cyrill von Alexandrien: »Ich habe mich geprüft und erkannt, dass ich unwürdig bin. Denen, die so reden, sage ich: Und wann werdet ihr würdig sein? Wann werdet ihr also vor Christus erscheinen? Und wenn eure Sünden euch hindern, näherzukommen, und wenn ihr niemals aufhört zu fallen – wer bemerkt seine eigenen Fehler, sagt der Psalm – werdet ihr schließlich nicht teilhaben an der Heiligung, die Leben schenkt für die Ewigkeit?«

Man darf den Empfang der Kommunion nicht isoliert betrachten. Die Süße der Vereinigung mit dem Leib Christi am vollsten auskosten können wohl diejenigen Menschen, die Gott so in ihren Alltag integriert haben, dass sie selbst ein Gefühl dafür entwickeln konnten, mit ihren Zweifeln und Niederlagen von ihm ganz genau so angenommen zu sein wie in Freude und Ekstase.

„Auf Gott vertrauen im süßen Frieden des Glückes, das kann jeder. Aber mit restloser Hingabe zu ihm sich flüchten in Sturm und Wetter, das können nur die, die seines Geistes sind. Das ist es, was seine göttliche Majestät von dir verlangt. Wenn du das kannst, wirst du mit Staunen vor einem Seelenwunder stehen, in dem du früh oder spät all die Schrecken dahinschwinden siehst, in denen deine Seele zittert.“

(Aus Franz v. Sales: Auf heiligen Bergen) 

Die Beichtkirche im Herzen Wiens seit 1907

Die Annakirche

ist weithin bekannt als Kirche, in der stets Beichtgelegenheit angeboten wird.

Unter Katholiken (besonders unter Priestern und Bischöfen) hört man oft die Klage: Niemand geht mehr zur Beichte!

Daher einige Gedanken zum Sakrament der Buße:

1. Viele sagen: Wozu soll ich beichten?
Ich bin ja in Ordnung; die Frage meiner Schuld mache ich mit Gott direkt aus, dazu brauche ich keinen Menschen, auch keinen Priester.
Man soll einem Menschen, der so denkt, auch nicht einreden, dass er zur Beichte gehen muss. Lange genug wurden die Menschen zum Empfang der Sakramente moralisch verpflichtet. Wie man mittlerweile sieht, war das nicht „nachhaltig“, wie man heute sagt. Wir müssen einem solchen Menschen nicht einreden: Du musst dich schuldig erfahren.
Es gibt anderseits Menschen, die zur Beichte gehen und das sehr schätzen und erleichtert werden. Sie gehen entlastet aus der Beichte in das Leben.
Die Begegnung mit Gott in diesem Sakrament kann offensichtlich hilfreich, beglückend und ein Gewinn sein.

Weitere gute Gründe, dieses Angebot der Annakirche wahrzunehmen, entdecken Sie, wenn Sie

2. Viele klagen: Ich habe keinen Menschen!
Ich habe niemanden, mit dem ich über meine Probleme reden könnte.
Es muss nicht gleich eine Beichte sein. Manche kommen in den Gesprächsraum, um sich auszusprechen. Wenn viele Leute wüssten: In St. Anna, da kannst du beichten gehen, da kannst du auch hingehen, um alles von der Seele zu reden, würden das viele vielleicht dankbar annehmen.
Es gibt viele einsame Menschen in einer Großstadt. Es gibt manche Orte, die dafür da sind, Menschen das Angebot eines Gespräches zu bieten, auch mit der Möglichkeit, sich Schuld von der Seele zu reden.

3. Warum muss ich beichten gehen?
Ich muss nicht. Aber das Angebot für Gespräch und Beichte steht! Täglich.
Für die Beichte spricht die Möglichkeit, sich Not und Schuld von der Seele zu reden. Wer Versöhnung mit Gott sucht, darf mit den Ohren vernehmen: „ Deine Sünden sind dir vergeben.“ Weil wir keine rein geistigen Wesen sind, sondern Menschen mit Leib und Sinnen, ist es befreiender, das mit den leiblichen Ohren hören zu können, als sich selbst zu sagen: „Gott vergibt mir.“ Das Ritual des Sakramentes wird der leib-seelischen Natur des Menschen gerecht.
So will ich nicht sagen: Du musst unbedingt zur Beichte gehen, aber entlastend und hilfreich kann es sein.

4. Manche möchten das Angebot für Beichte und Gespräch gerne wahrnehmen, aber sie sind unsicher.
Sie haben keine Praxis und fürchten, sich zu blamieren. Deswegen seien einige Details in der Kirche geschildert. Im „Beichtstuhl“ der Kirche St. Anna gibt es zwei Seiten. Die eine Seite ist zum Knien und anonym, die andere Seite ist ein Raum mit Sitzgelegenheit an einem Tisch. Da sitzen sich Priester und Gesprächspartner(in) gegenüber. Man darf ruhig seine Unsicherheit aussprechen und sich einfach dem Gespräch stellen. Die Priester bringen zwar Erfahrung mit, aber sie verstehen sich selbst als Suchende, die auf dem Weg sind. Sie verstehen sich nicht als Richter, sondern als Helfende.
Bei Gesprächen bemühen sie sich, mit dem Gegenüber gemeinsam zu Lösungen zu kommen.

5. In jedem Menschen, der Gespräch oder die Beichte sucht,
sehen die Priester jemanden, der leidet, Fragen hat, Kontakt sucht, an sich arbeitet, umkehren möchte, den Wunsch hat nach Versöhnung. Es kann sein, dass jemand sich schwer tut, dass er das, was in ihm vorgeht, selbst nicht richtig ausdrücken kann und einfach Hilfe will, sich klarer zu sehen. Die Priester sind keine perfekten Konfliktlöser, aber man kann sich im Gespräch gemeinsam bemühen, deutlicher zu sehen. Viele erleben im Geschenk der Versöhnung mit Gott eine große Gabe und Entlastung.
In der Begegnung in der Beichte geht es auch immer um Befreiung von Ängsten.

6. Man kann einem Menschen, der kein Schuldbewusstsein hat, nicht befehlen: „Geh beichten!“
Es muss ihn eine Not, eine Last dazu bewegen. Die Begegnungen von Schuldigen mit Jesus sind aus freien Stücken. Die stadtbekannte Sünderin sucht Jesus im Haus des Pharisäers auf, um Vergebung zu empfangen. Zachäus sucht Jesus in seinem Unbehagen mit sich, der verlorene Sohn im Gleichnis bricht von sich aus auf zum Vater, um Vergebung zu erlangen.

7. Es gibt allerdings auch den Fall, dass jemand sich für unschuldig hält und von einem anderen zur Erkenntnis seiner Schuld gebracht wird.
Dafür ist König David mit dem Propheten Natan ein gutes Beispiel. David hat die Frau des Urias geschwängert. Er will jedoch nicht, dass es ihr Ehemann Urias erfährt, und als alle Versuche, es zu vertuschen, nichts nützen, lässt er ihn im Krieg umkommen. Das hat den König David als Schuld nicht belastet. (Wozu beichten?) Da schickt Gott den Propheten Natan zu David, der ihm eine Geschichte von einem reichen Mann erzählt, der einem armen Bauern sein einziges Schaf weggenommen hat, weil er gierig danach war. David ist so erzürnt, dass er eine schwere Strafe für den reichen Bauern fordert. Damit ist er dem Natan gerade ins Messer gelaufen, denn Natan sagte zu ihm: „Du selbst bist dieser Mann!“ wegen seines Verbrechens gegenüber Urias. David hat das eingesehen und bereut und Buße getan. Er musste erst zur Erkenntnis einer Schuld geführt werden.
Das kann es heute auch geben.

P. Alois Bachinger OSFS

Die Tiefe des Gebetes

Das Gebet, in dem wir in die Tiefen Gottes hinabsteigen, ist nicht dazu da, dass wir uns in unserer Haut wohler fühlen; Beten – nicht um irgendeines Gewinnes willen, sondern um als freie Menschen in die lebendige Gemeinschaft mit Christus hineinzufinden. Wenn der Mensch versucht, diese Gemeinschaft in Worte zu fassen, ist es bewusstes Beten. Es ist kein Privileg für einige wenige. Er ist ein Weg, der gangbar ist für die Jüngsten wie für die Ältesten. Im Gebet gewinnt unser Herz Klarheit und Durchsichtigkeit. Christus ist gegenwärtig.

Frère Roger, aus dem Tagesimpuls Schott online vom 10.5.2015

Gestaltete Abendmesse mit dem Chor Curiositas, So. 7. 6. 2015, 18.00 Uhr

In diesem Gottesdienst wird der Chor Curiositas auf besonders effektvolle Weise mit uns das Repertoire aus dem – mittlerweile gar nicht mehr so neuen – Liederbuch „Neues Gotteslob“ erweitern.

In der Messgestaltung kommen abwechselnd der Chor, die Gemeinde und alle zusammen zum Einsatz.

Künstlerische Leitung: Mag. Peter Lang

Wir wünschen einen ebenso mitreißenden
wie besinnlichen Gottesdienst!

Bitte um eine freie Spende für die Mitwirkenden.

Informieren Sie sich näher zu dem engagierten Chor unter http://www.curiositas.at/!

 

Flugreise Südengland 2015

Windsor Castle, Ill. aus Wikipedia

18. – 26. April 2015

1. Tag: Samstag, 18. April 2015

Linienflug von Wien über Frankfurt nach London-Heathrow. Voraussichtliche Flugzeiten: Wien 09:10 Uhr – Frankfurt 10:40 Uhr / Frankfurt 12:00 Uhr – London 12:40 Uhr. Anschließend Fahrt nach Winchester, einstmals Hauptstadt des Königsreichs von Alfred dem Großen und berühmt für sein kulturelles Erbe. Besonders eindrucksvoll ist die sich hoch erhebende Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert, Grabstätte zahlreicher Könige und der Autorin Jane Austen. Der Tisch, der als ‚King Arthur’s Round Table’ bekannt ist, kann in der Great Hall bewundert werden, dem letzten Überrest einer Burg aus dem 13. Jahrhundert. Hotelbezug im Raum Bournemouth für eine Nacht.


2. Tag: Sonntag, 19. April 2015

Fahrt zum Weltkulturerbe Stonehenge. Dieser unvergleichliche Steinkreis steht seit 5.000 Jahren, und noch immer scheiden sich die Geister bei der Frage, zu welchem Zweck er errichtet wurde. Weiter zur prächtigen Kathedralstadt Salisbury. Die Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert, komplett mit vollkommen erhaltenem ‚Cathedral Close’ und umgeben von einem Labyrinth mittelalterlicher Straßen, ist ein Meisterwerk der englischen Gotik. Der 123 m hohe Turm ist der höchste Kirchturm Englands. Anschließend Besuch der sympathischen Kleinstadt Wells mit seiner Kathedrale, die als eine der schönsten Europas gilt. Sie beeindruckt mit der prachtvollen, statuengeschmückten Westfassade, dem reizvollen figürlichen Kapitellschmuck und den charakteristischen Scherenbögen, die dem Vierungsturm Halt geben. Hotelbezug im Raum Torquay für eine Nacht.( Hl. Messe)

3. Tag: Montag, 20.April 2015

Fahrt nach Nord-Devon und Besuch des zwischen Klippen versteckten Fischerdorfes Clovelly, das heute noch die Atmosphäre aus dem 18.Jahrhundert vermittelt. Weiter nach Tintagel und Besuch der Burgruine, die durch die Sagen um König Artus Weltruhm erlangt hat. Von den Klippen bietet sich ein herrlicher Blick auf die Küste von Cornwall. Die Old Post Office befindet sich in einem schiefergedeckten Steinhaus aus dem 14.Jahrhundert. Hotelbezug im Raum Newquay für zwei Nächte.

4. Tag: Dienstag, 21. April 2015

Fahrt zur berühmten Kloster-Festung St. Michael’s Mount, die auf dem 70 m hohen Granitfelsen von weitem zu sehen ist. Bei Ebbe erreicht man sie zu Fuß, bei Flut mit Booten. Anschließend zum westlichsten Punkt Englands an der Landspitze ‚Land’s End‘, wo sich die bizarren Granitfelsen 60 m über dem Meer erheben. Rückkehr zum Hotel.

5. Tag: Mittwoch, 22. April 2015

Lange Fahrt bis zur Romsey Abbey. Weiter zum Fishbourne Roman Palace, einem archäologischen Museum. Danach Fahrt nach Chichester: Besuch der Kathedrale, die im 11.Jahrhundert auf den Fundamenten einer römischen Basilika errichtet wurde. Daher ist im Boden auch ein römischer Mosaikfußboden sichtbar. Weiter nach Southhampton und Hotelbezug für eine Nacht. (Hl. Messe)

6. Tag: Donnerstag, 23. April 2015

Fahrt zu den Seven Sisters mit seinen eindrucksvollen Klippen. Weiter nach Beachy Head, dem höchsten Kreidefelsen Englands. 162 Meter ragen die Klippen hier steil auf. Anschließend nach Canterbury. Innerhalb der historischen Stadtmauern Canterburys liegt die Kathedrale, die Mutterkirche der Anglikanischen Kirche und Schauplatz der Ermordung von Thomas Becket. Sie beherrscht das Stadtbild dieser alten Stadt schon seit Jahrhunderten. Anschließend Besuch des 1170 gebauten Leeds Castle, welches 100 Jahre später mit dem Einzug Edwards I. zum königlichen Palast wurde. Die märchenhaften Türme des Schlosses sind umgeben von einem Wassergraben und atemberaubenden Anlagen, darunter einem Weingarten und einem Labyrinth, in dessen Mitte sich eine geheime unterirdische Grotte befindet. Weiter in den Raum Kent und Hotelbezug für eine Nacht.

7. Tag: Freitag, 24. April 2015

Fahrt zum Sissinghurst Castle and Gardens: Besichtigung des Schlosses und der herrlichen Parkanlage. Weiter zum Knole House, einem Herrenhaus am Stadtrand von Sevenoaks im Nordwesten der Grafschaft Kent. Bemerkenswert ist der zum großen Teil seit dem frühen 17. Jahrhundert unveränderte Erhaltungszustand des Anwesens und seiner Räume. Anschließend Fahrt nach London und Hotelbezug für zwei Nächte.

8. Tag: Samstag, 25. April 2015

Besuch der Westminster Abbey, einem Meisterwerk der Gotik sowie Krönungskirche der Royals und Grablege vieler Berühmtheiten. Weiter zum Houses of Parliament mit dem Big Ben. Anschließend Besichtigung des Towers, der Londoner Burg und historisch bedeutsamsten Schauplatz des Landes. Spaziergang über die Tower Bridge, dem majestätischen Wahrzeichen der Stadt im Zuckerbäckerstil. Weiter zur St. Pauls Cathedral und zum Buckingham Palace (Außenbesichtigung). Anschließend Zeit für eigene Entdeckungen.

9. Tag: Sonntag, 26. April 2015 (Hl. Messe)

Fahrt nach Windsor Castle: Es ist das größte bewohnte Schloss der Welt und die älteste Residenz der britischen Königlichen Familie. In der Galerie befindet sich ein Großteil der beeindruckenden Kunstsammlung der Königin. Die 1992 durch einen Brand zerstörten State-Appartments wurden originalgetreu wiederhergestellt. Auf dem Schlossgelände liegt St.Georg’s Chapel, einer der schönsten Sakralbauten in ganz England. In der Kapelle sind zehn Könige bestattet, darunter Heinrich VIII. mit seiner Lieblingsfrau Jane Seymour. Anschließend Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Wien. Voraussichtliche Flugzeiten: London 19:30 Uhr – Wien 22:45 Uhr.

 

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