Archiv der Kategorie: Annakirche News

Allerseelen: Der Verstorbenen gedenken

Foto: Thorsten Finster

Ich bin von euch gegangen,
nur für einen Augenblick, und gar nicht weit.
Wenn ihr dahin kommt, wohin ich gegangen bin,
werdet ihr euch fragen, warum ihr geweint habt.

Antoine de Saint-Exupéry

 

Am Allerheiligentag, 1.11.2015 gedenken wir in der Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Schmerzen im Kaasgraben der verstorbenen Patres und Brüder der Sales-Oblaten.

Termin: Sonntag, 1. November 2015, 12.00 Uhr
im Anschluss an die heilige Messe um 11.00 Uhr.
Ort: Kirche Kaasgraben, 1190 Wien, Ettingshausengasse 1 (Stefan Esdersplatz)

Bitte beten Sie mit uns!

Benefizkonzert für Erdbebenopfer in Ecuador, Fr. 17. Juni, 19.00 Uhr

Bitte unterstützen Sie das Anliegen der Oblatinnen des hl. Franz von Sales für ihre Mitschwestern in Ecuador, um ihren Mitmenschen im Erdbebengebiet zu helfen!

Mitwirkende: Chor  – Ensemble Klanggarten mit Streichquartett und Bläsern
Klavier – Peter Holetschek

Ort: Annakirche Wien, Annagasse 3b (Seitengasse der Kärntnerstraße Karte)
Der Eintritt ist frei, aber wir bitten um großzügige Spenden für dieses humanitäre Anliegen.

Weitere Fotos: Link

Spendenkonto:
Schwestern Oblatinnen
Missionswerk
Raiffeisenlandesbank OÖ
KompetenzCenter Urfahr

Iban: AT79 3400 0000 0507 0297
Verwendung : Erdbeben Ecquator

Oblatenwallfahrt nach Spitz/Donau, 3. Oktober 2015

Oblati – Was heißt Oblate sein?
1. Station Ruine Hinterhaus

Sancti – Heilig sein heute
2. Station 1000-Eimerberg

Francisci – Meine persönliche Berufung
3. Station Schloss Spitz

Salesii – „Sale“ – Was können wir den Menschen anbieten?
4. Station Pfarrkirche St. Mauritius

Auf einer heuer zwar kurzen, aber anspruchsvollen Strecke waren die österreichischen Oblatinnen und Oblaten des hl. Franz von Sales in der Wachau zusammengekommen, um gemeinsam mit vielen Menschen aus ihren Kirchengemeinden die traditionelle Oblatenwallfahrt zu begehen.

Vom Treffpunkt beim Schifffahrtsmuseum in Spitz an der Donau aus führte der Weg auf die Ruine Hinterhaus, den Tausendeimerberg und in den Hof des Schlosses Spitz. Die Betrachtungen und Gebete meditierten heuer zum Ausklang des Jahres der geistlichen Gemeinschaften anhand der Buchstaben des Ordenskürzels OSFS, was der Ruf Gottes ganz persönlich bedeuten kann.

Zwischen den Impulsen blieb genug Zeit, auf dem Berg“gipfel“ zu picknicken und den Ort zu erkunden. Die letzte Station bildete die Abschlussmesse in der Pfarrkirche zum heiligen Mauritius, die uns auch vom Gemeindepfarrer vorgestellt wurde. Den Ausklang des Tages bildete ein gemütlicher Heurigenbesuch im benachbarten Schwallenbach, bevor die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder ihre Fahrzeuge in verschiedene Himmelsrichtungen bestiegen.

Ein detaillierter Plan von der Wallfahrtsroute findet sich auf dem Einladungsplakat, wie immer veranschaulicht durch das Fotoalbum!

!!!Über Euer Kommen freuen wir uns!!!
Die Oblaten des hl. Franz von Sales 

 

Busreise Ungarn 2015

19.-25. September 2015

1.Tag: Samstag, 19. September

Um 9.00 Uhr Abfahrt vom Südtirolerplatz. Fahrt nach Fertöd. Schloss Esterhazy Besichtigung mit Führung. Weiterfahrt nach Pannonhalma: Besichtigung mit Führung durch die Benediktinerabtei und Bibliothek. Fahrt nach Györ. Zimmerbezug im Hotel „Famulus“ (www.famulushotel.hu). Abendessen im Hotel.

2.Tag: Sonntag, 20. September

Hl. Messe in Györ anschließend Stadtführung in Györ. Fahrt von Györ nach Esztergom. Besichtigung der Basilika mit der Unterkirche (Krypta), wo die Grabstätte des Kardinals Mindszenty zu finden ist. Weiterfahrt nach Visegrád. Möglichkeit zum Mittagessen, Besichtigung der königlichen Burgruinen, welche einen hervorragenden Blick auf die Donaukurve bieten. Weiterfahrt im Donauknie nach Szentendre. Besichtigung der Künstlerstadt eventuell mit dem Marzipanmuseum. Fahrt zum Hotel „Best Western Hungária“ (www.danubiushotels.com). Zwei Nächte in Budapest. Abendessen im Hotel.

3. Tag; Montag 21. September

Budapest: Stadtbesichtigung: Gellértberg, Burgviertel: Besichtigung der Matthiaskirche und der Fischerbastei der Heiligen Stefans Basilika (Eintritte im Preis enthalten), Andrássy Strasse, Heldenplatz, Stadtwäldchen, Parlament (von außen) und Freizeit in der Innenstadt. Am Abend zweistündige Schifffahrt auf der Donau mit Buffetabendessen und Lichterfahrt.

4. Tag: Dienstag, 22. September

Fahrt nach Gödöllö. Schlossbesichtigung (Dauer ca. 1 Stunde). Weiterfahrt nach Mariabesnyö. Am Rande von Gödöllö steht diese kleine Wallfahrtskirche. Die kleinste Gnadenstatue des Landes (11 cm hoch, 4 cm breit) macht Máriabesnyö zu einem berühmten Wallfahrtsort. (Eintritte und Führung im Preis enthalten), Die Auffindung der Gnadenstatue erfolgte unter wundersamen Umständen. Hl. Messe. Fahrt nach Eger. Stadtbesichtigung in der Altstadt. Einchecken im Hotel „Villa Völgy“ (www.hotelvillavolgy.hu). Zwei Nächte in Eger. Abendessen im Hotel

5. Tag: Mittwoch, 23. September

Fahrt in den Hortobágy Nationalpark. Anschließend Pferdekutschenfahrt in der Puszta mit Vorführung und Besichtigung der alten ungarischen Tierrassen. Picknick im Freien. Rückfahrt nach Eger, Abendessen im Hotel.

6. Tag: Donnerstag, 24. September

Fahrt durch Budapest nach Székesfehérvár. Einstündige Stadtbesichtigung. Fahrt zum Balaton, auf die Halbinsel Tihany. Nächtigung im Hotel „Club Tihany“ (www.clubtihany.hu). Abendessen im Hotel.

7. Tag: Freitag, 25. September

Burg Sümeg, Ill. aus Wikipedia

Abschlussgottesdienst. Fahrt nach Sümeg. Besichtigung der Pfarrkirche Sümeg mit wunderbaren Wandgemälden von Franz Anton Maulbertsch. Anschließend Heimreise über Sopron – Klingenbach nach Wien.


Fotos

 

Annafest 2015, Sonntag, 26.07.2015, 18.00 Uhr

Rufen – Hören – Antworten
Verlässlich jährt sich das Annafest – und immer wieder präsentiert es sich von einer neuen Seite. Heuer durfte die Annakirche mit dem ganz „frisch“ geweihten Mag. Dietmar Hörzer als Festzelebranten feiern und an seiner Berufung teilhaben, in der sie schließlich auch eine Rolle gespielt hatte. Im Schatten des Stephansdomes gelegen, ist sie ein Ort, an dem man ganz einfach reinschauen, mit Gott verweilen und horchen und Überholtes gleich auch in einer Beichte / Aussprache bei ihm lassen kann.

Gott hört nicht auf zu rufen, immer wieder, und wenn nötig, auf immer wieder andere Weise. Den Heiligen hat er eine spezielle Stimme verliehen und viele Menschen vertrauen auf ihre Fingerzeige, so wie Mutter Anna es in der zentralen Statue der Kirche verkörpert.

Doch der Ruf kommt nicht auf uniforme Weise an. Er findet seine Resonanz in den verschiedenen Charismen der Menschen, als Erfüllung im Priestertum, in der Familie, im humanitären Einsatz oder im künstlerischen Ausdruck. Die Annakirche darf sich bedanken bei allen Menschen, die das jeweils Ihre zum Fest beigetragen haben, angefangen vom Ausdruck der Nachbarschaftlichkeit in den zahlreichen Konzelebranten und Ministranten über die Choralschola St. Anna, die mit den dreistimmigen Proprien von P. Fritz Schmalhofer osfs das akustische und einer Auswahl an Mehlspeisen das leiblichen Wohlbefinden gefördert hat, bis zu den weiteren sichtbaren und unsichtbaren Heinzelmännchen bei der Agape im Hof. Nicht zufällig sei an dieser Stelle die Pfadfindergruppe 15 erwähnt, die sich zu ihrem 85-jährigen Jubiläum in den Räumlichkeiten der Annakirche mit Gratulationen und Dank in Form eines frisch renovierten Kelches mit Evangelisten-Ornament einstellte.

Segnen = Bene-dicere = Wohl-wollen

In und mit Gott wird jedes Tun bedeutsam, und sei es das Kartoffelschälen, wie schon Franz von Sales darlegte. Vielleicht noch mehr als in einer „normalen“ Pfarrkirche sind die hier Mitwirkenden herausgefordert, allen, die herkommen, Gutes zu wollen, indem sie sie dort abholen, wo sie sind, um die Schwelle niedrig zu halten für jene, die noch gar nicht genau wissen, was sie suchen.
Denn es ist nicht der Mensch, von dem der Segen herrührt, sondern Gott. Aber es ist der Mensch, der sich dieser speziellen Resonanz bereitwillig zur Verfügung stellt, der zum Segen wird für seine Mitmenschen.

Deo gratias für ein wieder neues und anderes Annafest und herzlichen Dank allen Teilnehmenden!

Weitere Eindrücke vermitteln hier einige Bilder.

Wallfahrt der Salesschwestern, Montag, 8. Juni 2015

Historische Ansicht aus Wikipedia

Das Säkularinstitut des hl. Franz von Sales – oder Salesschwestern – Gruppe Wien beschließt das „Arbeits“jahr mit der traditionellen Wallfahrt, die heuer nach Mariazell führt.

Bei Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich bitte an P. Dr. Hofinger in der Sakristei.

Nähere Informationen über die spirituelle Gemeinschaft des Salesianischen Weltinstitutes und Fotoalben der Wallfahrten der vergangenen Jahre.

Einige Bilder sagen mehr als 1000 Worte! Hier der Link zum Fotoalbum dieses wunderschönen Tages!

Goldenes Priesterjubiläum P. Aregger, Samstag, 6. 6. 2015, 10.00 Uhr

50 Jahre Priester
55 Jahre Salesoblate
75 Lebensjahre 

Voller Dankbarkeit blickt P. Franz Aregger auf ein reiches Leben als Priester und Ordensmann, aber auch als Teil einer großen Familie zurück. Die Freude über dieses 3-fach-Jubiläum möchte er mit der St.-Anna-Gemeinde teilen und am Samstag, dem 6. Juni um 10.00 Uhr mit einer Festmesse feiern.

P. Aregger, der lange Jahre die Schweizer Provinz geleitet und vielfältige Aufgaben im Orden übernommen hat, wirkt seit 2008 als Seelsorger und guter Geist in der Annakirche. So profitieren die Gottesdienstbesucher und Ratsuchenden im Beichtstuhl gleichermaßen wie der Pflanzenschmuck des ganzen Ordenshauses von seinem legendären grünen Daumen und seiner Segenskraft.

Auch wenn Sie nicht dabei waren, können Sie einen Eindruck von der Festmesse und der anschließenden Feier gewinnen durch einige kommentierte Bilder und die Ansprache von P. Thomas Vanek, dem Provinzial des Ordens – Deo gratias!

P.S. Passend zum heurigen Jahr der Orden können Sie hier P. Franz‘ Berufungsgeschichte nachlesen.

Würdig für den Empfang der Kommunion?

Albrecht Dürer: Betende Hände, Ill. aus Wikipedia

Viele katholische Gläubige haben oft Probleme damit, ob sie würdig sind, zur Kommunion zu gehen. Sie meinen, zuerst müssten sie immer zur Beichte gehen.

Diese Frage hat Papst Franziskus in seinem Lehrschreiben „Die Freude des Evangeliums“ aufgegriffen (Abschnitt 47):

‚Die Eucharistie ist, obwohl sie die Fülle des sakramentalen Lebens darstellt, nicht eine Belohnung für die Vollkommenen, sondern ein großzügiges Heilmittel und eine Nahrung für die Schwachen. Diese Überzeugungen haben auch pastorale Konsequenzen, und wir sind berufen, sie mit Besonnenheit und Wagemut in Betracht zu ziehen. Häufig verhalten wir uns wie Kontrolleure der Gnade und nicht wie ihre Förderer. Doch die Kirche ist keine Zollstation, sie ist das Vaterhaus, wo Platz ist für jeden mit seinem mühevollen Leben.‘

Zur Begründung für dieses Verständnis der hl.Messe führt der Papst einige Texte von Kirchenvätern an:
Ambrosius: »Ich muss ihn immer empfangen, damit er immer meine Sünden vergibt. Wenn ich ständig sündige, muss ich immer ein Heilmittel haben «; »Wer das Manna aß, starb; wer von diesem Leib isst, wird die Vergebung seiner Sünden erhalten.«
Cyrill von Alexandrien: »Ich habe mich geprüft und erkannt, dass ich unwürdig bin. Denen, die so reden, sage ich: Und wann werdet ihr würdig sein? Wann werdet ihr also vor Christus erscheinen? Und wenn eure Sünden euch hindern, näherzukommen, und wenn ihr niemals aufhört zu fallen – wer bemerkt seine eigenen Fehler, sagt der Psalm – werdet ihr schließlich nicht teilhaben an der Heiligung, die Leben schenkt für die Ewigkeit?«

Man darf den Empfang der Kommunion nicht isoliert betrachten. Die Süße der Vereinigung mit dem Leib Christi am vollsten auskosten können wohl diejenigen Menschen, die Gott so in ihren Alltag integriert haben, dass sie selbst ein Gefühl dafür entwickeln konnten, mit ihren Zweifeln und Niederlagen von ihm ganz genau so angenommen zu sein wie in Freude und Ekstase.

„Auf Gott vertrauen im süßen Frieden des Glückes, das kann jeder. Aber mit restloser Hingabe zu ihm sich flüchten in Sturm und Wetter, das können nur die, die seines Geistes sind. Das ist es, was seine göttliche Majestät von dir verlangt. Wenn du das kannst, wirst du mit Staunen vor einem Seelenwunder stehen, in dem du früh oder spät all die Schrecken dahinschwinden siehst, in denen deine Seele zittert.“

(Aus Franz v. Sales: Auf heiligen Bergen)