Archiv der Kategorie: Annakirche News

St. Anna im ORF, Sonntag 8.3. 2015, 10.00 Uhr

Ort der Sammlung
                                        Ort des Betens
                                                                           Ort des Hörens

Am 8. März 2015 erhielt die Annakirche Wien die Gelegenheit, sich einem österreichweiten Publikum vorzustellen:

Um 10.00 Uhr wurde im Radio Ö Regional in allen Bundesländern die hl. Messe aus unserer Kirche übertragen.

Herzlichen Dank allen Mitwirkenden und allen, die das Ereignis durch ihr Interesse und ihr Beten mitgetragen haben!

Ein paar Bilder illustrieren den Hörgenuss, und auf vielfachen Wunsch finden Sie hier auch die Predigt zum Nachlesen!

Nachprimiz P. Lukas Prosch OPraem, Sonntag, 22.02.2015, 18.00 Uhr

Bild: Kloster Speinshart

Zur Einstimmung in die Fastenzeit wird die Abendmesse von Prämonstratenser-Chorherr Lukas Florian Prosch aus dem Kloster Speinshart in der Oberpfalz gehalten. Er wurde zu Pfingsten vorigen Jahres zum Priester geweiht und wird daher einen Primizsegen spenden.

Der Besuch vertieft die österreichisch-bayerischen Beziehungen, welche von den Hauptwirkungsstätten der Sales-Oblaten im deutschsprachigen Raum herrühren.

Wir freuen uns auf einen besinnlichen Gottesdienst!

Ostermarkt in St. Anna, 13. – 15. März 2015

Wegen des großen Erfolges vergangener Märkte bieten Ihnen die Damen der Choralschola St. Anna kurz entschlossen auch heuer zu Ostern kleine Aufmerksamkeiten und große Schätze an:

Handdekorierte und bemalte Ostereier u. Osterschmuck, Edelstein- u. Vintage-Modeschmuck, Seidentücher u. Schals, Krims-Krams und edle Geschenkartikel

Der Erlös dient der Restaurierung des Schatzes barocker Messgewänder der Annakirche!

Wann? Freitag 13.03. von 16 bis 19 Uhr, Samstag 14.03. von 16 bis 19 Uhr, Sonntag 15.03. nach den hl. Messen und 16 bis 19 Uhr.

Wo? In der barocken Sakristei der Annakirche Wien, Annagasse 3b, 1010 Wien Karte

Schauen Sie bei Ihrem nächsten Kärntnerstraßenbummel doch vorbei!
Hier finden Sie einige Fotos als Anregung.

Wer nicht betet, hat keine Religion

Diesen Satz Kardinal Königs haben viele Menschen noch im Ohr. Wohl schon grundgelegt in seiner Kindheit, wurde diese Überzeugung vertieft und intellektuell bestätigt in seiner Salzburger Zeit. Von seinem Gottesbild ausgehend, war er ein Mann des vertrauensvollen Gebets.

„Erst im Gebet entfaltet sich die Religion des Menschen und wird der Glaube lebendig. Das Gebet ist ein Gradmesser persönlicher Religiosität. Jemand kann vom Glauben sehr viel wissen, wenn er aber nicht betet, dann hat er keine Religion – und kein Glaube lebt in ihm.“

Gerne zitiert Kardinal König Friedrich Novalis, den Dichter der Romantik: „Beten ist das in der Religion, was Denken in der Philosophie ist. Beten ist Religion-Machen. Der religiöse Sinn betet, wie das Denkorgan denkt.“

Mit anderen Worten: ob wir wollen oder nicht, unser Denkorgan denkt immer; … ähnlich verhält es sich mit dem religiösen Sinn – er ist immer da, im Hintergrund, verschüttet vielfach, aber grundsätzlich bereit. Diesen religiösen Sinn bei den Menschen zu wecken hat Kardinal König sein Leben lang immer versucht und er hat es mit den Jahren zunehmend vorgelebt:

diese wunderbare Einheit von Leben und Glauben, actio und contemplatio, nicht hinter Klostermauern, sondern mitten im Leben.

„Wir müssen viel mehr füreinander beten! … Wenn man im Gebet an jemanden denkt, dann bekommt man ungeahnte Einsichten geschenkt. So gesehen ist das Gebet ein bis heute viel zu wenig geschätztes und ausgeschöpftes Instrument des Friedens.“

Entnommen aus dem Topos Taschenbuch 880: Franz Kardinal König, Woher komme ich? Wohin gehe ich? Weitergegeben von Annemarie Fenzl und Wolfgang Moser.

Siehe auch: www.osfs.eu

Fest des Hl. Franz von Sales, Samstag, 24. Jan. 2015, 18.00 Uhr

   Dankbar in die Vergangenheit schauen

        Leidenschaftlich die Gegenwart leben

               Voll Hoffnung die Zukunft ergreifen

Diese Sätze könnten durchaus auch von Franz von Sales stammen –
tatsächlich sind sie das Leitmotiv im Jahr des geweihten Lebens, das Papst Franziskus für 2015 ausgerufen hat und welches Festzelebrant Abtpräses Christian Haidinger OSB aus Stift Altenburg in seiner Predigt aufgegriffen und in einen aktuellen Kontext gebracht hat.

Das Fest selbst war ein gutes Beispiel für das Zusammenwirken der unterschiedlichsten Arten, wie Spiritualität gelebt werden kann.
Ob freudige Anbindung an die Gegenwart Gottes durch bewusste Teilnahme an der Eucharistie; der ungebrochen großzügige Spendenstrom zum Erhalt der traditionsreichen Gottesdienststätte Annakirche; die verschiedenen freundschaftlichen und ehrenamtlichen Dienste, ohne die eine kirchliche Gemeinschaft kaum mehr funktionieren würde; oder ein explizit in den Dienst der Mitmenschen gestelltes Leben in einer geistlichen Gemeinschaft von nicht minder tatkräftig bis überwiegend kontemplativ:

An diesem Ehrentag des heiligen Franz von Sales füllte sich die Annakirche mit Menschen in Zivil und Habit. Allein im Altarraum waren nicht weniger als fünf verschiedene Orden vertreten.
Allen gemeinsam war jedoch der simple Umstand, Geschöpf Gottes zu sein und unterschiedslos an der Communio teilzuhaben.

Vielen Dank auch heuer wieder für das gelungene Fest, dessen Mitwirkende wie gewohnt auf optische Weise ein bisschen eingehender vorgestellt werden! Album Franz von Sales 2015

Herzliches Vergelt’s Gott bzw. Deo gratias!


– Einen weiteren Eindruck bieten Filme von der Wandlung und von der Predigt, die in voller Länge nachgehört werden kann.
Herzlichen Dank an Mag. Thomas Neunteufel für die Aufnahmen und seinen Anteil an den Bildern!

– Speziell zum Jahr der Orden informieren Sie sich bitte über die Vielfalt der geistlichen Gemeinschaften, die auf die Spiritualität des hl. Franz von Sales zurückgehen: Die salesianische Familie

– Noch ein P.S.: Was Franz von Sales schon vor 400 Jahren gesagt hat, lautet so:
Meine Vergangenheit kümmert mich nicht mehr, sie gehört dem göttlichen Erbarmen.
Meine Zukunft kümmert mich noch nicht, sie gehört der göttlichen Vorsehung.
Was mich kümmert und fordert, ist das Heute.
Das aber gehört der Gnade Gottes und der Hingabe meines guten Willens.

Der Tag, an dem Gott als Mensch zur Welt kam…

Wie für die Annakirche gemacht wirkt die Weihnachtsinstallation, die der Künstler Oswald Putzer zur Verfügung gestellt hat.
Ursprünglich für den Stephansdom konzipiert, bringen die im Kirchenraum angeordneten ‚Codes of Faith‘ nun die Besucherinnen und Besucher von St. Anna zum Nachdenken.

„Ich bringe meine künstlerische Kompetenz ein, um in einer Kombination aus Wort und Kunst Glaubensinhalte in schöpferischer Form zu transportieren.

Die dabei entstandenen Werke nenne ich Codes. Diese verkörpern Betrachtungen im Raum des Glaubens, den sie neuartig zu beleuchten und beleben versuchen.
Man könnte auch von einer Art künstlerischen Glaubensvermittlung sprechen, die im Dialog mit Besuchern den lebendigen und persönlichen Austausch sucht. Codes of Faith soll die Menschen inspirieren.
Die Glaubenscodes sind sichtbar gemachte Gedanken, die Sprach- und Raumkunst verbinden. Als literarische Formeln und Gleichungen stehen sie vor Augen der Betrachter und bilden einen neuen Sprach- und Denkraum.
Psalmen vergleichbar enthalten sie poetische Sätze, kurze Lieder, komprimierte Dichtungen und religiöse Definitionen, die als Sprachcodes und geformte Worte auf eine künstlerische Ebene gehoben werden.
Der Wert der Kunst liegt dabei im Sprachraum, in der Phantasie und Prägnanz der Sprachspiele und ihrer skulpturalen Umsetzung. Codes of Faith schafft mit den Mitteln der Kunst ein auf Religion bezogenes Wissen, das in kreativer Verwandlung als Kunstwerk und Kulturgut dargeboten wird.“

Gebet zum Jahr der Ordensgemeinschaften

Gott, unser Schöpfer,
unfassbar in deiner Größe und uns doch so nahe.
Du hat uns ins Dasein gerufen und zum Leben ermächtigt.

Gott, unser Erlöser Jesus Christus,
durch die Taufe sind wir hinein genommen
in dein Leben, Sterben und Auferstehen.
Du bietest uns deine Freundschaft an
und berufst uns, dir nachzufolgen.

Gott, unser Beistand Heiliger Geist,
du führst uns in der Kirche zur Einheit zusammen.
Du beschenkst uns mit vielfältigen Begabungen,
damit wir einander bereichern und ergänzen.
Du bewegst unser Herz zur Hingabe an dich und die Menschen,
so finden wir auch zu uns selbst.

Dreifaltiger Gott,
wir danken dir für das Geschenk unserer eigenen Berufung.
Mach uns hellhörig für deinen Ruf an uns
und hilf uns, ihn zu verstehen und zu leben.
Öffne unsere Augen und Ohren und unser Herz für dich.
Amen.

P. M. Hofinger und Br. G. Maier OSFS mit Mitgliedern
des salesianischen Weltinstitutes beim Rosenkranzgebet

Konzert im Winter: Wiener Zitherquartett, Mo. 17.11.2014, 19.30 Uhr

Illustration: Wikipedia

Konzert im Winter mit dem Wiener Zitherquartett: Hannelore Laister, Barbara Laister-Ebner, Stephan Hörandner, Monika Kutter

Termin: Montag, 17. Nov. 2014, 19.30 Uhr
Ort: Annakirche Wien, 1010 Annagasse 3b
Eintritt: € 20,-
Reservierungen unter 0676 507 95 88

Das WIENER ZITHERQUARTETT wurde 1989 von Hannelore Laister gegründet und gehört seither zu den besten Ensembles auf dem Gebiet der Zither. Durch die besondere Liebe, welche diese vier MusikerInnen ihrem Instrument – der Zither – entgegenbringen, findet man die verschiedensten Musikrichtungen, der musikalische Schwerpunkt liegt aber stark auf der Interpretation klassischer Werke.

A.Corelli, Giuseppe Torelli, G. Fr. Händel, W. Amadeus Mozart, A. Scarlatti etc.

Die wichtigsten Konzerte des Quartettes waren 2 große Japantourneen, Benefizkonzert in Sarajewo, Benefizkonzert im Prunksaal der Österr. Nationalbibliothek, Auftritte in Australien (Oper in Sydney) etc.

Visitationsmesse, Sonntag, 9. November, 18.00 Uhr

Franz von Sales als beliebter Prediger

Franz von Sales war der erste Bischof, der alle Pfarreien seines Gebietes persönlich besucht hat. Ob man deshalb behaupten darf, er habe die Visitationsmessen erfunden, sei dahingestellt – jedenfalls war es ihm ein Anliegen, alle „seine“ Gläubigen und ihr individuelles geistliches Leben kennenzulernen.

Am Sonntag, dem 9.11. 2014 wird der emeritierte Weihbischof der Erzdiözese Wien, DDr. Helmut Krätzl, die Annakirche besuchen. Nachdem er schon im Mai mit uns eine 500-Jahr-Dankmesse gefeiert hatte, wird er sich noch einmal die Zeit nehmen und Eucharistie feiern mit den Menschen, die der Annakirche verbunden und für sie tätig sind.

Herzliche Einladung, auch zu diesem Anlass das Jubeljahr der Annakirche auszukosten!

Anbetung bewirkt Wahrheit

Monatsgedanken November 2014

Anbetung ist der lebendige Vollzug der Tatsache, dass Gott einfachhin „groß“, der Mensch aber ebenso einfachhin „klein“ ist. Die Anbetung sagt: „Du bist Gott, ich bin der Mensch. Du bist der wahrhaft Seiende, wesenhaft und ewig, ich bin durch Dich und vor Dir.

Der Sinn meines Daseins kommt mir durch Dich; ich lebe aus Deinem Licht, und die Maße meines Daseins sind in Dir.

Die Anbetung ist von größter Wichtigkeit nicht nur für das religiöse, sondern auch für das geistige Leben des Menschen.

So müssen wir die Anbetung üben: Uns sammeln, in der Sammlung uns die Größe Gottes vergegenwärtigen, vor dieser Größe uns in Ehrfurcht und in der Freiheit unseres Herzens neigen. Dann wird Wahrheit in uns, Wahrheit des Lebens. Die Beziehungen des Daseins kommen in Ordnung, und die Maße werden richtig gestellt. Diese Wahrheit wird uns wohltun. Sie wird das, was durch die Verwirrung und den Trug des Lebens durcheinandergebracht ist, wieder zurechtrücken. Wir werden geistig gesunden und neu beginnen können.

Romano Guardini, Vorschule des Betens
Siehe auch: www.osfs.eu